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: Verkehrsausschuss tagt zu Stuttgart 21

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rso. STUTTGART, 14. Dezember. In einer Sondersitzung des Verkehrsausschusses des Bundestags haben sich Politiker von SPD und Grünen besorgt über die ...

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          rso. STUTTGART, 14. Dezember. In einer Sondersitzung des Verkehrsausschusses des Bundestags haben sich Politiker von SPD und Grünen besorgt über die Kostensteigerungen beim Bau des Verkehrsprojekts Stuttgart 21 geäußert. Der Vorsitzende des Verkehrsausschusses, Toni Hofreiter (Grüne), warnte vor Fahrpreiserhöhungen der Bahn. Der Bundestagsabgeordnete und Verkehrsfachmann Oliver Luksic (FDP) sagte nach der Sitzung des Ausschusses, sein Vertrauen in die Bahn sei nicht gestärkt worden. Er würde nicht darauf wetten, dass dies das „Ende der Fahnenstange bei den Kosten“ sei.

          Am Mittwoch hatte der Infrastrukturvorstand der Bahn AG, Volker Kefer, offiziell bestätigt, dass der neue Tiefbahnhof in Stuttgart 1,1 Milliarden Euro teuer wird und damit statt der geplanten 4,5 Milliarden Euro wohl mindestens 5,6 Milliarden Euro kosten wird. Insgesamt wird sogar mit Kosten in Höhe von 6,8 Milliarden Euro gerechnet. In Stuttgart kündigte die Bahn eine Veränderung des Terminplans für den Bau der Tunnel an. Änderungsanträge für das Abpumpen des Grundwassers würden vom Eisenbahnbundesamt (EBA) in Bonn wegen personeller Überlastung viel zu spät genehmigt. Diskutiert wird auch über die Frage, welche rechtlichen Folgen die Kostensteigerungen für den Aufsichtsrat der Bahn haben könnten.

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