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: Ströer spürt die Werbeflaute

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csc. DÜSSELDORF, 13. November. Der Kölner Außenwerbekonzern Ströer leidet weiter unter der zögerlichen Auftragsvergabe seiner Großkunden.

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          csc. DÜSSELDORF, 13. November. Der Kölner Außenwerbekonzern Ströer leidet weiter unter der zögerlichen Auftragsvergabe seiner Großkunden. In den ersten neun Monaten sank der Umsatz um 4,5 Prozent auf 397,4 Millionen Euro, wie das börsennotierte Unternehmen mitteilte. Am stärksten schrumpfte das Geschäft mit den Werbeflächen in Polen, aber auch in Deutschland und in der Türkei entwickelten sich die Umsätze rückläufig.

          Beim bereinigten operativen Gewinn (Ebitda) musste Ströer einen Rückgang auf 58,5 (Vorjahr: 84) Millionen Euro hinnehmen. Die Einbuße wird unter anderem mit höheren Mietaufwendungen und Anlaufkosten für neu erworbene Verträge in der Türkei begründet. Unter dem Strich stand ein nahezu unveränderter Verlust von 17,4 Millionen Euro. Auch weiterhin werde die Außenwerbebranche von Unsicherheiten auf den Wirtschafts- und Finanzmärkten sowie von vorsichtigem Kundenverhalten bestimmt sein, teilte Vorstandsvorsitzender Udo Müller mit. Allerdings verzeichne Ströer im vierten Quartal einen verbesserten Auftragsbestand im Vergleich zum dritten Quartal. Dennoch werde der Umsatz zwischen Oktober und Dezember voraussichtlich organisch im niedrigen einstelligen Prozentbereich sinken.

          Große Erwartungen setzt Müller in den Ausbau des Geschäfts mit digitalen Werbeträgern. Die stärkere Vernetzung der klassischen Außenwerbung mit digitalen Services werde ein wesentlicher Motor für die Entwicklung neuer Geschäftsfelder sein, sagte Müller. Ströer hat hierzulande mehr als 1000 große LCD-Bildschirme an Bahnhöfen und in Einkaufszentren aufgestellt und verzeichnet bei diesem Angebot steigende Umsätze.

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