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Sachenbachers Anwälte übernehmen : Bewusstes Doping wird bestritten

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Evi Sachenbacher-Stehle: nach wie vor geschockt Bild: REUTERS

Die Anwälte von Evi Sachenbacher-Stehle weisen den Vorwurf von bewusstem oder „gar vorsätzlichem“ Doping ihrer Mandantin zurück. Der Biathletin war die Einnahme des Stimulanzmittel Methylhexanamin nachgewiesen worden.

          Drei Tage nach ihrem positiven Doping-Test von Sotschi haben auch die Anwälte der Biathletin Evi Sachenbacher-Stehle den Vorwurf von bewusstem oder „gar vorsätzlichem“ Doping der bestritten. „Es gibt nach den derzeit vorliegenden Erkenntnissen hierfür auch keinerlei Anhaltspunkte“, heißt es in einer Mitteilung, die das Management der Sportlerin am Montag veröffentlichte.

          Sachenbacher-Stehle selbst will sich wieder äußern, wenn die Ursache für die positive Probe „eindeutig feststeht“, erklärten ihre Anwälte. Der Biathletin aus Reit im Winkl war die verbotene Einnahme des Stimulanzmittel Methylhexanamin nachgewiesen worden. „Evi Sachenbacher-Stehle ist nach wie vor geschockt“, erklärten die Anwälte. Die zweimalige Ski-Langlauf-Olympiasiegerin wolle in den kommenden Tagen bei der Aufklärung des Sachverhalts mithelfen.

          Sachenbacher-Stehle hatte in einem früheren Statement von Nahrungsergänzungsmitteln gesprochen, die sie unter anderem in Labors habe testen lassen. Jetzt behaupteten die Anwälte: „Fest steht auch, dass die positive Doping-Probe nicht auf ,hartes Doping‘ zurückzuführen ist“. Die Ursache liege möglicherweise „in dem teilweise unübersichtlichen Markt“ von Nahrungsergänzungsmitteln. „Doch nicht einmal das ist derzeit abschließend gesichert.“ Es stünden unter anderem weitere Labortests an.

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