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: Windräder an der Eisenstraße

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Wir kommen so oder so nicht umhin, uns an die Windkraftnutzung in der Landschaft gewöhnen zu müssen", meint BUND-Vorstandssprecher Herwig Winter. In Hohenstein ist es schon so weit. Dort ist das erste von zwei Windrädern aufgestellt ...

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          Wir kommen so oder so nicht umhin, uns an die Windkraftnutzung in der Landschaft gewöhnen zu müssen", meint BUND-Vorstandssprecher Herwig Winter. In Hohenstein ist es schon so weit. Dort ist das erste von zwei Windrädern aufgestellt worden, wenige Wochen nachdem die Gemeinde Hohenstein ihren siebenjährigen Kampf verloren und in einem Kompromiss mit dem Windkraftbetreiber Juwi GmbH wenigstens den Verzicht auf die Hälfte der geplanten Windräder erreicht hatte. Seit 2001 stritt Hohenstein gegen die Errichtung von Windrädern an landschaftlich sensibler Stelle an der Eisenstraße zwischen Breithardt und Strinz. Juwi begnügte sich schließlich mit zwei Windkraftanlagen und will nun helfen, die Gemeinde zu einer "Modellregion" bei der Erzeugung erneuerbarer Energien zu entwickeln. Neben den Windkraftanlagen an der Landesstraße sollen Informationstafeln zur Windenergie aufgestellt werden. (obo.)

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