https://www.faz.net/-1wc-6llen

: SPD: 60 Prozent Steuern von Spitzengehältern

  • Aktualisiert am

wiesbaden (dpa). Großverdiener sollten nach Ansicht der hessischen SPD erheblich mehr Steuern zahlen. "Wer über ein Jahreseinkommen von mehr als 250 000 Euro verfügt, kann ohne weiteres einen Steuersatz von bis zu 60 Prozent bezahlen", ...

          1 Min.

          wiesbaden (dpa). Großverdiener sollten nach Ansicht der hessischen SPD erheblich mehr Steuern zahlen. "Wer über ein Jahreseinkommen von mehr als 250 000 Euro verfügt, kann ohne weiteres einen Steuersatz von bis zu 60 Prozent bezahlen", sagte der SPD-Landesvorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel dem Berliner "Tagesspiegel".

          Die SPD im Bund müsse sich zu einer Politik der Umverteilung bekennen: "Wir müssen klären, was für eine SPD wir sein wollen und ob Gerechtigkeit wieder unser Markenzeichen werden soll."

          Besserverdienende sollten außerdem höhere Beiträge zur Krankenversicherung zahlen. Die Beitragsbemessungsgrenze, bis zu der Krankenversicherungsbeiträge erhoben werden, sei im Grundsatz überflüssig, so Schäfer-Gümbel weiter. Entfiele sie, würde das Einkommen von Gutverdienern in vollem Umfang beitragspflichtig.

          Topmeldungen

          In Berlin wird fleißig gebaut: Die kommunalen Gesellschaften in Berlin haben 2019 4608 Wohnungen fertiggestellt und damit ein Viertel mehr als im Jahr zuvor.

          Ultimatum bis Montag : Berliner Wohnungssumpf

          Baustadtrat Florian Schmidt galt als Robin Hood der Mieter. Nun soll er wichtige Akten manipuliert haben. Das kann auch für die Landesregierung gefährlich werden.
          Baden-Württemberg, Stuttgart: Ein Mercedes-Stern dreht sich auf dem Daimler-Werk in Untertürkheim. Die weltweiten Rückrufe und Verfahren im Zusammenhang mit dem Dieselskandal kosten den Autobauer Daimler für 2019 nochmals bis zu 1,5 Milliarden Euro zusätzlich.

          Folgen des Diesel-Skandals : Nächster Tiefschlag für Daimler

          Analysten und Anleger sind nervös: Der Autokonzern muss einen weiteren Milliardenbetrag für Diesel-Altlasten zurückstellen. Und auch die Van-Sparte leidet unter einer ganzen Reihe hausgemachter Schwierigkeiten. Ein Beobachter spricht von „einem traurigen Tag für alle Beteiligten“.