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: Genesung zu Hause

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sug. MAINZ. Ob Schleimbeutelentfernung, Fußchirurgie, Metallbeseitigung oder auch die Behandlung von Leisten-, Nabel- sowie kleineren Knochenbrüchen: In vielen Fällen ist es mittlerweile möglich, schon wenige Stunden nach dem medizinischen ...

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          sug. MAINZ. Ob Schleimbeutelentfernung, Fußchirurgie, Metallbeseitigung oder auch die Behandlung von Leisten-, Nabel- sowie kleineren Knochenbrüchen: In vielen Fällen ist es mittlerweile möglich, schon wenige Stunden nach dem medizinischen Eingriff wieder nach Hause zu gehen, um dort dann in vertrauter Umgebung zu genesen.

          Ebendeshalb hat das Katholische Klinikum Mainz (KKM) nun ein eigenes ambulantes Operationszentrum am Taubertsberg in Bahnhofsnähe eröffnet. Bis dato verfügte die vom Caritas Werk St. Martin geleitete kirchliche Einrichtung an zwei Standorten - dem St. Hildegardis-Krankenhaus in Zahlbach und dem St. Vincenz und Elisabeth-Hospital in der Oberstadt - über 16 Abteilungen mit 717 Betten; alles in allem wurden dort von rund 1500 Mitarbeitern jährlich etwa 44 000 Patienten stationär oder ambulant behandelt.

          Im neuen Ambulanten Operationszentrum, das sich im MED-Facharztzentrum an der Wallstraße in Mainz befindet, werden sich künftig elf Ärzte und Pfleger um jene Patienten kümmern, die in der Regel schon wenige Stunden nach der Operation wieder entlassen werden können. Auf einer Fläche von 800 Quadratmetern stehen nach Angaben des selbst als Facharzt für Anästhesiologie tätigen Leiters, Hubert Holz, zwei Operations- und sieben Ruheräume zur Verfügung. Für die Angehörigen oder andere Begleitpersonen der Patienten gibt es in einer Wartelounge zudem die Möglichkeit, kostenfrei im Internet zu surfen oder aber sich mit Hilfe des Fernsehprogramms abzulenken.

          Das Gesamtkonzept orientiere sich an den Wünschen vieler Patienten, einerseits möglichst wenig Zeit im Krankenhaus verbringen und auch nicht all zu lange auf eine Operation warten zu müssen; andererseits aber trotzdem eine umfassende und kompetente medizinische Versorgung auf höchstem Niveau zu erhalten, sagte KKM-Geschäftsführer Hans-Jürgen Hennes.

          Nicht zuletzt seien ambulante Eingriffe für die Kassen aus ökonomischer Sicht meist deutlich günstiger als ein stationärer Aufenthalt. Wobei Ambulanzleiter Holz versicherte, dass bei der Behandlung im neuen Zentrum die gleichen Sicherheits- und Qualitätsstandards gelten wie an den anderen beiden Klinik-Standorten.

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