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: Palästinenser von Mossad entführt

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hcr. JERUSALEM, 21. März. Ein israelisches Gericht hat Berichte bestätigt, nach denen Geheimdienstmitarbeiter einen Palästinenser in der Ukraine entführt und in ein Gefängnis in der südisraelischen Stadt Aschkelon gebracht haben.

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          hcr. JERUSALEM, 21. März. Ein israelisches Gericht hat Berichte bestätigt, nach denen Geheimdienstmitarbeiter einen Palästinenser in der Ukraine entführt und in ein Gefängnis in der südisraelischen Stadt Aschkelon gebracht haben. Der Direktor des einzigen Kraftwerks im Gazastreifen war Ende Februar unter bislang ungeklärten Umständen auf einer Zugfahrt nach Kiew verschwunden. Auf Antrag einer israelischen Menschenrechtsorganisation wurde nun die Nachrichtensperre zum Teil aufgehoben, ohne dass bekannt wurde, was Sirar Abu Sisi vorgeworfen wird. Sisi wollte mit seiner Familie in die Ukraine auswandern. Aus dem Gazastreifen hieß es, er sei kein Mitglied der Hamas und habe auch keine Verbindungen zu anderen Terrororganisationen. Unterdessen wächst in Israel die Furcht vor einer weiteren Eskalation im Gazastreifen. Am Sonntagabend wurde die Hafenstadt Aschkelon mit einer Grad-Rakete angegriffen. Zuvor hatten Hamas-Mitglieder am Wochenende mehr als 50 Granaten auf Israel abgefeuert. Sie beschossen israelische Soldaten und Panzer in der Nähe des Grenzzaunes. Nach Angaben aus dem Gazastreifen wurden zwei bewaffnete Palästinenser getötet.

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