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: "Kein Kontakt zu Geheimdienst"

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          Stuttgart, 12. September (dpa). Die ehemalige RAF-Terroristin Verena Becker hat nach Einschätzung eines ranghohen Verfassungsschützers vor ihrer Verhaftung keine Kontakte zu Geheimdiensten gehabt. Das komme ihm "unwahrscheinlich" vor, sagte Manfred Murck, Leiter des Hamburger Verfassungsschutzes, am Montag vor dem Oberlandesgericht Stuttgart. Er widersprach damit indirekt Gerüchten, Frau Becker sei wegen Geheimdienstkontakt bei den Ermittlungen zum Mordfall Buback geschützt worden. Ein Journalist hatte im August ausgesagt, ein Geheimdienstmitarbeiter aus Hamburg habe direkt nach dem Anschlag auf den damaligen Generalbundesanwalt Siegfried Buback ihm gegenüber am Telefon Verena Becker als Todesschützin genannt. Zugleich habe der inzwischen tote Informant ihm von Frau Beckers Kontakten zum Geheimdienst erzählt.

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