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: Abu Hamsa wird ausgeliefert

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Lt. LONDON, 20. Juni. Der muslimische Extremist Abu Hamsa, der in Großbritannien gegenwärtig in Haft sitzt, wird in die Vereinigten Staaten ausgeliefert, wo ihn ein weiteres Gerichtsverfahren erwartet.

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          Lt. LONDON, 20. Juni. Der muslimische Extremist Abu Hamsa, der in Großbritannien gegenwärtig in Haft sitzt, wird in die Vereinigten Staaten ausgeliefert, wo ihn ein weiteres Gerichtsverfahren erwartet. Anders als Abu Qatada, dessen Auslieferung nach Jordanien vor wenigen Tagen von Richtern in London gestoppt worden war, sah das Berufungsgericht im Falle Abu Hamsas keine Hinderungsgründe für eine Auslieferung. Die Verteidiger der muslimischen Extremisten hatten in beiden Fällen argumentiert, ihre Mandanten erwarte in den jeweiligen Zielländern kein faires Verfahren, weil Indizien möglicherweise durch die Anwendung von Folter zustande gekommen seien. In Großbritannien sitzt Abu Hamsa wegen Aufrufs zum Mord und Anstachelung von Rassenhass im Gefängnis. In den Vereinigten Staaten ist er angeklagt, ein Al-Qaida-Trainingslager im Staat Oregon in den Jahren 1998 bis 2000 geführt zu haben, außerdem soll er in die Entführung von zwölf westlichen Geiseln im Jemen im Jahr 1998 verwickelt gewesen sein. Bei einer Verurteilung erwartet ihn in den Vereinigten Staaten ein Strafmaß von bis zu 100 Jahren Gefängnis.

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