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: PKK greift türkische Armee an

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lspr. Frankfurt, 3. September. Kurdische Rebellen, die der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) zugerechnet werden, haben in der Nacht auf Montag in der ...

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          lspr. Frankfurt, 3. September. Kurdische Rebellen, die der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) zugerechnet werden, haben in der Nacht auf Montag in der Gebirgsstadt Beytüssebap im Südosten der Türkei mehrere Einrichtungen des Militärs angegriffen. Dabei wurden nach Angaben der Provinzregierung zehn Soldaten getötet. Nach örtlichen Berichten kamen auch zwanzig Rebellen ums Leben. Außerdem hätten PKK-Kämpfer den örtlichen Vorsitzenden der Regierungspartei AKP entführt.

          Bei einem weiteren Vorfall sprengte sich am Sonntagabend ein mutmaßliches PKK-Mitglied in Viransehir im Südosten des Landes in die Luft und verletzte dabei drei Sicherheitskräfte. Die Kämpfe zwischen der türkischen Armee und der PKK, die von der Türkei, der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten als terroristische Organisation betrachtet wird, haben in den vergangenen Monaten zugenommen. Einige türkische Regierungsmitglieder sehen einen Zusammenhang mit dem Bürgerkrieg in Syrien. Sie werfen dem syrischen Präsidenten Baschar al Assad vor, die PKK direkt zu unterstützen. Assad bestreitet das. Die PKK kämpft seit 1984 im Südosten der Türkei gegen die Regierung in Ankara. In dem Konflikt wurden bisher mehr als 40 000 Menschen getötet.

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