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: Kinderkrippe für Justizzentrum

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olko. WIESBADEN. Die Stadt Wiesbaden und das Land Hessen haben den Bau einer Kinderkrippe am neuen Justiz- und Verwaltungszentrum vereinbart. Wie gestern in einer Pressekonferenz mitgeteilt wurde, soll das Gebäude an der Konradiner ...

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          olko. WIESBADEN. Die Stadt Wiesbaden und das Land Hessen haben den Bau einer Kinderkrippe am neuen Justiz- und Verwaltungszentrum vereinbart. Wie gestern in einer Pressekonferenz mitgeteilt wurde, soll das Gebäude an der Konradiner Allee von einem freien Träger errichtet werden und von 2012 an Platz für insgesamt 90 Kinder im Alter bis zu drei Jahren bieten. Das Land erhält ein Belegungsrecht für 30 Krippenplätze; diese sollen den Angaben zufolge Kindern von Landesangestellten, vor allem von Beschäftigten des Justizzentrums, zur Verfügung stehen.

          Eine entsprechende Absichtserklärung für die Krippe, deren Bau ausgeschrieben werden soll, hatten Oberbürgermeister Helmut Müller und Finanzstaatssekretär Thomas Schäfer (beide CDU) schon vor einigen Tagen unterzeichnet. Die geschätzten Baukosten für das Projekt bezifferte Müller gestern auf rund drei Millionen Euro; diese Aufwendungen sind später anteilig in dem Fördergeld der Kommune für die Krippenplätze enthalten. Für das Belegungsrecht steuert das Land laut Schäfer einen jährlichen Zuschuss von voraussichtlich 192 000 Euro bei.

          Von der Idee, beim Bau der Krippe mit dem Bauträger des Justizzentrums zu kooperieren, war man vor einiger Zeit abgerückt. Die Krippe soll auf einem Grundstück an der Konradiner Allee errichtet werden. Noch liege das Areal außerhalb des Justiz- und Verwaltungszentrums, nach dem zweiten Bauabschnitt für das Justizzentrum werde sich die Krippe dann aber in der Mitte befinden, hieß es.

          "Mit diesem Projekt setzten wir ein deutliches Zeichen für einen weiteren Ausbau an Krippenplätzen in unserer Stadt", sagte Sozialdezernent Arno Goßmann (SPD). Man gehe das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie nicht nur politisch an, sondern auch als Arbeitgeber, sagte Familienstaatssekretärin Petra Müller-Klepper (CDU).

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