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: Gegen die Mafia

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Die in Venedig lebende Autorin Petra Reski erhält für ihre Reportagen über die Mafia, die in diesem und im vergangenen Jahr in der "Zeit" erschienen sind, den Journalistinnen-Preis der Zeitschrift "Emma".

          Die in Venedig lebende Autorin Petra Reski erhält für ihre Reportagen über die Mafia, die in diesem und im vergangenen Jahr in der "Zeit" erschienen sind, den Journalistinnen-Preis der Zeitschrift "Emma". Die Auszeichnung, die seit 1990 "verstärkt die Aufmerksamkeit auf die Arbeit von Journalistinnen und geschlechterbewusste Texte lenken will", ist mit dreitausend Euro dotiert. Der zweite Preis in Höhe von zweitausend Euro geht an Ulrike Posche für ihr unter dem Titel "Die Bienenkönigin" im "Stern" erschienenes Porträt von Angela Merkel. Den dritten Preis mit jeweils fünfhundert Euro) teilen sich Beate Lakotta für "Der Ludwig lacht" ("Spiegel") und Gabriele Riedle für "Alles wieder auf Anfang" ("Geo"). Seit dem Jahr 2002 gelten Emma auch Männer als preiswürdig: Wolfgang Bauer für "Die Hurenkinder" ("Focus"), Mathias Mesenhöller für "Die Macht der Frauen" ("Geo") und Tanjev Schultz für "Zeugnistage" ("Süddeutsche Zeitung") werden mit dem "Männerpreis" und jeweils 333 Euro ausgezeichnet. Die Preisverleihung soll am kommenden Montag, den 17. Mai im Frauen-Media-Turm in Köln stattfinden. aro.

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