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Familie und Beruf : Hasselfeldt für „Elternteilzeit“

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Gerda Hasselfeldt: „Es sollte zunehmend so sein, dass auch die Arbeitswelt sich nach den Familien richtet“ Bild: dapd

Die CSU-Landesgruppenvorsitzende Gerda Hasselfeldt hat deutsche Unternehmen dazu aufgefordert, sich stärker nach den Bedürfnissen von Familien zu richten. In einem Interview forderte sie von der Wirtschaft flexiblere Arbeitszeiten.

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          Die CSU-Politikerin Gerda Hasselfeldt fordert von der Wirtschaft flexiblere Arbeitszeiten für Eltern. Es könne nicht sein, dass sich Familien nur nach den Bedingungen der Arbeitswelt richten, „sondern es sollte zunehmend so sein, dass auch die Arbeitswelt sich nach den Familien richtet“, sagte die Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag am Sonntag im Deutschlandfunk. Zudem sei ein Umdenken in der Gesellschaft nötig, „dass Kindererziehung nicht nur eine Angelegenheit von Frauen und Müttern ist, sondern auch eine Angelegenheit von Männern und Vätern“.

          Mit Unternehmern und Vertretern von Verbänden müsse diskutiert werden, wie junge Erwachsene ermuntert werden könnten, sich für Kinder zu entscheiden, fügte Frau Hasselfeldt hinzu. Die CSU-Landesgruppe spreche sich deshalb für die Einführung einer Elternteilzeit aus. Ähnliche Regelungen zum Ansparen des Gehalts, wie es sie bei der Altersteilzeit gibt, sollten auch auf die Familienteilzeit übertragen werden, um Lohneinbußen aufzufangen. Zuletzt hatte SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles eine staatlich geförderte 30-Stunden-Woche für junge Mütter und Väter gefordert.

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