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: Amazon trennt sich von Sicherheitsdienst

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Kno. FRANKFURT, 18. Februar. Der Sicherheitsdienst Hensel European Security Services (H.E.S.S.) arbeitet nicht mehr für den Online-Versandhändler Amazon oder ...

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          Kno. FRANKFURT, 18. Februar. Der Sicherheitsdienst Hensel European Security Services (H.E.S.S.) arbeitet nicht mehr für den Online-Versandhändler Amazon oder dessen Subunternehmer. Mitarbeiter des Sicherheitsunternehmens sollen sich gegenüber Leiharbeitern von Amazon, die in der Weihnachtssaison in einem Hotel in Bad Hersfeld untergebracht waren, ungebührlich verhalten haben. Die ARD hatte berichtet, ausländische Mitarbeiter von Amazon seien von dem Sicherheitsdienst auf Schritt und Tritt kontrolliert worden. Die Firma soll demnach auch Kontakte in die Neonazi-Szene haben. So hätten Mitarbeiter szenetypische Kleidungsmarken getragen, berichtete die ARD. H.E.S.S. teilte mit, es sei ein politisch und weltanschaulich neutrales Unternehmen und weise Verbindungen zum Rechtsextremismus zurück. Wegen der Berichterstattung über die Vorfälle haben etliche Politiker gefordert, weitere Konsequenzen zu ziehen. Eine Sprecherin des Bundesarbeitsministeriums sagte, die Bundesagentur für Arbeit prüfe mögliche Verstöße des von Amazon eingesetzten Leiharbeitsunternehmens Trenkwalder. Ergebnisse dieser Prüfung würden im Lauf der Woche erwartet. Wenn Missbrauch vorliege, könne bis zum Lizenzentzug gegen das Unternehmen vorgegangen werden. (Siehe Wirtschaft, Seite 16.)

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