Osmium Institut Als das wohl faszinierendste Edelmetall gilt Osmium. Ein Institut zertifiziert seine Authentizität

Bild zum Artikel Osmium: das "letzte Element"
© Osmium-Institut

Eine zufällige Entdeckung sorgt für die Sensation

Erst im Jahr 1804 vom britischen Chemiker Smithson Tennant als "Verunreinigung" in Platinerz entdeckt, erlangte Osmium im Nu einen Superlativ-Status: Das Edelmetall besitzt mit rund 22,6 Gramm pro Kubikzentimeter die höchste Dichte und größte Abriebfestigkeit aller natürlich auf der Erde vorkommenden Elemente. Zudem ist es ausgesprochen druckresistent: Mit einem Kompressionsmodul von 462 Gigapascal (GPa) übertrifft es sogar den Diamanten.

Tennants recht späte Entdeckung ist zurückzuführen auf die extreme Seltenheit von Osmium: Die in der Erdkruste enthaltene Gesamtmenge füllt einen Kubus von gerade einmal 2,7 Metern Seitenlänge, wovon mutmaßlich lediglich ein Kubikmeter abgebaut werden kann. Das entspricht ungefähr 20.000 Kilogramm. Das weltweite jährliche Abbauvolumen beträgt zurzeit nur zwischen 300 und 600 Kilogramm. Dementsprechend existieren keine eigenen Minen für den Osmium-Abbau. Es kommt als Beimischung gebunden in Platinerz vor. 350 Tonnen enthalten etwa ein Gramm Osmium.

Die Herstellung von reinem Osmium ist aufwendig und erfolgt im Zuge der Gewinnung anderer Edelmetalle. Dazu wird es durch metallurgische Verfahren, die sich die unterschiedlichen Eigenschaften der Elemente und ihrer Verbindungen zunutze machen, nach und nach abgetrennt. In seiner Rohform liegt Osmium dann als sogenannter Osmium-Schwamm vor, der gesundheitsschädlich ist und nicht in Barren gegossen wird, sondern in Glas eingeschweißt wird. Erst durch einen nach 40 Jahren Forschungsarbeit entwickelten Kristallisationsprozess gelangt Osmium in eine verarbeitbare, ungiftige und edlere Form als sogar Gold: kristallines Osmium.

Nutzen und Vorkommen sind begrenzt: ein echtes Luxus-Element

Die ungeheure Seltenheit des Edelmetalls und sein hoher Preis begründen die kleine Anzahl an Anwendungen im Alltag; auch industrielle sind sehr limitiert. Eine der wichtigsten frühen Verwendungen für Osmium entdeckte Anfang des 20. Jahrhunderts Carl Auer von Welsbach, der es als Material für Glühfäden einsetzte, bevor es wegen seiner Seltenheit zunächst durch Tantal und dann durch Wolfram ersetzt wurde. Der Name des Glühbirnenherstellers Osram zeugt bis heute von der Kombination der Namen Osmium und Worlfram.

Heute wird das Edelmetall in geringen Anteilen dort eingesetzt, wo robuste, sehr haltbare und beständige Materialien gefordert sind: in Legierungen der Maschinenbauindustrie etwa oder in der Medizintechnik, für die Konstruktion künstlicher Herzklappen und Herzschrittmacher.

Aufgrund seines raren Vorkommens, limitierten Abbaupotenzials und hohen Wertes erfuhr Osmium jedoch eine große Nachfrage unter Herstellern hochklassiger Schmuckstücke. In kristalliner Form kann es in kreative Formen geschnitten werden. Seine abertausend winzigen und absolut planen Kristallflächen spiegeln blaues Licht und bilden einen reizvollen Kontrast. Luxus-Uhrenhersteller wie Hublot haben das Potenzial erkannt und ließen bereits Ziffernblätter aus Osmium fertigen. Primär wird das Edelmetall heute also für Schmuck verwendet und von Sammlern als Sachwertanlage genutzt.

Für Letztgenanntes ist das Edelmetall aufgrund einer besonderen Eigenschaft geeignet: Kristallines Osmium ist absolut fälschungssicher. Anders als bei Gold beispielsweise ist jedes Stück anhand seiner einzigartigen Kristallstruktur genau zu bestimmen. Es existiert sogar eine internationale Osmium-Datenbank mit eindeutigen Identifizierungscodes.

Auf der ganzen Welt gefragt, vom bayerischen Osmium-Institut zertifiziert

Hüter der Osmium-Identification-Code-Weltdatenbank ist die Osmium-Institut zur Inverkehrbringung und Zertifizierung von der Osmium GmbH mit Sitz im oberbayerischen Murnau, wo es vor einigen Tagen erst den Grundstein für den Bau seines nagelneuen Labors und eines großen Flagshipstores gelegt hat. Die Institution sieht ihre Aufgabe darin, jedes einzelne auf den Markt gebrachte Stück Osmium zu identifizieren, seine Reinheit und Unverfälschtheit zu zertifizieren sowie Industrie und Gewerbe beim Import zu unterstützen.

Dafür wird in einem aufwendigen Authentifizierungsprozess jedes Osmium-Kristallscheibchen gewogen und gemessen. Die chemische Reinheit jeder Charge muss bei mindestens 99.9995 Prozent liegen, um das Zertifikat zu erhalten.

Sodann wird die Kristallstruktur jedes Stückes hochauflösend fotografiert und registriert. Die individuelle Ausprägung der Kristallflächen kann man sich wie einen menschlichen Fingerabdruck vorstellen, bei wohlgemerkt mindestens 10.000-fach höherer Genauigkeit. Ein acht Zeichen langer Zahlen- und Buchstabencode, der Osmium Identification Code (OIC), wird gemeinsam mit weiteren Informationen in der internationalen Osmiumdatenbank gespeichert und macht fortan jedes Osmiumstück eindeutig kenntlich. Die Vorgehensweise ermöglicht es allen Interessenten, die Authentizität durch Vergleich der Kristallstruktur mit der in der Datenbank vorgehaltenen Fotografie zu verifizieren.

Das Osmium-Institut zur Inverkehrbringung und Zertifizierung von Osmium hat sich die Versorgung mit dem Element durch direkte Partnerverträge mit zuverlässigen Lieferanten gesichert. Aus anderen Quellen wird der Rohstoff nicht bezogen. Vertraglich sind sowohl der Kristallisationsprozess als auch die Zertifizierung vollständig an das Institut und an die US-Rulings gebunden. Es existieren bereits Zollabkommen mit den USA, EU, Kanada und Australien sowie den UAE. Das derart zertifizierte Osmium kann ausschließlich in den angeschlossenen weltweiten Osmium-Instituten beziehungsweise bei deren Partnern erworben werden, andere Vertriebswege existieren nicht. Allerdings eröffnet sich gerade ein attraktiver Zweitmarkt zwischen Sachanlegern, wo vielleicht das eine oder andere Schnäppchen zu machen ist: www.osmium-marketplace.com.

Wer sicher sein will oder Cherrypicking mag, wendet sich einfach direkt über www.osmium.com an eines der Osmium-Institute.
Impressum

Osmium-Institut zur Inverkehrbringung und Zertifizierung von Osmium GmbH

Vertreten durch Ingo Wolf

Registergericht München

Monopoloffenlegung 

HRB-Nr.: HRB 200 453

USt-IdNr.: DE 284 376 137


Am Mösl 41

82418 Murnau am Staffelsee

E-Mail: Ingo.Wolf@Osmium-Institute.com

Telefon:  +49 89 744 88 88 88

Telefax:  +49 89 744 88 88 19


PresseBox Online Advertorial