Markenanmeldung Anwalt Markenanmeldung mit Anwalt schützt vor teuren Fehlern

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Was ist eine Marke und wozu dient sie?

Wer sich als erfolgreiches Unternehmen bereits mit dem eigenen Namen, mit einem speziellen Logo oder einer Fantasiebezeichnung am Markt positioniert hat, sollte die Marke schnell schützen. Das Risiko ist groß, dass andere Unternehmen versuchen, am Erfolg der Marke als sogenannte Trittbrettfahrer teilzuhaben. Sie übernehmen die prägende Marke ganz oder teilweise zu eigenen Marketingzwecken und können ihr damit nachhaltig schaden. Die unberechtigte Fremdnutzung kann nicht nur zu wirtschaftlichen Einbußen führen, sondern auch zu einem negativen Image der Marke beitragen. Ebenso wichtig ist es, sich vor der Einführung einer Marke zu informieren, ob damit versehentlich geschützte Rechte wie Kennzeichnungen, Logos oder Bezeichnungen verletzt werden. Dieses Risiko lässt sich abwenden, indem eine fundierte Markenrecherche durchgeführt wird. Dazu müssen alle relevanten Markenregister durchsucht werden. Erst dann kann der Schritt hin zu einer eigenen Marke gewagt werden.

Doch was ist überhaupt eine Marke? Im Markengesetz findet sich dazu eine Definition. Laut dieser dient eine Marke dazu, dass Verbraucher Produkte oder Dienstleistungen eines Unternehmens von denen anderer Unternehmen abgrenzen kann. Eine Marke lässt sich grundsätzlich als Wort, Bild, Zahl oder sogar durch Klänge eine sogenannte Hörmarke darstellen. Das Brüllen eines Löwen kann somit mit einer Marke verknüpft sein. Selbst dreidimensionale Gestaltungen sind möglich und lassen sich als Marke schützen. Doch nicht jede Marke ist eintragungs- und damit schutzfähig. Insbesondere bei beschreibenden Begriffsinhalten ist es schwer, die Marke eintragen zu lassen. Oftmals bedarf es Experten, die unterscheiden können, ob beispielsweise eine Wortkombination beschreibend ist oder nicht.

Unterscheidungskraft vor Markenanmeldung prüfen

Bei der Suche nach einer geeigneten Markendarstellung ist es oftmals ein schmaler Grat, um entscheiden zu können, ob eine Wortkombination oder grafische Gestaltungen ausreichend unterscheidungsfähig sind, um als Marke gelten zu können. Das zeigt sich beispielsweise an einfachen grafischen Darstellungen wie einem Kreis oder einem Dreieck. Derartige Elemente alleine reichen noch nicht aus, damit sich unterscheidungsfähige Elemente ergeben, welche als Marke eingetragen werden können.

Auf dem Weg zu einer geschützten Marke wagen viele Unternehmen den Weg der Anmeldung ohne Prüfung. Doch dabei ist zu bedenken, dass nach der Anmeldung keine Änderungen mehr vorgekommen werden können. Deshalb ist es ratsam, sich vor der Markenanmeldung an einen Anwalt für Markenrecht zu wenden. Dieser kann vor der Anmeldung nicht nur die Unterscheidungskraft prüfen, sondern kennt mitunter Möglichkeiten, wie sich trotz etwaiger Schwierigkeiten eine Wunschmarke durchsetzen lässt.

Markenanmeldung mit Anwalt für einen optimierten Markenschutz

Der Schutz einer Marke ist für Unternehmen mit zahlreichen Vorzügen verbunden. Die Markeneintragung gewährt ihnen im jeweiligen Schutzland, beispielsweise in Deutschland oder auch innerhalb der Europäischen Union, das Recht, das Markenzeichen ausschließlich nutzen zu dürfen. Bei einer unberechtigten Nutzung durch Dritte kann Schadenersatz verlangt werden. Bereits im Zuge der Einfuhr von Produkten besteht bei Zollgrenzen die Möglichkeit, markenverletzende Produkte aufzuhalten. Darüber hinaus ist es möglich, anderen Unternehmen Nutzungsrechte einzuräumen oder bei Bedarf die Marke zu übertragen, zu verkaufen oder zu belasten. Die Markenanmeldung ist für Unternehmen somit mit vielen positiven Aspekten verbunden.

Die Marke wird für zehn Jahre eingetragen. Die ersten Jahre ist es nicht erforderlich, eine ernsthafte Nutzung der Marke vorzuweisen. Dementsprechend kann die Markenanmeldung bereits im Vorfeld, beispielsweise innerhalb der Gründungsphase, erfolgen. Wurde die Marke angemeldet und gilt sie als geschützt, erhalten betreffende Unternehmen die Möglichkeit, bei Verletzung der Markenrechte rechtliche Schritte einzuleiten, beispielsweise durch eine Abmahnung. Ein Anwalt für Markenrecht kann die Rechte prüfen und gegebenenfalls gegen die Verletzung vorgehen.

Jedem Unternehmen steht es zunächst frei, die Markenanmeldung selbst durchzuführen. Der rechtliche Beistand ist nicht zwingend erforderlich. Doch wer bei der Markenanmeldung einen Anwalt beauftragt, erhält die Sicherheit, dass alle rechtlichen Aspekte vorab geklärt werden. Komplikationen können sich im Nachhinein als teuer erweisen. Denn letztendlich prüft das Deutsche Patent- und Markenamt nicht, ob bereits Marken bestehen, welche dem Schutz der eigenen Marke entgegenstehen. Die Patentanwaltskanzlei grommes strauß unterstützt Unternehmen nicht nur bei der erforderlichen Recherche, sondern bietet ihnen eine umfassende Beratung an. Diese stellt sicher, dass alle individuellen Bedürfnisse abgedeckt werden und alle Optionen für den optimalen Markenschutz ausgeschöpft werden.
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Peter Strauß Patentanwalt
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