Life Sciences Sachsen Wachstumsbranche Life Sciences: Sachsen bietet Top-Voraussetzungen

Bild zum Artikel Internationales Qualitätsmerkmal
Das Labor für die Kitteltasche | Copyright: Anvajo GmbH

Die ideale Infrastruktur

Kaum ein Sektor wächst weltweit so schnell wie Life Sciences. Neue Medizintechnologien und biopharmazeutische Verfahren für Diagnostik und Therapie gehören zu den aktuell und in absehbarer Zukunft größten globalen Märkten. Innovationen in diesen Bereichen versprechen sowohl gestandenen Unternehmen als auch Start-ups und Investoren attraktive Zukunftschancen. Sachsen ist dabei hervorragend aufgestellt: mit einem vielfältigen Cluster aus Gesundheitswirtschaft, Biotechnologie, Medizintechnik und Pharmaindustrie vereint die Region ein breites Spektrum an leistungsfähigen Akteuren und deckt die gesamte Wertschöpfungskette ab: von Forschung und Entwicklung über Produktion und Vermarktung bis zu Logistik und Service. Hinzu kommt der hohe Grad an Vernetzung von Forschung und Unternehmen, die branchenübergreifende Zusammenarbeit in vielen Industriezweigen und die passgenaue Unterstützung durch Branchennetzwerke, unter denen das Netzwerk biosaxony eine herausragende Stellung einnimmt. Inzwischen arbeiten über 330 Unternehmen und Forschungsinstitute mit rund 15.500 Mitarbeitern in den verschiedensten Bereichen an innovativen Lösungen für die menschliche Gesundheit.

Pluspunkt branchenübergreifende Zusammenarbeit

Der Standort bietet mit seinem agilen Umfeld somit optimale Bedingungen für die verschiedensten Akteure. Erfolgreiche Mittelständler und Hidden Champions, wie der international führende Anbieter für Geräte zur Atemgasanalyse, die Leipziger Fischer Analysen Instrumente GmbH (FAN), sind in der Region ebenso zu Hause, wie innovative Start-ups. So entwickelt z.B. die Sonovum GmbH Ultraschall-Stirnbänder, die kleinste Veränderungen im Gehirn schnell erkennen können. Eine App zum medizinischen Reha-Training für zu Hause bietet das Start-up eCovery an. Um vor allem Start-ups und junge Unternehmen bei der Entwicklung von marktreifen Produktinnovationen für den deutschen Gesundheitsmarkt zu unterstützen, ist das Accelerator-Programm "Medical Forge" ein wichtiger Partner. Dieses Programm wurde vom Branchennetzwerk biosaxony entwickelt und wird vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert.

Auch internationale Unternehmen, wie Azenta Life Sciences / GENEWIZ, das seinen europäischen Hauptsitz seit 2018 in Leipzig hat, die kanadische Mannin GmbH oder die BellaSeno GmbH aus Australien, schätzen den Standort Sachsen sehr. So auch das Medizintechnikunternehmen B. Braun. Für den Konzern gab u.a. die hohe Forschungsdichte im Raum Dresden den Ausschlag dafür, in Sachsen zu investieren. Heute betreibt das Unternehmen mit seinem Werk in Wilsdruff die modernste Produktionsstätte für Dialysatoren in Europa.

Interessant sind sächsische Unternehmen durch ihre Innovationskraft und die etablierten Ökosysteme, die auch in herausfordernden Zeiten für stabile Lieferketten sorgen, ebenfalls für Investoren. So ist kürzlich die irische Kerry-Group bei der c-LEcta GmbH eingestiegen. Das Unternehmen entwickelt Enzyme sowie mikrobielle Produktionsstämme zur Herstellung von Proteinen mit sehr hohen Erträgen für die Feinchemie, die Lebensmittelindustrie oder auch für die Produktion von Biokraftstoffen.

Viele Firmen überzeugt am Standort Sachsen vor allem die intensive interdisziplinäre und branchenübergreifende Zusammenarbeit, weil sie enorme Wachstumschancen bietet. Durch die traditionell starke Branchenkompetenz in den Bereichen Mikro- und Nanoelektronik, Funk- und Sensortechnik (u.a. 5G), Automatisierung und Robotik entwickelt sich hier eine zunehmende Kompetenz für Smart Medical Anwendungen – sei es im Bereich Telemedizin, Point-of-Care-Diagnostik, computerassistierte Chirurgie bis hin zur Pflegerobotik. Die Wirtschaftsförderung Sachsen leistet dabei mit geeigneten Cross-Cluster-Aktivitäten gezielt Unterstützung.

Zukunftsthema Zell- und Gentherapie

Auch in der Forschung hat sich Sachsen in den vergangenen Jahren im Life Sciences-Sektor national und international einen hervorragenden Ruf erarbeitet und ist heute nationales Leistungszentrum bei den Themen "Zell- und Gentherapie" sowie "Regenerative Medizin". Stellvertretend dafür stehen das Leipziger Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI sowie das Zentrum für Regenerative Therapien Dresden (CRTD), ein europaweit einzigartiges Exzellenzcluster. Das CRTD erforscht das Selbstheilungspotenzial des Körpers, um neuartige Therapien für bisher unheilbare Krankheiten zu entwickeln.

Für den Aufbau einer Forschungs- und Industrieplattform für personalisierte und lebende Arzneimittel haben sich Wissenschaftler der TU Dresden, der Universität Leipzig und des Fraunhofer-Instituts für Zelltherapie und Immunologie IZI mit den Kliniken in Leipzig, Dresden und Leipzig sowie regionalen Industriepartnern im Netzwerk "SaxoCell" zusammengeschlossen. Ziel ist es, die Herstellung und Anwendung von spezialisierten Zellen mit genau definierten Funktionen flexibel und kostengünstig zu realisieren.

Sachsen als Gastgeber von FlyPharma und BIO-Europe

Für Unternehmen und Investoren bietet Sachsen somit ideale Entwicklungsbedingungen und Anknüpfungspunkte für eine gewinnbringende Zusammenarbeit. Als diesjähriger Gastgeber der internationalen Konferenzen und Partnering-Events FlyPharma und BIO-Europe, die in Leipzig stattfinden, rückt das sächsische Ökosystem der Life-Science-Branche in den internationalen Fokus. Als Ansprechpartner steht die Wirtschaftsförderung Sachsen gern zur Verfügung, wenn es darum geht, interessierte Unternehmen und Investoren mit den richtigen Partnern zusammenzubringen.
Impressum
Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH
Herr Thomas Horn
Bertolt-Brecht-Allee 22
01309 Dresden
Deutschland
USt-IdNr.: DE140133619
HRB Nr. 2931
Amtsgericht Dresden
T: 0049-351-21380
F: 0049-351-2138399
@: infowfs.saxony.de
Ein Angebot von advertorial.de