flughafensicherheit Zutrittskontrolle, Zeiterfassung und Gefahrenmanagement sind drei Komponenten der Flughafensicherheit

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Ab in den Urlaub - die Abläufe im Hintergrund interessieren die Passagiere nicht © Fraport

Die verschärfte Kontrolle betrifft Personen und Fracht

Nach den Terroranschlägen vom 11. September wurden die Vorschriften zur Flughafensicherheit europaweit vereinheitlicht und verschärft. Sie betreffen insbesondere die Überprüfung von Passagieren, Gepäck und Fracht, die Zuverlässigkeit und Zutrittsrechte von Flughafen-Angestellten und das allgemeine Sicherheitsmanagement.

Dazu wurden Luftsicherheitsbehörden besondere Befugnisse erteilt. Ihre eigenen Mitarbeiter und das Sicherheitspersonal des Flughafens verifizieren die Identität von Passagieren durch Passkontrollen. Beim Check-in durchlaufen Reisende und Personal Sicherheitsschleusen mit Metalldetektoren oder Körperscannern. Personen, die sich außerhalb der öffentlich zugänglichen Bereiche eines Flughafens aufhalten oder ihn betreten wollen, können durchsucht werden. Gepäck, Fracht und Post wird durchleuchtet, um zu verhindern, dass Waffen, entflammbare, explosive oder giftige Substanzen an Bord gelangen. Selbst Nachahmungen gefährlicher Gegenstände wie Spielzeugpistolen sind verboten. Gepäck wird nur transportiert, wenn der zugehörige Passagier an Bord ist; unbeaufsichtigte Gepäckstücke werden vom Sicherheitspersonal entfernt und durchsucht.

Neu geregelt wurde außerdem die sogenannte Zuverlässigkeitsüberprüfung von Bediensteten. Crews, Boden- und Sicherheitspersonal, Reinigungskräfte, Warenlieferanten, Verkaufspersonal, Transporteure, Bauarbeiter in sicherheitsrelevanten Bereichen, etc. müssen sich jährlich durch Luftsicherheitsbehörden überprüfen lassen. Ohne positive Bestätigung können sie ihre Tätigkeit nicht ausüben. Auch private Sicherheitsfirmen und Agenturen für Arbeitnehmerüberlassung dürfen Personal für Flughäfen erst einstellen, nachdem dessen Zuverlässigkeit vom Luftfahrt-Bundesamt bestätigt wurde.

Zudem bestehen hohe Anforderungen an die Bewachung des gesamten Geländes. Terminals, Flugzeuge und wichtige Infrastruktur wie Tanklager und Tower werden durch zentral gesteuerte Alarmanlagen, Videoüberwachung, Umzäunungen, Beleuchtung und Bewegungsmelder abgesichert. Regelmäßige Streifengänge direkt an den Örtlichkeiten erhöhen die Sicherheit zusätzlich. Der Zugang zu allen sicherheitssensiblen Bereichen muss durch Schließanlagen und Autorisierungssysteme beschränkt sein.

Nur Systemlösungen arbeiten zugleich sicher und wirtschaftlich

Aus der Beschreibung erhellt sich, dass ein entscheidendes Instrument der Flughafensicherheit ein effizientes Zutrittskontrollsystem ist. Es muss die ungeheure Menge an Passagieren, den dynamischen Personalverkehr, die vielen beteiligten Gewerke ebenso verwalten wie gestaffelte Zutrittsberechtigungen und unterschiedliche Zuständigkeiten. Es muss gegen Manipulation und Sabotage geschützt sein und jederzeit einen reibungslosen Ablauf gewährleisten.

Empfehlenswert sind daher Sicherheitssysteme, die außer der Zutrittskontrolle auch alle Funktionen erfüllen, die auf Seiten des Gefahrenmanagements, der Überwachungs- und Meldetechnik, der Ausweis- und Besucherverwaltung sowie der Personaleinsatzplanung und Zeiterfassung entstehen. Nur diese verzahnten Systemlösungen genügen den höchsten Sicherheitsanforderungen, arbeiten zugleich wirtschaftlich und bieten die größte Anwenderfreundlichkeit.

Solche Systeme vertreibt die primion Technology GmbH. Das 100-prozentige Tochterunternehmen der 1945 gegründeten spanischen Azkoyen-Gruppe hat seinen Hauptsitz im baden-württembergischen Stetten am kalten Markt und etliche Niederlassungen zwischen Kiel und München. Seit mehr als 25 Jahren entwickeln, fertigen und installieren die Experten bei primion ihre Software-Systeme und Hardware-Komponenten selbst. Die Firma ist flächendeckend in ganz Europa vertreten und zählt zu den führenden Anbietern von Zutrittskontroll-, Zeiterfassungs- und Sicherheitstechnik.

Die rund 5.000 primion-Kunden weltweit kommen aus der Industrie, der kritischen Infrastruktur, dem Gesundheitswesen, dem Handel, der Logistik und auch der Bundeswehr. Sie schätzen, dass die Firma alle Leistungen, vom ersten Beratungsgespräch über die Planungskonzeption, die Installation vor Ort, den Service und Support bis zur Wartung, aus einer Hand anbieten kann.

Im Bereich der Flughafensicherheit kooperiert primion mit Betreibergesellschaften von Flughäfen, Sicherheitsverantwortlichen, Cargo- und Frachtgesellschaften sowie Konzernlenkern. Das Unternehmen hat seine Produkte und Dienstleistungen bereits an die ehemaligen Flughäfen Tegel und Alt-Schönefeld, den neuen Hauptstadtflughafen BER, den Flughafen Nürnberg, den Baden Air-Park, den Allgäu Airport und den Flughafen Braunschweig geliefert. In Frankfurt installiert primion für den Flughafen-Betreiber Fraport AG derzeit im laufenden Betrieb ein hochkomplexes Sicherheitssystem.

Flughafensicherheit erfordert zentrale Steuerung aller Schutzeinrichtungen

Für die Zutrittskontrolle bietet primion leistungsfähige Soft- und Hardware, die unerwünschten Besuch verhindert und Menschen und Werte schützt – vom einfachen Schließsystem bis zur komplexen Sicherheitsarchitektur, von einzelnen Türen über bestimmte Abteilungen bis zu kompletten Gebäuden und großen Arealen.

Die Software prime WebAccess erlaubt die Verwaltung über gängige Browser-Oberflächen, auf den einzelnen Bediener-Clients ist keine Installation notwendig. Durch die Nutzung von IT-Standards wie Datenbanksystemen von Oracle sowie Microsoft und Apache Tomcat als Web-Server lässt sich das Tool einfach, sicher und schnell in bereits bestehende EDV-Architektur einbinden, beliebig erweitern und dank Schnittstellen mit der Zeiterfassung und dem Gefahrenmanagement verbinden. Mitarbeiter identifiziert das System wahlweise durch Ausweiskarte, Chip und biometrischen Finger- oder Handvenenscan. Möglich ist auch die mobile Lösung für die Datensteuerung von unterwegs.

Als Hardware-Komponente entwickelt primion sowohl Lese- als auch Steuereinheiten, liefert elektronische Schlösser und Zylinder für Türen, Schränke und andere Möbel. Mit der prime KeyTechnology (pKT) aus Master-Leser, mechatronischen Komponenten wie Zylinder oder Türbeschlag und Identifikationsmedium lassen sich einzelne Türen sperren und öffnen. Die Absicherung funktioniert ohne Verkabelung und kann auch nachträglich installiert werden.

Ob Mitarbeiter vor Ort oder zeitweise im Home-Office arbeiten, in wechselnden Schichten oder Teilzeit beschäftigt sind – die Zeiterfassungs-Software prime WebTime sichert den Überblick. Anwesenheit, Urlaube, Krankenzeiten und Überstunden werden exakt und dank mobiler Anwendungen auch ortsunabhängig dokumentiert. Automatisierte Prozesse entlasten die Personalabteilung, Engpässe oder saisonale Schwankungen sind besser vorauszusehen. prime WebTime ist somit zugleich ein wirkungsvolles Instrument der Personaleinsatzplanung und zur Verbesserung des Workflows. Die Software ist individuell skalierbar, lässt sich unkompliziert bedienen und nahtlos mit Abrechnungssystemen, Zutrittskontrolle und Gefahrenmanagement verbinden.

Als Hardware liefert primion bedienerfreundliche Terminals im modernen Design, die die Zeiterfassung biometrisch per Fingerabdruck leisten, per Transponder am Schlüsselanhänger oder Ausweiskarte. Optional ist die mobile Zeiterfassung per Smartphone.

Das primion-Leitstandsystem prime SecurityManagement (pSM) steuert alle Sicherheitseinrichtungen im Flughafen übersichtlich auf einer einzigen Plattform. Hier laufen beispielsweise Einbruch- und Brandmeldeanlagen, der behördliche Gebäudefunk für die Feuerwehr, Sprinkler- und Gebäudeleittechnik mit Videoüberwachung, Sprachalarmierung und automatischen Störungsmeldungen zusammen. Das Gefahrenmanagementsystem sichert jederzeit die Übersicht der einzelnen Komponenten. Durch die pSM-Web-App "Mobile Client" können alle Funktionen auch von unterwegs gesteuert werden – für Betreiber und gegebenenfalls Wachschutzunternehmen ein unschätzbarer Vorteil.

Dank pSM besitzt das Gefahrenmanagement Schnittstellen zu anderen Gewerken wie Rettungswegetechnik, Gebäudeleittechnik, Videoüberwachung und Einbruchmeldetechnik. Selbstverständlich ist auch die Verknüpfung mit der Zutrittskontrolle und der Zeiterfassung gegeben.

Detaillierte Informationen und ein Beratungsgespräch lassen sich über die Website von firmion anfordern.
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primion Technology GmbH
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736977
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