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Einspruch exklusiv : Rettet die Influencer!

  • -Aktualisiert am

Vor Gericht: Cathy Hummels am Landgericht München I Bild: dpa

Die Online-Community hat das Thema Recht entdeckt, denn Influencer sind längst verunsichert, was sie noch posten dürfen. Drei Vorschläge für mehr Rechtssicherheit.

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          Betroffenheit bewegt. In ganz besonderer Form lässt sich das derzeit im Online-Marketing beobachten. War man dort bis vor kurzem von rechtlichen und politischen Diskussionen eher genervt, so werden Recht und Politik plötzlich zu wichtigen Themen der Online-Community. Denn im Moment gefährden Richter und Politiker aus Sicht der dort maßgeblichen Akteure die Zukunft des Influencer Marketing. Influencerinnen und Influencer, das sind für viele Jugendliche Idole. Sie setzen in den sozialen Medien durch ihre große Reichweite Trends. Die aus der Gefährdung dieser Idole resultierende Betroffenheit vermag zu erklären, warum zwei juristisch und politisch auf den ersten Blick eher unbedeutende Urteile so hohe Wellen geschlagen haben, dass daraus rasch die Forderung nach einem eigenen Gesetz, einem „Influencer Gesetz“ geworden ist.

          Im Kern der politischen Diskussion steht die Frage, wann Influencer in sozialen Medien geschäftlich handeln und ihre Beiträge deshalb kennzeichnen müssen. Die beiden Urteile haben dazu auf den ersten Blick widersprüchliche Einschätzungen vorgenommen. Dies hat das Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz (BMJV) nun zum Anlass genommen, über eine Klärung des Begriffs der „geschäftlichen Handlung“ nachzudenken.

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