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Einspruch exklusiv : Wie die DFL die 50+1-Regel retten kann

  • -Aktualisiert am

Fans beim Spiel von Hannover 96 gegen den VfB Stuttgart am 24. November 2017 in Hannover. Bild: Picture-Alliance

Das Bundeskartellamt (BKartA) hat rechtliche Bedenken an der aktuellen Ausgestaltung der sogenannten 50+1-Regel. Ein Blick auf die verschiedenen Reformoptionen.

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          Viele Kartell- und Sportrechtler halten die 50+1-Regel für kartellrechtswidrig. Für die große Mehrheit der Fußball-Fans hingegen ist die 50+1-Regel „unverhandelbar“. Mit großer Spannung wurde daher eine Entscheidung des BKartA erwartet, nachdem die DFL im Jahr 2018 eine Entscheidung nach § 32c GWB beantragt hatte. Eine solche Entscheidung traf das BKartA jedoch nicht. Das BKartA beließ es bei einer „vorläufigen kartellrechtlichen Einschätzung“ – und spielt den Ball somit an die DFL zurück.

          Worum es bei der 50+1-Regel geht

          Um Vereinen der Bundesligen neue Finanzierungsmöglichkeiten zu eröffnen, schuf der Deutsche Fußballbund (DFB) 1999 die Möglichkeit, Profi-Fußballmannschaften in Kapitalgesellschaften auszugliedern. Um jedoch den Einfluss von Investoren zu begrenzen und den vereinsgeprägten Charakter zu erhalten, wurde gleichzeitig die sogenannte 50+1-Regel eingeführt.

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