Einspruch exklusiv :
Die Spaltung in „gute“ und „schlechte“ Europäer nützt niemandem

Lesezeit: 4 Min.
Europaflaggen wehen vor dem Sitz der EU-Kommission in Brüssel, 29. Januar 2020.
Der Streit um die Rechtsstaatlichkeit in Polen und Ungarn ist geprägt von Schulmeisterei auf der einen und Populismus auf der anderen Seite. Ein Richtergremium könnte helfen, die Spannungen zu lösen. Ein Gastbeitrag.

Der Streit um den Rechtstaatlichkeitsmechanismus der Europäischen Union hat einen neuen Höhepunkt erreicht. Polen und Ungarn, die sich von Anfang an dagegen auflehnten, die Vergabe von EU-Mitteln an die Einhaltung von Rechtstaatlichkeitsprinzipien zu knüpfen, haben in der vergangenen Woche ihr Veto gegen den mehrjährigen EU-Haushaltsplan für die Jahre 2021 – 2027 und den Wiederaufbaufonds eingelegt.

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