https://www.faz.net/-irf-9rk7w

Einspruch exklusiv : Vergessenwerden oder Auffindenkönnen?

  • -Aktualisiert am

Bild: Picture-Alliance

Das Recht auf Vergessenwerden ermutigt zur Imagepflege und Geschichtsklitterung in eigener Sache. Allein Google kann die Informationsfreiheit der Internetnutzer schützen – was zugleich die bedenkliche Machtfülle des Konzerns vermehrt.

          5 Min.

          Eine satirische Fotomontage über die intime Beziehung einer Lokalpolitikerin zu einem Gemeindebürgermeister; ein Zeitungsartikel über einen Scientology-Sprecher, der mit dem Selbstmord eines anderen Sektenmitgliedes in Zusammenhang gebracht wird; eine Gerichtsreportage über einen wegen sexueller Übergriffe verurteilten Straftäter, in der intime Details über den Täter aus dem Prozess öffentlich werden.

          Was haben Fotomontage, Zeitungsartikel und Gerichtsreportage gemeinsam? Sie alle werden nach dem gestrigen Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) womöglich bald in der Suchmaschine von Google nicht mehr auffindbar sein, weil die Betroffenen von ihrem „Recht auf Vergessenwerden“ Gebrauch gemacht haben.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Woche digital

          F.A.Z. Digital – Jubiläumsangebot!

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Seit September 2017 gilt das WLTP, ein weltweit harmonisiertes Prüfprogramm. Hier eine Abgasprüfung beim TÜV Rheinland.

          Das Grenzwert-Drama : 95 Gramm

          Von 2020 an dürfen Neufahrzeuge in Europa im Schnitt nur noch vier Liter Benzin oder dreieinhalb Liter Diesel verbrauchen. Wie es zu einem Grenzwert kam, der die Grenzen der Physik sprengt.