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Private Altersvorsorge : Das ist die falsche Rentenreform

Ein Rentner genießt den Ruhestand. Bild: Picture-Alliance

Politiker der Union wollen die Bürger zur privaten Altersvorsorge zwingen. Das ist keine gute Idee. Aber man kann viel von ihr lernen.

          2 Min.

          Die Rente ist für viele Deutsche noch weit weg, doch für alle wird sie schon bald zum Problem. In ein paar Jahren gehen die Babyboomer in den Ruhestand, dann kommt die Finanzierung der Rente schnell an ihre Grenzen. Die eine Antwort darauf ist, das vorhandene Geld anders zu verteilen. In diesen Tagen diskutieren die Spitzen der Koalition wieder darüber, wie arme Rentner ohne viel Bürokratie mehr Geld bekommen können: Die „Grundrente“ wird es nur um den Preis geben, dass andere Rentner oder arbeitende Menschen dafür zahlen.

          Umso wichtiger ist es, die Rente von vornherein besser zu finanzieren. Deshalb ist es gut, dass die CDU auf ihrem Parteitag in knapp drei Wochen eine andere Antwort diskutiert: eine verpflichtende private Altersvorsorge. Alle Bürger sollen in einen staatlich organisierten Fonds einzahlen. Sie können einen anderen Fonds wählen, ganz auf die private Altersvorsorge verzichten sollen sie aber nicht. Dabei soll der staatliche Fonds nicht mal garantieren, dass das eingezahlte Geld am Ende vollständig erhalten bleibt: Spätestens in der Finanzkrise haben Politiker gelernt, dass Anlagen auf dem Kapitalmarkt langfristig fast immer Gewinn abwerfen, dass aber eine entsprechende Garantie sehr teuer ist.

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