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Einspruch exklusiv : Von der Maßnahmenkritik zur Verschwörungstheorie

  • -Aktualisiert am

Ein Demonstrant bei einer Protestaktion gegen die Corona-Schutzmaßnahmen am Pfaffenteich in Mecklenburg-Vorpommern am 1. Mai 2020. Bild: dpa

Prominente Staatsrechtler haben zu Anfang der Corona-Krise vor einer „Gesundheitsdiktatur“ gewarnt. Ihre Äußerungen werden von wirren Geistern dankbar aufgenommen. Ein Gastbeitrag.

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          Worte schaffen Wirklichkeit. Gleich zu Beginn der Corona-Krise, als Landräte und Landesregierungen die ersten Kontaktsperren und Ausgangsverbote verhängten, setzte in weiten Teilen der publizierenden Staatsrechtslehre ein Sturm der Erregung ein. Während seriöse Virologen und Epidemiologen der Öffentlichkeit immer wieder erklärten, dass man das Virus noch nicht in all seinen Facetten kenne und jeden Tag dazulerne, während die Bundeskanzlerin deshalb betonte, auch die Regierungsverantwortlichen müssten jetzt auf Sicht fahren, als Jürgen Habermas den weisen Satz prägte „So viel Wissen über unser Unwissen gab es noch nie“ – da wussten es einige Staatsrechtslehrer schon ganz genau.

          Warnung vor dem „faschistoid-hysterischen Hygienestaat“

           

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