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Die Vermögensfrage : Wie man sich gegen Berufsunfähigkeit absichert

  • -Aktualisiert am

Welche Alternativen gibt es zur Berufsunfähigkeitsversicherung? Bild: obs

Einen Unfall oder eine Erkrankung kann man nicht planen. Wenn es doch dazu kommt, steht man besser da mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Jeder sollte sie haben – leicht bekommt man sie aber nicht unbedingt.

          7 Min.

          Auch wenn sich Versicherer und Verbraucherschützer mit­unter uneins sind, in ei­nem Punkt sind sie sich ei­nig: Wer kann, sollte seine Ar­beitskraft absichern und eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) abschließen. Denn wenn man irgendwann etwa die Diagnose Krebs erhält, einen Schlaganfall erleidet oder aus psychischen Gründen nicht mehr in der Lage ist zu arbeiten, droht in vielen Fällen der soziale Abstieg. Zumindest gilt das für diejenigen, die nach dem 1. Januar 1961 geboren sind und noch nicht allzu lange in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben. Denn bei den jüngeren Ge­nerationen zahlt der Staat nur noch im Fall einer Erwerbsunfähigkeit.

          Die Hürden für deren Anerkennung sind hoch: Eine volle Erwerbsminderungsrente er­hält nur, wer nicht mehr in der Lage ist, mehr als drei Stunden am Tag irgend­einer Tätigkeit nachzugehen. Wer noch zwischen drei bis sechs Stunden am Tag arbeiten kann, erhält nur die halbe Er­werbsminderungsrente. Die berufliche Qua­lifikation spielt dabei keine Rolle. Sofern ein Manager noch mehr als sechs Stunden am Tag als Pförtner tätig sein kann, geht er leer aus.

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