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Die Karrierefrage : Schwanger – wann sag ich’s meinem Chef?

  • -Aktualisiert am

Aus medizinischer Sicht gibt es keinen idealen Zeitpunkt, wann eine Frau von ihrer Schwangerschaft erzählen sollte. Bild: dpa

Auf der Arbeit früh davon zu berichten, dass man ein Kind erwartet, hat Vor- und Nachteile. Für die richtige Entscheidung lohnt es sich, ein paar medizinische und juristische Fakten zu kennen.

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          Zu Hause herrscht Freude, bei der Arbeit aber ist die Nachricht über eine Schwangerschaft oft ein bisschen heikel. Dem Chef zu erzählen, man erwarte ein Baby, bietet einer Schwangeren und ihrem Kind zwar arbeitsrechtlichen Schutz. Andererseits hat es auch Vorteile, die Schwangerschaft erst einmal zu verschweigen. Denn sie kann eine Karrierebremse sein, und auch aus medizinischen Gründen ist es gut, nicht zu früh zu plaudern.

          Eine normale Schwangerschaft dauert 40 Wochen. Da der genaue Zeitpunkt der Befruchtung oftmals nicht bekannt ist, wählen Frauenärzte den ersten Tag der letzten Regelblutung als Zeitpunkt für den Beginn der Schwangerschaft. Sechs Tage nach der Befruchtung sucht sich die befruchtete Eizelle einen Platz in der Gebärmutter. Ab der fünften Woche beginnt das Herz des Embryos zu schlagen, ab der siebten reagiert er auf Reize von außen. In den ersten Monaten kämpfen viele Schwangere mit Übelkeit, hervorgerufen durch die veränderten Hormonspiegel. Sie müssen sich übergeben, fühlen sich unwohl und brauchen viel Schlaf – dass man im Job dann nicht mehr so leistungsfähig ist, ist klar.

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