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Verlagsspezial
Neurotransmitter, die hier zwischen zwei Synapsen diffundieren, bestimmen entscheidend die Kommunikation der Nervenzellen untereinander.

: Fortschritt im Wechselspiel von Hirnforschung und Therapie

Über die vergangenen zwei Jahrzehnte haben sich die Erforschung von neurologischen Therapien und das Verständnis von Krankheiten, insbesondere bei der multiplen Sklerose, gegenseitig bereichert und verbessert. Daraus sind große Fortschritte für die Patienten entstanden. Die Neurologie gilt heute als Fach der Zukunft.
Bei der Alzheimerdemenz macht die Diagnostik Fortschritte, eine Therapie gibt es noch nicht.

: Alzheimer – Forschung notwendiger denn je

In der letzten Zeit sind erneut klinische Tests mit vielversprechenden Alzheimer-Medikamenten gescheitert. Die Enttäuschung darüber war groß. Doch Rückschläge gehören einfach zur Forschung.
Genomanalysen und Biomarker ermöglichen die Differenzierung von augenscheinlich identischen Krankheitsbildern.

: Die richtige Diagnose wird immer wichtiger

Treten zu Beginn einer Erkrankung nur einige Probleme auf oder kommen die Beschwerden auch bei anderen Krankheiten vor, kommt der Diagnostik ein besonders hoher Stellenwert zu. Dies ist speziell bei Beteiligung des Nervensystems der Fall, da sich erste Krankheitszeichen meist nicht eindeutig interpretieren lassen.
Die MS-Therapie zeigt, welche Fortschritte in der Medizin möglich sind.

: Die Erfolgsgeschichte der MS-Therapie

Die multiple Sklerose ist eine chronisch-entzündliche Autoimmunerkrankung des Zentralnervensystems. Intensive Forschung ermöglichte es, immer effektivere Wirkstoffe zu entwickeln, die die Lebensqualität der Betroffenen stetig verbessern. Entscheidend für den Erfolg sind eine möglichst frühe Diagnose und die gezielte Behandlung.
Dank moderner Diagnostik können bereits manche Krankheiten erkannt und behandelt werden, bevor sich Symptome zeigen.

: Frühe Interventionen können Krankheiten verhindern

Krankheiten belasten die Betroffenen und die Gesellschaft. Deshalb versuchen Forscher und Mediziner verstärkt, Krankheiten früher zu diagnostizieren und zu behandeln. Dieses Konzept der Disease Interception lässt sich auf viele Bereiche anwenden.

Interview : „Demenzen gehören zu den teuersten Erkrankungen“

Gedächtniserkrankungen, vor allem die häufigste Form, die Alzheimer-Demenz, drohen Gesellschaften zu verändern. Sie können immer besser vorhergesagt, doch noch kaum behandelt werden. Die Expertin Gabriele Doblhammer-Reiter spricht über die wichtigen Entwicklungen und Folgen dieser drohenden Epidemie.
Hans-Christoph Diener

Interview : Kopfschmerzen sind nicht gleich Kopfschmerzen

Es gibt mehr als 200 verschiedene Arten von Kopfschmerzen, und sie sind die am weitesten verbreiteten Schmerzen in der Bevölkerung. Der Neurologe und Schmerzexperte Hans-Christoph Diener spricht über Entwicklungen bei der Therapie und was bei Schmerzmitteln zu beachten ist.

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  • : Statements zur Zukunft von Neurologie und Psychiatrie

    Medizinischer Fortschritt prägt das dem großen Feld der neurologischen und psychiatrischen Krankheiten. Dennoch gibt es noch vielfältige Herausforderungen für die Forschung und die Versorgung der Patienten. Führende Experten auf dem Fachgebiet äußern sich dazu.
  • Gerd Schulte-Körne

    Interview : „Depressionen entwickeln sich schleichend und werden meist zu spät erkannt“

    Gesunde Psyche und gesunder Geist sind elementar für das Wohlbefinden eines Menschen. Deshalb sollten die steigende Häufigkeit von Depressionen bei Kindern und Jugenlichen ernst genommen werden. Gerd Schulte-Körne, Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie der Universität München, spricht über neue Untersuchungen und die Herausforderungen bei Depressionen.
  • Zertifizierte Stroke Units haben die Sterblichkeit von Schlaganfallpatienten stark gesenkt.

    : Schlaganfall – Fortschritte und Herausforderungen

    Schlaganfälle sind weltweit die dritthäufigste Todesursache und die häufigste Ursache für eine bleibende Behinderung. Immer mehr Patienten können in der Akutphase erfolgreich behandelt werden. Welche Fortschritte wurden erzielt? Und was sind die noch ungelösten Herausforderungen?
  • : Schlaganfalldiagnose bei jungen Patienten schwierig

    Schlaganfälle treten in aller Regel bei älteren Menschen auf. Weniger bekannt ist, dass auch Kinder und Jugendliche einen Schlaganfall erleiden können. Dabei sind Diagnose und Behandlung bei den jungen Patienten besonders kompliziert.
  • Die Schädigung von Nervenzellen hat weitreichende Folgen.

    : Neurorehabilitation: Genesung nach schwerer Krankheit

    Jeder zehnte Patient benötigt nach dem Krankenhausaufenthalt eine Rehabilitation, weil er sich selbst noch nicht gut genug helfen kann. Besonders schwer Betroffene brauchen eine Neurorehabili­tation, denn gerade Nerven werden durch eine ernste Krankheit am stärksten ­beeinträchtigt.
  • Digitale Anwendungen sind im Alltag von Kliniken und Arztpraxen auf dem Vormarsch.

    : Patienten profitieren von digitaler Neurologie

    In der Neurologie werden enorme diagnostische und therapeutische Fortschritte verzeichnet, bei denen die Digitalisierung einen entscheidenden Beitrag leistet. So können bei ­neurologischen Erkrankungen, die bis vor kurzem noch als unbehandelbar galten, mittlerweile verschiedene therapeutische Verfahren eingesetzt werden.
  • Mit Neurofilamenten lassen sich neurodegenerative Prozesse im Blut messen.

    : Biomarker verbessern die Diagnose

    Wenn Nervenzellen bei neurologischen Erkrankungen absterben, können bestimmte Proteine im Blut nachgewiesen werden. Forscher wollen diese Eiweiße als Biomarker nutzen, um Krankheiten wie die Multiple Sklerose früher erkennen und damit schneller behandeln zu können.
  • : Gegen die ökonomische Überformung der Medizin

    Medizin ist dafür da, Menschen zu helfen. Doch im gegenwärtigen System wird sie vor allem dazu benutzt, Erlöse zu optimieren. Es ist ein Umdenken gefordert: Denn die Sicherstellung der Krankenversorgung ist staatliche Aufgabe, die der Staat nicht dem Markt überlassen darf.
  • : Hirnforschung – Basis für immer bessere Therapien

    Der komplexe Aufbau des menschlichen Gehirns spiegelt die Evolutionsgeschichte wider und beschäftigt die Wissenschaft seit der Antike. Heute liefert die Hirnforschung wichtige Grundlagen, um Zusammenhänge und Wirkmechanismen zu verstehen, bestehende Behandlungsmethoden zu verbessern und neue, wirksamere Therapien zu entwickeln.