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Verlagsspezial
Die Folgen einer Covid-19-Erkrankung können vielfältig sein, Gehirn und Nerven sind häufiger betroffen.

: Long-Covid geht auf Hirn und Nerven

Einige Patienten entwickeln nach einer Corona-Infektion ein Long-Covid-Syndrom. Dieses kann mit neurologischen Beschwerden wie einer eingeschränkten Gedächtnisleistung einhergehen. Um die langfristigen Folgen zu verstehen und behandeln zu können, müssen Zentren unterstützt und neue Studien angestoßen werden.
Professorin Dr. med. Christine Klein
ist Direktorin des Instituts für Neuro­genetik an der Universität zu Lübeck.

Interview : „Es besteht berechtigte Hoffnung auf Therapien“

Immer mehr neurologische Erkrankungen lassen sich auf genetischer Ebene behandeln. Ein Gespräch mit Christine Klein über zukünftige diagnostische und therapeutische Durchbrüche, die Herausforderungen bei seltenen Erkrankungen und die Voraussetzungen, die es braucht, damit Innovationen bei Patienten ankommen.
Es ist ein Ringen zwischen der Angst vor einer Alzheimer-Erkrankung und der Hoffnung auf den neuen Wirkstoff. Der Ausgang ist noch ungewiss.

: Neues Alzheimer-Medikament unter Beobachtung

Erstmals steht Patienten mit Alzheimer ein Medikament zur Verfügung, das den Krankheitsprozess beeinflusst – bisher ist es allerdings nur in den Vereinigten Staaten zugelassen. Wissenschaftler prüfen zurzeit weitere Substanzen in Studien, und auch hinsichtlich der Diagnostik schreitet die Forschung mit großen Schritten voran.
Die molekularen Wechselwirkungen lassen sich auch im neurologischen Kontext immer besser verstehen. So verbessern sich Diagnose und Therapien.

: Stand und Perspektiven für die Neurologie

In der Neurologie schreiten Forschung und Medizin mit großen Schritten voran. Präzisere Therapien und Diagnostiken halten Einzug in den klinischen Alltag. Damit steigen die Anforderungen an die Behandler, was eine optimale Ausbildung von Nachwuchskräften unerlässlich macht.
Impfen ist für Mediziner der einzige Weg aus der Pandemie.

: Über Wirkung und Nebenwirkung

Die gegen Covid-19 zugelassenen Impfstoffe sind hocheffektiv. In seltenen Fällen treten danach allerdings schwere neurologische Komplikationen auf. Doch nicht bei allen besteht ein kausaler Zusammenhang mit der Vakzine, und tatsächliche Impfnebenwirkungen wie Hirnvenenthrombosen lassen sich gut behandeln.
Samira Mousa ist Unternehmerin, MS-Patientin und Autorin und hat den Blog chronisch fabelhaft ins Leben gerufen.

Professor Dr. med. Heinz Wiendl ist Direktor der Klinik für ­Neurologie mit Institut für Translationale Neurologie am Universitätsklinikum Münster.

Interview : „Bei Multipler Sklerose gilt: Zeit ist Gehirn“

Die Therapie der Multiplen Sklerose hat enorme Fortschritte gemacht. Samira Mousa und Heinz Wiendl sprechen über die Kommunikation mit Patienten, die Eigeninitiative von Betroffenen und die Komponenten einer effektiven Behandlung.
Migräne im Kindesalter effektiv zu behandeln kann spätere Komplikationen deutlich reduzieren.

: Kinderneurologie schafft Innovationen

Für die Behandlung von Kindern mit neurologischen Erkrankungen benötigen Ärzte und Therapeuten besonderes Fingerspitzengefühl. Vor allem aber braucht es Zeit, um die richtige Diagnose zu stellen und die jungen Patienten optimal zu beraten.

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  • Dr. med. Iris Hauth ist Fachärztin für Neurologie und Psychotherapie sowie für Psychotherapeutische 
Medizin, Ärztliche Direktorin des Alexianer St. Joseph-Krankenhauses Berlin-Weißensee sowie Mitglied im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e. V. (DGPPN).

    Interview : „Psychische Gesundheit sollte höchste Priorität erhalten“

    Depressionen zählen mittlerweile zu den großen Volkskrankheiten. Die Pandemie hat die Situation für Betroffene noch verschärft. Ein Gespräch mit Iris Hauth über aktuelle Behandlungsmöglichkeiten, die Bedeutung der Resilienz und Möglichkeiten der Prävention.
  • Größte Anstrengungen unternehmen Wissenschaftler und Mediziner weltweit, um einen Wirkstoff gegen ALS zu entwickeln.

    : ALS: Der lange Weg bis zu einer Therapie

    Noch immer ist die Amyotrophe Lateralsklerose unheilbar. Forscher suchen zurzeit nach Medikamenten, um die Krankheit zu verlangsamen – mit ersten Erfolgen. Chancen bieten vor allem genetische Therapien, die auf bestimmte Mutationen abzielen.
  • Die Einsatzgebiete von digitalen Zwillingen sind vielfältig. In der Medizin können unter anderem Eingriffe präziser, Therapien individueller und Prävention prädiktiver gestaltet werden.

    : Multiple Sklerose: Das Potential des digitalen Zwillings

    Die Digitalisierung trägt maßgeblich dazu bei, die Komplexität der Multiplen Sklerose zu bewältigen und den Betroffenen einen individuellen Therapieplan zu ermöglichen. Ein wichtiger Meilenstein ist die Etablierung eines digitalen Zwillings, der den Patienten mit all seinen Daten als virtueller Spiegel repräsentiert.
  • Eine viertel Million Menschen trifft jährlich ein Schlaganfall. Ihre Chancen für die Rückkehr in ihr gewohntes Leben waren noch nie so gut wie heute.

    : Bessere Chancen für Menschen mit Hirnschäden

    Die Rehabilitation von Patienten mit Hirnschäden verbessert sich stetig: Neue Erkenntnisse in den klinischen Neurowissenschaften sowie Entwicklungen in der sensorbasierten Robotik ermöglichen immer mehr Betroffenen eine Rückkehr in ein aktives und selbstbestimmtes Leben.