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Verlagsspezial

: Nationale Dekade gegen Krebs: starke Forschung für eine bessere Versorgung

Rund eine halbe Million Menschen erkranken allein in Deutschland jährlich neu an einer Krebserkrankung. Die Entwicklung zeigt einen steigenden Trend und stellt Gesundheitswesen und Gesellschaft vor enorme Herausforderungen. Deshalb wurde die „Nationale Dekade gegen Krebs“ als gemeinsame Initiative gestartet.
Überholte Regularien und Prozesse können für medizinische Innovationen Barrieren auf dem Weg zum Patienten darstellen.

: Gemeinsam den Zugang zu Innovationen sicherstellen

Ohne Forschung keine neuen Therapien. Auch deshalb haben Ministerien mit anderen Partnern die Nationale Dekade gegen Krebs gestartet. Die Dekaden-Ziele sind ehrgeizig: Es geht um die Stärkung der onkologischen Grundlagenforschung und um den rascheren Wissenstransfer vom Labor zum Krankenbett. Was braucht es dafür?

Interview : Stärke im Netzwerk für Wissenschaft und Versorgung

Die Fortschritte in der Krebsmedizin entwickeln sich mit so enormer Geschwindigkeit, dass kein Experte und keine Klinik alleine den kompletten Überblick behalten kann. Michael Hallek, Direktor des CIO Aachen Bonn Köln Düsseldorf, spricht über die zukünftige Behandlung von Krebspatienten in Netzwerken und die Perspektiven der Onkologie in Deutschland.
Patientenbezogene Daten werden in Zukunft essentiell.

: Sichere Daten für eine bessere Medizin

Einzunehmende Medikamente, Vorsorgetermine, Untersuchungsergebnisse, Laborwerte, Röntgenbilder: Gesundheitsrelevante Daten fallen bei jedem Arztbesuch an. Doch bisher gibt es kein System, das alle Informationen zusammenbringt und sie für den einzelnen Patienten, die behandelnden Ärzte und auch für die Forschung verfügbar macht.
Weltweite Konkurrenz prägt auch die Medizin. Die Akteure in Deutschland dürfen mehr Anstrengungen unternehmen, um im Wettbewerb zu bestehen.

: Die Krebsmedizin als Wirtschaftsfaktor

Den Blick auf Krebserkrankungen kennzeichnen sowohl die bahnbrechenden Fortschritte in Diagnose und Therapie als auch eine Kostendebatte. Häufig wird die wirtschaftliche Bedeutung vergessen. Diese zeigt die Stärke der Vereinigten Staaten gegenüber Europa und Deutschland, die Rolle der Politik und die gewaltigen ­Bestrebungen von China, an die Spitze der Krebsforschung zu treten.
Medikamente können das körpereigene Immunsystem gezielt für den Kampf gegen Krebs rüsten.

: Immunonkologie: Ist die Euphorie gerechtfertigt?

Für die Entstehung von Krebs spielt das Immunsystem eine wichtige Rolle. So führten die intensiven Forschungsarbeiten der vergangenen zwei Dekaden zu mehreren wirksamen Immuntherapien, die heute das Leben von Krebspatienten verlängern können. Jetzt bedarf es weiterer Schritte, um die Erfolgsgeschichte fortschreiben zu können.
Die CAR-T-Zell-Therapie kann heute erst bei wenigen Lymphom- und Leukämie-Patienten angewendet werden, bei denen zudem alle anderen Therapien versagt haben.

: CAR-T-Zell-Therapie: Möglichkeiten und Perspektiven

Zwei CAR-T-Zell-Therapien wurden im vergangenen Jahr für die Behandlung von Rückfällen bei der Akuten Lymphatischen Leukämie und bei einer speziellen Form des B-Zell-Non-Hodgkin-Lymphoms zugelassen. Damit wurde eine neue Ära eingeläutet – in der Hoffnung, zukünftig auch andere Krebsarten auf diese Weise heilen zu können.

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  • : Individuelle Behandlung der Patienten dank Präzisionsonkologie

    Krebspatienten können heute sehr viel individueller behandelt werden als noch vor einigen Jahre. Für die Therapie werden Analysen der Erbinfor­ma­tionen im ­Tumorgewebe ­genutzt, nachdem sich das Verständnis für die ­zellu­lären Grundlagen ­bösartiger ­Erkrankungen ­sowie die ­molekulare ­Diagnostik ­immer weiter verbessert haben.