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Digitalisierungsstrategien : Kosten runter, Wachstum rauf

Bild: MinervaStudio/fotolia.de

Die Digitalisierung erfordert hohe Investitionen. Da ist gute Finanzberatung das A und O. Denn Bank und Kunde wollen dasselbe: Die Investition soll sich lohnen.

          Die Digitalisierung sorgt in der Wirtschaft für rasante Umwälzungen – auch bei deutschen Mittelständlern. In den kommenden Jahren wird sich dieser Trend fortsetzen: 35 Prozent der Mittelständler rechnen damit, dass die Bedeutung digitaler Technologien für ihr Geschäft stark zunehmen wird. Von dieser Entwicklung gehen die Wirtschaftsprüfer von Ernst & Young in ihrer Studie „Digitalisierung im deutschen Mittelstand“ aus. Weitere 39 Prozent der befragten Unternehmen rechnen mit einer leichten Zunahme. Mit besonders starken Veränderungen sehen sich Handels- und Dienstleistungsunternehmen konfrontiert. Aber auch in der Industrie und im verarbeitenden Gewerbe ist eine deutliche Mehrheit der Unternehmen davon überzeugt, dass sich die Digitalisierung auf ihre Geschäftstätigkeit auswirken wird.

          Wie Unternehmen auf die Veränderungen reagieren und sie in ihrem Sinne gestalten, das wird maßgeblich über ihren künftigen Erfolg entscheiden. „Nur wenn sich Mittelständler den Umwälzungen stellen und die Digitalisierung im eigenen Unternehmen vorantreiben, werden sie auch in Zukunft geschäftlich erfolgreich sein können“, sagt Markus Brücker, stellvertretender Bereichsleiter Firmenkunden der Volksbank Pforzheim. Durch mehr Wettbewerb im Zuge der Globalisierung gewinne die Digitalisierung noch an Dynamik. „Viele Unternehmen stehen damit vor großen Herausforderungen“, beobachtet Brücker: „Gleichzeitig bieten sich ihnen auch viele Chancen.“

          So könnten Unternehmen zum Beispiel völlig neue Kundengruppen ansprechen, wenn diese durch digitale Kommunikationswege näher an deutsche Mittelständler heran rücken. Das gilt auch für potenzielle Kunden im Ausland. „Außerdem bietet sich für viele Unternehmen die Gelegenheit, neue Produkte leichter auf den Markt zu bringen und bestehende Produkte so zu verändern, dass sie wettbewerbsfähiger und für einen größeren Markt interessant werden“, sagt Brücker.

          Die Digitalisierung eröffnet Mittelständlern zudem die Möglichkeit, ihre internen Prozesse zu optimieren und auf diesem Weg effizienter und flexibler zu werden. Das gilt nicht nur für Dienstleister, sondern auch für Industrieunternehmen und das verarbeitende Gewerbe. „Mit digitalen Technologien können sie zum Beispiel die Kommunikation und den Datenaustausch mit Zulieferern verbessern, so dass Prozesskosten sinken“, erklärt Brücker. Vernetzte Maschinen in der Produktion können ebenfalls Kosten senken und die Effizienz steigern.

          Deshalb sind Investitionen in die Digitalisierung bei deutschen Mittelständlern ein wichtiges Thema, belegt eine Studie der Förderbank KfW aus dem vergangenen Jahr. Danach haben vier von fünf kleinen und mittelgroßen Unternehmen in den vergangenen drei Jahren Digitalisierungsprojekte umgesetzt und in neue Technologien sowie die Verbesserung ihrer IT-Kompetenz investiert. Fast 50 Prozent der Mittelständler mit mehr als 150 Beschäftigten gab dafür mehr als 100.000 Euro pro Jahr aus. Hochgerechnet auf den gesamten deutschen Mittelstand betragen die jährlichen Investitionen in Digitalisierung insgesamt zehn Milliarden Euro pro Jahr, schätzt die KfW.

          Die Studie der Förderbank hat auch einen großen Nachholbedarf ausgemacht. Viele Unternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten investierten pro Jahr weniger als 10.000 Euro in die Digitalisierung. „Insgesamt befindet sich etwa ein Drittel der Mittelständler aktuell noch in einem Grundstadium der Digitalisierung“, urteilt die KfW.

          Brücker von der Volksbank Pforzheim hat ähnliche Erfahrungen gemacht. „Je kleiner Unternehmen sind, desto größer ist meist das Potenzial, das sie mit einer entschlossenen Digitalisierung heben könnten.“ Viele Firmenchefs zögern aus Respekt vor der großen Herausforderung – und täten sich oft auch schwer damit zu entscheiden, wo sie beginnen sollen. Dabei bräuchten Unternehmen nicht unbedingt sofort eine umfassende Digitalisierungs-Strategie. „Sie können auch mit kleinen Schritten beginnen und später entscheiden, wie es danach weiter geht“, sagt Brücker.

          Bei der Finanzierung ihrer Digitalisierungs-Projekte können die Firmenkundenberater der Volksbanken und Raiffeisenbanken Unternehmen jeder Größe unterstützen. „Weil wir die Ziele und Wünsche des Kunden genauso beachten wie seine Pläne und Vorhaben bezüglich der Digitalisierungsanforderungen, können wir die passenden Angebote liefern – egal ob Bankdarlehen, Leasing-Finanzierung oder geförderter Kredit“, berichtet Brücker. Dabei können Firmenkunden auf die Erfahrung und die Kompetenznetzwerke der Berater zählen. Schließlich haben Bank und Kunde ein gemeinsames Interesse: Investitionen sollen sich so schnell wie möglich in einem steigenden Geschäftserfolg niederschlagen.

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