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Es muss nicht
immer Apple sein

Die Erfolgsgeschichte der Tech-Unternehmen hat in der Corona-Krise noch einmal an Schwung gewonnen. Mancher Anleger befürchtet da, dass die Unternehmen bereits über­bewertet sein könnten. Doch viele technologische Entwicklungen stehen erst am Anfang langlaufender Megatrends. Entscheidend ist die richtige Auswahl der Investments.

Der Höhenflug der Big-Tech-Konzerne wie Amazon, Alphabet, Facebook und Google scheint unaufhörlich. Nicht einmal eine globale Pandemie kann ihm offenbar etwas anhaben, im Gegenteil: In Zeiten von Homeoffice und Online-Shopping sind Anbieter „kontaktlosen“ Austauschs von Informationen und Gütern gefragt wie nie. Allein in den vergangenen sechs Monaten hat der amerikanische Technologieindex rund 30 Prozent zugelegt – der Dax 30 blieb dagegen deutlich zurück. Mancher Anleger, der jetzt über einen Einstieg in Big-Tech-Aktien nachdenkt, sorgt sich aber, dass die Bewertungen die Boden­haftung verloren haben könnten. Sprich: dass die Aktienkurse schon so viel Wachstumserwartung eingepreist haben, dass diese eher enttäuscht als übertroffen werden könnte. Schließlich haben sich viele Technologieaktien wie Facebook oder Alphabet in den vergangenen fünf Jahren mehr als verdoppelt.
Tatsächlich kommt es immer auf den Einzelfall an. Doch unbestritten ist, dass die Bedeutung von Technologie auch nach der Pandemie weiter zunehmen wird, wahrscheinlich sogar noch beschleunigt. In Ländern wie Deutschland wird der Digitalisierungsschub eine Nutzung von Digitaltechnologie selbstverständlicher machen. Hinzu kommt:
„Viele Entwicklungen stehen erst am Beginn eines längeren Zyklus: Technologien wie Künstliche Intelligenz, Augmented Reality oder Elektromobilität haben ihre große Zeit wahrscheinlich erst noch vor sich“

Walter Liebe

Head of Intermediaries
Pictet Asset Management

erläutert Walter Liebe von Pictet Asset Management. Diese Entwicklungen werden auch von den bekannten Tech-Namen wie Tesla und Apple getrieben, aber längst nicht nur. Künstliche Intelligenz kommt beispielsweise in ganz unterschiedlichen Anwendungsfeldern wie Industrieller Bildanalyse, der Gen-Analyse in der Agrarwirtschaft oder Sicherheitsvorkehrungen im Banking zur Anwendung, in denen ganz andere Unternehmen positioniert sind.

Megatrends treiben
Technologien –
und umgekehrt
All diese Unternehmen können von den Megatrends, die Analysten schon vor Jahren ausgemacht haben, profitieren – und treiben diese zugleich wieder an. Und Anleger können über fokussierte Themenfonds wiederum an diesen Megatrends teilhaben. Pictet Asset Management hat bereits vor mehr als 20 Jahren Themenfonds entwickelt, die sich von Megatrends ableiten. Diese jahrzehntelange Erfahrung hilft den Pictet-Investment-Managern auch dabei, kurzfristige Entwicklungen von substantiellen Trends zu unterscheiden und die Unternehmen zu identifizieren, denen ein längerfristiger Erfolg zuzutrauen ist. Hans-Peter Portner, der bei Pictet Asset Management den Bereich thematischer Aktienanlagen leitet, erläutert:
Tatsächlich kommt es immer auf den Einzelfall an. Doch unbestritten ist, dass die Bedeutung von Technologie auch nach der Pandemie weiter zunehmen wird, wahrscheinlich sogar noch beschleunigt. In Ländern wie Deutschland wird der Digitalisierungsschub eine Nutzung von Digitaltechnologie selbstverständlicher machen. Hinzu kommt:
„Entscheidend ist, dass wir zwischen echten, dauerhaften Megatrends und vorübergehenden Modeerscheinungen unterscheiden. Branchenspezialisten identifizieren die Megatrends, und wir haben die entsprechenden thematischen Strategien entwickelt, mit denen Anleger die gebotenen Chancen für sich nutzen können. Wir schauen dabei weltweit nach den passenden Werten und unterliegen keiner Benchmark.“
Aus einer Vielzahl paralleler Entwicklungen suchen sie für ihre Themenfonds die ihrer Expertise nach aussichtsreichsten Technologien und Managementteams aus. Zu diesen langlaufenden Trends zählen neben anderen beispielsweise die Digitalisierung, Globalisierung, der Fokus auf Gesundheit und Nachhaltigkeit – für die Pictet Asset Management entsprechende Themenfonds zu Gesundheit, Clean Energy, Smart Cities und Sicherheit aufgelegt hat.

Beispiel
Gesundheit

Die Entschlüsselung des menschlichen Genoms war nur der Anfang. Ganz neue Behandlungsmethoden und Medikamente entstehen, eine personalisierte Medizin wird möglich. Eine wichtige Rolle dabei spielen digitale Systeme, die komplexe Analysen schnell und zunehmend automatisiert durchführen können, und Plattformen zum Datenaustausch. Oder – weitaus alltäglicher: Smart Watches können schon heute erkennen, wenn jemand gestürzt ist, und einen Notruf auslösen, auf Herzunregelmäßigkeiten und mögliche Schlafapnoe hinweisen.

Beispiel
saubere Energien

Neben der Entwicklung neuer Stromspeicher werden intelligente Netze eine wichtige Rolle spielen, damit die Energiewende gelingen kann. Sie können Stromverbrauch und mögliche Schwankungen oder Schwierigkeiten „live“ erfassen und damit die Stromversorgung und den -verbrauch unmittelbar beeinflussen. Voraussetzung sind unter anderem entsprechende Messgeräte und digitale Plattformen, die die notwendigen Daten erfassen, analysieren und austauschen können.

Beispiel
Landwirtschaft

Künstliche Intelligenz wird heute schon bei der schnelleren Entwicklung von neuem Saatgut eingesetzt. Auch mit „Smart Farming“ können die Erträge in der Landwirtschaft optimiert werden. So kann beispielsweise die Aussaat abhängig von der Bodenbeschaffenheit gesteuert werden. Per „Crop Scouting“ kann die Entwicklung der Saat auch aus der Ferne beobachtet und bei Schädlingsbefall frühzeitig gegengesteuert werden.

Risiken
streuen
S o zahlreich die Anwendungsgebiete und damit die Chancen für Technologie­unternehmen sind, sollten Anleger die Risiken nicht unterschätzen. Eine Entwicklung mag viel versprechend klingen, sie kann am Ende doch floppen. Sei es, dass sie zu instabil oder unpraktisch ist – oder aus anderen Gründen vom Kunden nicht angenommen wird. Manchmal kann auch auf das falsche Pferd gesetzt worden sein, und einer Alternative gelingt es, Standard zu werden. Oder der Innovationszyklus war zu kurz, so dass sich die teuren Entwicklungskosten nicht rentieren können. Auch Nachahmer können die Rentabilität bedrohen, weil sie ihre Produkte deutlich günstiger anbieten können. Die Historie ist reich an Beispielen vom Aufstieg und Untergang einstiger Technologie- und Marktführer. Wer erinnert sich noch an Commodore, Minidiscs oder Altavista?
Wer als Anleger an den wirtschaftlichen Chancen im Technologiebereich partizipieren will, sollte darum nicht auf ein Unternehmen allein setzen. Die Hoffnung, das „nächste Apple/ Amazon/Google/Facebook“ zu entdecken, ist menschlich. Doch nur selten von Erfolg gekrönt. Selbst professionelle Frühphaseninvestoren wie Venture-Capital-Firmen sind vor Fehleinschätzungen nicht gefeit und streuen darum ihre Investments breit. Privatanleger sollten das genauso machen – und dabei externes Knowhow hinzuziehen. Spezielle Investmentfonds, wie sie Pictet Asset Management mit den Themenfonds anbietet, orientieren sich an Megatrends und sind auf Technologien fokussiert, sie werden von Profis gemanagt, die den jeweiligen Markt und seine Entwicklungen global im Auge behalten und so gut vernetzt und informiert sind, wie es Privatanlegern kaum möglich ist. Und die Fonds streuen ihre Risiken, weil sie immer in einer Vielzahl an Aktientitel zugleich investiert sind. So können Privatanleger die Themen auswählen, von denen sie sich am meisten versprechen, und erhöhen mit professioneller Hilfe ihre Chancen, von der Wachstumsdynamik der entsprechenden Technologieunternehmen zu profitieren.
Herr Liebe, sind Techno­logie­aktien in einer Blase?

Walter Liebe von Pictet Asset Management im Gespräch.

Pictet Asset Management ist ein unabhängiger Vermögensverwalter mit einem verwalteten Vermögen von 225 Milliarden USD (174 Milliarden GBP/192 Milliarden EUR/206 Milliarden CHF per 30. September 2020), das wir für unsere Kunden in Aktien, Festverzinsliche, alternative Anlagen und Multi-Asset-Produkte investieren. Wir verwalten Einzelmandate und Anlagefonds für einige der grössten Pensionsfonds, Finanzinstitute, Staatsfonds, Finanzintermediäre und deren Kunden weltweit.

Bei unserem auf Anlagen basierenden Geschäft verfolgen wir einen langfristigen Ansatz mit einer einzigartigen Kundenorientierung. Unser Ziel ist es, der bevorzugte Anlagepartner unserer Kunden zu sein. Wir schenken ihnen unsere ungeteilte Aufmerksamkeit, bieten Pionier-Strategien und fühlen uns der Exzellenz verpflichtet.

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Für Pictet.

Quelle: Pictet

Veröffentlicht: 03.12.2020 17:08 Uhr