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Anzeigensonderveröffentlichung

: Auf Zeitreise in Ostbayern und Franken

Tillis Bauernhof - Feldarbeit wie anno dazumal Bild: erlebe.bayern-Gert Krautbauer

Alte Traditionen werden an unterschiedlichen Orten wieder lebendig.

          2 Min.

          Zeitreise auf dem Bauernhof

          Wie lebte man vor hundert Jahren? Die Antwort auf die Frage findet man auf Tillis Bauernhof im Bayerischen Wald. Zum Beispiel beim Sensen-Workshop, Waldbaden und Yoga. Der positive Nebeneffekt: Die Gäste finden Entspannung, ihre innere Ruhe und zurück zu sich selbst. Tilli, die Hotelchefin und Bayern-Insiderin, weiß worum es geht. Sie lebte selbst in Stress und Unruhe bis sie sich den Traum vom Vierseithof erfüllte. Mit den Arbeitsmethoden von vor hundert Jahren zeigt sie ihren Hofbesuchern, wie sie in einem selbstzerstörerischen Hamsterrad leben. Ganz rustikal übernachtet man in kleinen Stuben oder Schlafnischen auf dem Dachboden. Im ehemaligen Kuhstall wird gemeinsam gekocht. Von der altbayerischen bis hin zur vegetarischen Küche stehen viele Gerichte zur Verfügung. Verzichtet wird auf alles, was es früher nicht gab. Besonders schwer fällt das bei Handys, Laptops und Uhren. Kleid und Kopftuch statt Jeans und Bluse. Der Anzug weicht der Arbeitshose. Bis das Wasser kocht, dauert es schon mal 20 Minuten. Für viele eine Geduldsübung, die auf Dauer aber entschleunigend wirkt. Nach dem Heumachen werden das Holz gehackt und der Kartoffelacker gejätet. Eine andere Art von Wellness, mit der man an seine Grenzen kommt. Für Tilli ist das reduzierte Leben Luxus, weil sie sich darauf konzentriert, was sie glücklich macht.

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          Traditionelles Gebildebrot
          Traditionelles Gebildebrot : Bild: erlebe.bayern-Gert Krautbauer

          Backhandwerk nach alter Tradition

          Wenn in den frühen Morgenstunden alles nach frischgebackenem Brot, Schokolade und Gewürzen duftet, steht Bayern-Insider Arnd Erbel schon lange in einer der ältesten Backstuben Deutschlands. In zwölfter Generation führt er mit seinen Mitarbeitern und Azubis den Familienbetrieb aus dem Jahr 1680, in dem er auf moderne Maschinen verzichtet. Das Wissen, das er seinen Auszubildenden weitergibt, ist kostbar und traditionell. Nach alter Rezeptur zaubert er traditionelle bayerische Backwaren wie Brezen, Lebkuchen und Gebildebrote. Und obwohl die Breze der Sage nach aus einem südfranzösischen Kloster stammen soll (ihre Form symbolisiert die gekreuzten Arme beim Beten), fanden Archäologen die älteste Breze tatsächlich in Bayern. Bäckermeister Arnd verleiht all seinen Produkten eine besondere Note und entwickelt sie weiter. Dabei achtet er stets auf Nachhaltigkeit, geht beispielsweise mit aufs Feld, statt sich standardisiertes Mehl liefern zu lassen. Und er arbeitet mit allen Sinnen. Fühlt den Teig mit den Händen, schmeckt die einzelnen Zutaten, spürt die Ofenwärme auf seiner Haut. Daran lässt er auch regelmäßig Besucher seiner Backstube teilhaben. Seine Liebe zum Detail mit höchstem kulinarischem Anspruch und unwiderstehlichen Aromen ist sein Erfolgsgeheimnis. Kinder, Senioren, Sterneköche… Alle erfreuen sich an seinen Backwaren.

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