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Verlagsspezial

: Komfortabel und maximal energieeffizient

Derartige Komplettsysteme für die Heimvernetzung bestehen in der Regel aus einem zentralen Apparat, der viele verschiedene Geräte steuern kann. Hiermit lässt sich etwa die Beleuchtung programmieren oder per Smartphone auch aus der Ferne an- oder ausschalten. Tür- und Fenstersensoren können ebenfalls in das Netzwerk eingebunden werden. Sie werden von außen unsichtbar am jeweiligen Rahmen installiert. Per Smartphone-App lässt sich dann auch von unterwegs überprüfen, ob alle Fenster und Türen geschlossen sind.

Möglich ist mit Hilfe einer intelligenten Haussteuerung mittlerweile vieles, was vor kurzem noch wirkte, als wäre es einem Science-Fiction-Streifen entsprungen: Mit dem Klingeln des Weckers schaltet sich wie von Geisterhand die Kaffeemaschine ein, und wenig später wird automatisch die Heizung im Bad hochgefahren. Haustechnik und Haushaltsgeräte wie etwa Lampen, Rollläden, Heizung, aber auch Herd, Kühlschrank und Waschmaschine werden miteinander vernetzt.

Ausgereifte Sensorik

Doch beim Smart Home geht es längst um mehr als technische Gimmicks. Wichtigster Aspekt für die Nutzer von Smart-Home-Produkten ist laut einer aktuellen Umfrage des Digitalverbands Bitkom eine höhere Sicherheit im privaten Umfeld. Die Mehrheit der Nutzer (61 Prozent) schützt ihre Wohnung mit intelligenter Haustechnik als Ergänzung zu einer mechanischen Sicherung. Für 57 Prozent ist „mehr Komfort und Lebensqualität“ wichtig, jeder zweite Smart-Home-Nutzer will seinen Energieverbrauch senken und so Geld sparen.

Dass Energieeffizienz bei Smart-Home-Anwendungen immer wichtiger wird, zeigt das Beispiel der Familie Beck: Bei ihrem Smart Home in Volkach wird der Strom aus Sonnenenergie gewonnen. Solarmodule auf dem Dach und an der Fassade der Garage erzeugen über 65 000 Kilowattstunden Strom im Jahr – genug um bis zu 20 durchschnittliche Einfamilienhaushalte ein Jahr lang mit Strom zu versorgen. „Das Haus produziert im Jahr vier- bis fünfmal mehr Energie, als es selbst verbraucht. Und im Winter heizen wir hauptsächlich mit Solarstrom“, erklärt Beck, der als Geschäftsführer des Solarunternehmens Belectric selbst vom Fach ist.

Dank der ausgereiften Sensorik können Smart Homes mittlerweile automatisch auf ihre Umwelt reagieren. So erkennen  Wettersensoren auf dem Dach, ob die Sonne scheint, und fahren im Sommer automatisch die Jalousien herunter, während die Sonnenstrahlen im Winter zum Heizen genutzt werden. Zusätzlich registrieren Präsenzmelder in jedem Winkel des Hauses Bewegungen der Bewohner und schalten beim Betreten der Räume automatisch die Beleuchtung ein – und beim Verlassen wieder aus. Befindet sich kein Bewohner im Haus, schaltet das Smart Home in einen energiesparenden Modus.

Beim Haus der Becks in Volkach hat die auf High-Tech-Häuser spezialisierte Firma Casaio aus Güntersleben bei Würzburg das Konzept entwickelt, mit denen sich Photovoltaikanlage, Heizung und Lüftungsanlage exakt aufeinander abstimmen lassen. „Komfort und Energieeffizienz stehen hier an erster Stelle“, resümiert Casaio-Geschäftsführer Thomas Lübbeke. „Das Haus von Herrn Beck ist ein Paradebeispiel für ein energieeffizientes Smart Home.“

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