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Verlagsspezial
Tritt ein Schlaganfall ein, ist schnellstes und professionelles Handeln gefragt. Nur so können Folgeschäden reduziert werden.

: Erfolge und Herausforderungen bei Schlaganfällen

Das auf das jeweilige Alter bezogene Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden, ist heute deutlich geringer als noch vor einigen Jahren. Auch die Sterblichkeitsrate ist gesunken – dank der Etablierung von Stroke Units und neuen Therapien. Während der Pandemie richtet sich der Fokus auf eine adäquate Patientenversorgung.

: Neurovaskuläre Zentren verbessern die Versorgung

Eine qualitätsgesicherte, überregionale Versorgungsstruktur für Menschen mit Hirngefäßerkrankungen zu schaffen ist vorrangiges Ziel interdisziplinärer neurovaskulärer Zentren. Künftig sollen diese stärker gefördert werden. Die Zertifizierung durch die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft ebnet den Weg dafür.

: Die Neurologie ist innovativ und dynamisch

Der abwechslungsreiche Praxisalltag und die schnelle Umsetzung von der Forschung in die Klinik machen die Neurologie für Mediziner ­attraktiv. Aufgrund der ­hohen ­Innovationsdynamik hat das Fach kaum mit ­Nachwuchsmangel ­zu ­kämpfen. Auch die ­Förderung angehender Ärzte trägt maßgeblich dazu bei.
Tobias Bartschinski ist Geschäftsführer der Alzheimer Gesellschaft München, die als erste regionale Alzheimer Gesellschaft Deutschlands 1986 gegründet wurde.  

PD Dr. med. Katharina Bürger ist Oberärztin im Institut für Schlaganfall- und Demenzforschung (ISD) am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München und ehrenamtlich 1. Vorsitzende der Alzheimer Gesellschaft München e. V.

Professor Dr. Dr. h. c. Christian Haass leitet den Bereich Stoffwechselbiochemie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und ist Sprecher des DZNE in München. Er gehört zu den meistzitierten Demenzforschern weltweit. Seine Forschungsarbeiten wurden mit zahlreichen Auszeichnungen, zu denen der Brain Prize und der Leibniz Preis der DFG gehören, ausgezeichnet.

Interview : Gemeinsam gegen das Vergessen

Betroffene mit einer Alzheimer-Erkrankung benötigen mehr als gute Medizin. So muss vor allem das Zusammenspiel aus geeigneten Medikamenten, sozialer Zuwendung und Eigeninitiative des Patienten stimmen. Katharina Bürger, Christian Haass und Tobias Bartschinski sprechen über medizinische Fortschritte, Unterstützungsangebote und die Rolle der Prävention. Das Gespräch führten Anna Seidinger und Miriam Sonnet.
Professorin Dr. med. Christine Klein ist Direktorin des Instituts für Neurogenetik an der Universität zu Lübeck. Seit 2019 ist sie Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Neurologie.  

Professor Dr. med. Peter P. Pramstaller ist Gründungsdirektor des Instituts für Biomedizin am Forschungszentrum Eurac Research in Bozen. Er ist Autor des Buchs „Rettet die Medizin!“.

Interview : „Ärzte gehen für die Patienten in Führung“

Die Ökonomisierung stellt Ärzte vor Herausforderungen und Konflikte. ,Reimagine Medicine’ will mit einem breiten Dialog eine Veränderungsbewegung anstoßen. Christine Klein und Peter P. Pramstaller sprechen über dieses Projekt sowie über konkrete Maßnahmen zur Unterstützung der Mediziner. Das Gespräch führte Anna Seidinger.
Forscher verstehen die Zusammenhänge im menschlichen Gehirn immer besser. Das hilft bei der Entwicklung von neuen Therapien.

: Der Weg zur individuellen Therapie

Multiple Sklerose wird auch als Erkrankung der tausend Gesichter bezeichnet. Eine individuelle Behandlung ist daher von großer Bedeutung. Jahrzehntelang standen Ärzten aber nur wenige Medikamente zur Verfügung. Mittlerweile gibt es erste Ansätze, die Therapie individuell auf den Patienten auszurichten.

Weitere Informationen : Wichtige Fakten zu Alzheimer und Demenz

Lässt die kognitive Leistungsfähigkeit im Alter nach, kann eine Demenz die Ursache sein. Demenz-Erkrankungen, von denen Alzheimer die häufigste ist, betreffen heute über 1,6 Millionen Menschen in Deutschland, Tendenz steigend. Was sind die Ursachen? Wie verläuft die Erkrankung? Wie wird die Diagnose gestellt?