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Verlagsspezial
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Mobilität & Räume

Zu Besuch im Garten E

In Wolfsburg wächst etwas Spannendes heran: Die Steimker Gärten sind ein ganzheitlich auf E-Mobilität und Nachhaltigkeit ausgerichtetes Neubauquartier für rund 3.000 Menschen. Die ersten Mieter erleben bereits, was das Leben im neuen, federführend von Volkswagen Immobilien geplanten Quartier ausmacht.

Es war ein guter Start für ihn. Im November 2020 hat Hannes Mechler seine erste eigene Wohnung bezogen. Heller, großzügiger Balkon im ersten Obergeschoss, moderne Küche mit offenem Übergang zum Wohnzimmer. Bis hierhin klingt die Geschichte noch ziemlich normal. Außergewöhnlich daran ist, dass Mechler seit seinem Einzug hautnah miterlebt, wie sich das Wohnen und Leben der Zukunft anfühlt. Schließlich gehört er zu den ersten Mietern der Steimker Gärten in Wolfsburg, einem neuen Quartier, das nachhaltigen Städtebau mit neuen Formen der Mobilität verknüpft. Wie es sich für Mechler anfühlt, in einem noch entstehenden Stadtteil zu leben? „Ich sehe mich in den Steimker Gärten nicht als Versuchskaninchen. Eher wie ein Pionier“, sagt der 27-Jährige.

Kein Wunder: Schließlich entscheiden die Quartiersbewohner mit, wohin die Reise geht. Frank Petershagen, als Projektleiter im Innovationsmanagement bei Volkswagen Immobilien maßgeblich an der Konzeption der Steimker Gärten beteiligt, ordnet ein: „Wir bieten den Mietern eine Bühne und wollen von ihnen lernen. Von ihrem Lebensalltag, ihren Rückmeldungen und ihrer gelebten Mobilität.“ Im Gegenzug erwartet die Bewohner ein Lebensraum, in dem sie neue Formen des Zusammenlebens und der Mobilität erproben können. „Für Mieter und Eigentümer ist in den Steimker Gärten vieles vorbereitet und alles möglich“, sagt Petershagen.

Hannes Mechler
Hannes Mechler

Ganzheitliches und nachhaltiges Mobilitätskonzept

Aktuell wachsen und gedeihen die Steimker Gärten. Bis 2025 entsteht am östlichen Stadtrand von Wolfsburg neuer Wohnraum für rund 3.000 Menschen. Auf einer Fläche von 22 Hektar wird erprobt, wie Innovationen sich im Alltag bewähren. Fotovoltaikanlagen auf Dächern erzeugen grünen Strom. Was tagsüber klimaneutral entsteht und von einem Zwei-Megawatt-Energiespeicher im Quartier gehalten wird, kann nachts in modernen Tiefgaragen E-Autos aufladen. Das Energiekonzept sieht im gesamten Stadtteil eine gut ausgebaute E-Ladeinfrastruktur vor.

Vor Hannes Mechlers Wohnung, in der Steimker Promenade stehen bereits erste E-Ladepunkte zur Verfügung. Der Volkswagen Entwicklungsingenieur hat natürlich schon ausprobiert, wie sich das Autofahren mit Strom statt Benzin anfühlt. Sein Umstieg war zunächst ein temporärer. Denn am liebsten pendelt Hannes Mechler mit dem Fahrrad zur Arbeit. Wenn der Neumieter in den Steimker Gärten losstrampelt, benötigt er für die acht Kilometer bis zum Volkswagenwerk rund 20 Minuten. Mit dem Auto wären es etwa 15. Dass er dem Fahrrad Vorfahrt gibt und unterwegs seinen mentalen Akku auflädt, ist eine stadtplanerische Erkenntnis für Projektleiter Petershagen und seine Kollegen.

Hannes Mechler schließt den VW ID.3 an eine Wallbox an.

Ein Rundgang durch die Steimker Gärten, die in zwei Abschnitten entstehen, wirkt wegen der vielen Baustellen noch ein wenig surreal. Aktuell sind bereits rund 1.000 der insgesamt geplanten 1.800 Wohneinheiten fertiggestellt. So wird bereits sichtbar, was das Quartier ausmacht: die Bewohner werden sich oft und an vielen Orten im Viertel begegnen, der Verkehr wird nur an wenigen Stellen direkt durch die Wohngegend fließen. Gleichzeitig werden viele unterschiedliche Fortbewegungsmittel zum Einsatz kommen: E-Autos, Lastenräder, E-Bikes oder konventionelle Fahrräder und Busse. Sobald überall Leben eingezogen ist, werden die Steimker Gärten ein in sich stimmiges und unter Strom stehendes Quartier bilden, einen innovativen Kiez mit guter Anbindung zum Werk und zur Wolfsburger Innenstadt.

Zukunftsträchtiges Städtebauprojekt

Volkswagen Immobilien hat die Steimker Gärten federführend gemeinsam mit Partnern aus der Wohnungswirtschaft – Ingenieurbüros, Massivhausanbietern und nachhaltigen Stadtentwicklern – konzipiert. Dabei haben die Beteiligten von Beginn an die Mobilität der Zukunft in den Fokus gerückt und entsprechende Konzepte entwickelt. Als Ergänzung zum öffentlichen Nahverkehr, großzügigen Fahrradwegen und einer Vielzahl an Ladepunkten für E-Autos ist die sogenannte „Alternative grüne Route“ geplant. Auf dieser gesonderten Verkehrsspur könnten eines Tages selbstfahrende Autos, Busse oder Züge Pendler klimaneutral ans Ziel bringen. Was futuristisch klingt, wird in den Steimker Gärten zukünftig attraktives Wohnen mit umweltfreundlicher Mobilität verknüpfen.

Frank Petershagen
Frank Petershagen

Wolfsburg wächst seit Jahrzehnten mit seinen Aufgaben; in der Stadt in Niedersachsen leben rund 125.000 Menschen. Im Rahmen einer Wohnbauoffensive sollen bis 2025 möglichst 10.000 zusätzliche Wohneinheiten entstehen, um der dynamischen Stadtentwicklung gerecht zu werden. Die Miet- und Eigentumswohnungen sowie die Ein-, Mehrfamilien- und Reihenhäuser in den Steimker Gärten sind Teil eines der größten und innovativsten Wohnungsbauprojekte, die in Deutschland durch private Investoren realisiert werden. „Die Steimker Gärten passen sich in die Strategie der Stadt Wolfsburg zur Verkehrswende und nachhaltigem Städtebau ein. Aus meiner Sicht ist die Verknüpfung der beiden Themen an dieser Stelle gelungen“, meint Wolfsburgs Oberbürgermeister Klaus Mohrs (SPD).

Wie lebenswert die Steimker Gärten eines Tages wirklich sein werden, wird sich zeigen. Auf den Einzug der ersten Mieter und Eigentümer in ihr neues Zuhause sollen schon bald vielfältige Einzelhändler folgen. Auch das Mobilitätsangebot befindet sich zurzeit im Aufbau. Bis das pralle Leben in die Steimker Gärten einzieht, gibt es also noch viel zu tun. Trotzdem sind Projektleiter Petershagen und seine Kollegen von Volkswagen Immobilien zuversichtlich, dass den ersten Pionieren bald zahlreiche Menschen folgen werden.


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Quelle: Neudenken

Veröffentlicht: 19.08.2021 11:23 Uhr