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Gekommen, um zu bleiben

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Die Pandemie erweist sich als Zäsur: Viele Veränderungen sind unumkehrbar. Unternehmen können die neuen Herausforderungen meistern, indem sie die digitale Transformation konsequent vorantreiben und technologische Innovationen als Werttreiber der Zukunft sehen.

„Unverhofft kommt oft“: Das alte Sprichwort bestätigte sich im März 2021, als die Ever Given im Suezkanal auf Grund lief. Das gut 400 Meter lange Containerschiff blockierte tagelang eine der wichtigsten Wasserstraßen für den Welthandel, die Verbindung zwischen Asien und Europa. Mehrere hundert Schiffe stauten sich nördlich und südlich des Kanals, und viele dringend benötigte Produkte kamen erst mit großer Verzögerung bei ihren Empfängern an.

Die Havarie war nach der globalen Covid-19-Pandemie ein weiterer Beleg dafür, wie störanfällig die Weltwirtschaft ist. Zugleich zeigt sich bei solch unvorhersehbaren Ereignissen, wie wichtig die Digitalisierung für die Resilienz von Unternehmen ist. „Die Covid-19-Pandemie hat gezeigt, dass digital aufgestellte Unternehmen krisenfester sind und dass sie Chancen in Bezug auf ihr Wachstumspotential besser nutzen können“, sagt Mattias Schmelzer, CMO und Mitglied des Vorstands bei KPMG in Deutschland.

Beispielsweise konnten hochgradig digitalisierte Unternehmen während der Corona-bedingten Lockdowns den Ausfall des direkten Kundenkontakts mit ihrem Online-Vertrieb und Kollaborations-Software zügig kompensieren. Unterbrechungen in der Lieferkette überbrückten sie mit digitalem Lieferantenmanagement.

Digitale Technologien haben in der Pandemie ihre enormen Wirkungen eindrucksvoll unter Beweis gestellt, insbesondere im Hinblick auf eine verstärkte Flexibilität und Agilität. Denn je ungewisser und dynamischer die Welt wird, desto wichtiger ist es, agil handeln zu können. Zugleich ermöglicht die Digitalisierung von Betriebsabläufen und Geschäftsprozessen Effizienzgewinne.

Vom Schritttempo in den Turbo

Covid-19 mit seinen Auswirkungen hat die digitale Transformation in Wirtschaft und Gesellschaft gewaltig beschleunigt. Dies belegt auch die Umfrage von KPMG unter 500 CEOs weltweit, darunter 50 aus Deutschland. Von diesen sagten 86 Prozent, dass die Pandemie die Umstellung auf digitale Prozesse und Systeme im Unternehmen teils erheblich beschleunigt habe. 70 Prozent gaben an, die Pandemie sei in ihrem Unternehmen ausschlaggebend für technologische Investitionen gewesen.

Abbildung 1: Auswirkungen der Pandemie auf Initiativen zur digitalen Transformation

Die neue Geschwindigkeit wird auch nach Corona bleiben, mit Konsequenzen für Unternehmen. Es gilt, Innovationen und neue Geschäftsmodelle viel schneller zu entwickeln, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Ebenso wichtig ist es, das eigene Risikomanagement auf das höhere Tempo einzustellen. Dies zeigt sich etwa bei der in sehr kurzer Zeit stark gestiegenen Bedeutung von ESG-Kriterien (Environment, Social, Governance).

Kein Weg zurück in die alte Welt

Unternehmen sind somit gefordert, sich an die neue Geschwindigkeit anzupassen, um sich vor Disruption zu schützen und entstehende Chancen nutzen zu können. Hierzu können digitale Technologien signifikant beitragen – ob im Risikomanagement, in der Entwicklung neuer Produkte, in der Produktion, im Vertrieb oder Rechnungswesen.

Die Digitalisierung hält eine Vielzahl von Möglichkeiten bereit, um effizienter zu werden und zu wachsen. So können Unternehmen mittels digitaler Vertriebskanäle schneller auf sich ändernde Kundenbedürfnisse reagieren, mit digitaler Kostenoptimierung verborgene Potenziale zur Senkung von Ausgaben entdecken und heben oder dank digitaler Prozessautomatisierung Abläufe effizienter gestalten.

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In den vergangenen Monaten haben sich Veränderungen vollzogen, die dauerhaft bleiben werden. Dazu zählt etwa der umfassende Einsatz von virtueller Kommunikation, intern wie extern. So will laut der CEO-Befragung durch KPMG jedes zweite Unternehmen Vorstellungsgespräche verstärkt online führen. Auch ein großer Teil der Interaktion mit Kundinnen und Kunden soll künftig über virtuelle Plattformen erfolgen, etwa über Chatbots und Social Media.

Abbildung 2: Längerfristige Auswirkungen der Pandemie auf das Unternehmen

Digitale Transformation – aber mit Strategie

Damit wird die konsequente Digitalisierung entlang der Wertschöpfungskette zum entscheidenden Erfolgsfaktor und Werttreiber. Sie erfordert aber zunächst einmal Investitionen in neue Technologien. Die Bereitschaft dafür ist da, wie die Befragung der CEOs zeigt. Investitionsschwerpunkte sind dabei kundenorientierte Technologien, KI-Anwendungen, E-Commerce- und Verkaufsplattformen, Automatisierung, Cloud-Computing und Datensicherheit.

Abbildung 3: Investitionsschwerpunkte in der Post-Pandemie-Zeit

Gerade der letztgenannte Punkt wird in der Zukunft erheblich an Bedeutung gewinnen. Mit zunehmender Digitalisierung und immer mehr Schnittstellen sowohl intern als auch nach extern steigt die Gefahr von Cyberangriffen. Dieses Risiko wird allerdings häufig noch unterschätzt. Bei allen Digitalisierungsaktivitäten ist die Cybersicherheit von Anfang an mitzudenken. Moderne Cyber-Security-Konzepte helfen dabei, sich wirksam vor Hackerattacken zu schützen.

Nicht zu vergessen ist allerdings auch: Digitale Transformation ist mehr als die Implementierung einzelner Tools. Dies spüren Unternehmen, die in der Pandemie viele Programme, Apps und digitale Anwendungen neu eingeführt haben, bei denen aber oft noch ein offenes Nutzungspotenzial besteht. Der Erfolg der Transformation steht und fällt mit einer Digitalstrategie und einem passenden Gesamtkonzept, zu dem auch ein gutes Change- und Kommunikationsmanagement im Unternehmen gehört.

Kurzum: Wir werden nicht nahtlos in einen Alltag zurückkehren, wie wir ihn vor der Pandemie kannten. Dies ist nicht zwingend eine negative Botschaft. Denn auch hier gilt der Satz „Früher war nicht alles besser“. Ob nach Corona alles – oder zumindest vieles – besser wird, haben wir in der Hand. Mit den richtigen Werkzeugen und guten Strategien sind Unternehmen dann auch für das nächste unvorhersehbare Ereignis gewappnet. Egal, ob es im Suezkanal passieren wird oder anderswo.


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Quelle: Neudenken

Veröffentlicht: 29.12.2020 11:43 Uhr