https://www.faz.net/-iyw-ag80t
Verlagsspezial
Verlagsspezial
Geld & Finanzen

Die Lieferkette der Zukunft

Sponsored Article

Sei es das Material des Hemdes im Modegeschäft oder die Klimabilanz in der Automobilproduktion – eine nachhaltige und transparente Supply Chain entwickelt sich mehr und mehr zu einem unverzichtbaren Bestandteil von Geschäftsstrategien und Wertschöpfung insgesamt.

Die Idealvorstellung: Die Lieferkette der Zukunft ist vollständig transparent und CO2-neutral. Denn das Spannungsfeld von globalen Lieferketten verstärkt sich zunehmend. Die Lieferung von bestellten Produkten, Ersatzteilen, Materialien dauert oftmals länger als zunächst geplant. Ereignisse wie die Corona-Krise oder der Brexit haben in vielen Unternehmen das Funktionieren der Lieferketten eingeschränkt und zeitweise sogar ganz zum Erliegen gebracht.

Hinzu kommen gesetzliche Vorgaben und Bestimmungen bei der Erfüllung von Sorgfaltspflichten gegenüber Natur und Menschenrechten. Steigende Anforderungen von Investoren und Stakeholdern haben dazu geführt, dass die ESG-Faktoren (Environmental Social Governance) immer stärker in den Fokus rücken und sich das Thema Nachhaltigkeit als entscheidender Faktor für den Fortbestand von Unternehmen etabliert. Auch der Erfolg von Führungskräften und Vorständen wird oftmals an ihrem Beitrag zur Erfüllung von Nachhaltigkeitszielen gemessen.

Die Supply Chain zukunftssicher gestalten

Der Aufbau eines transparenten und nachhaltigen Supply-Chain-Netzwerks wird also zu einem entscheidenden Faktor für zukünftige Wettbewerbsfähigkeit. Ein umfassendes Risikomanagement von beteiligten Partnern hilft dabei, interne und externe Risiken zu identifizieren und bei verdächtigen Aktivitäten zu warnen. So können zum einen Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens sichergestellt, aber auch die Einhaltung der Sorgfaltspflichten gewährleistet werden.

2021 CEO Outlook Pulse Survey
Jetzt Formular ausfüllen und Studie downloaden

Ohne Technik geht es nicht

Die Transformation hin zu einer nachhaltigen und transparenten Supply Chain kann aber nur gelingen, wenn Technologiekomponenten eingesetzt, digitale Tools genutzt und effiziente Softwarelösungen realisiert werden. Somit können die gesamte Supply Chain visualisiert, Nachhaltigkeitsdaten gesammelt und Echtzeitdatenanalysen durchgeführt werden. Dies ist auch eine der Erkenntnisse im KPMG-Whitepaper „Supply Chain der Zukunft“.

Cloud-Technologien helfen dabei, einen Überblick über die CO2-Emissionen und den Ressourceneinsatz entlang der Wertschöpfungskette zu bekommen. Dadurch, dass an einem Ort Daten aus unterschiedlichen Quellen zusammengeführt werden, wird die holistische Betrachtung des gesamten Lebenszyklus eines Produkts möglich gemacht.

Die Dekarbonisierung der Supply Chain

Sowohl die Klimaziele der Europäischen Union als auch das Ziel der CO2-Neutralität sind eng mit dem Thema der Dekarbonisierung der Transport- und Lieferketten verknüpft. Um das Ziel der Dekarbonisierung der Supply Chain zu erreichen, lassen sich mehrere Schlüsselmaßnahmen ergreifen. Ein erster essenzieller Schritt ist die Erstellung einer umfassenden Emissions-Baseline.

Abbildung 1: Die Anwendung von Wasserstoff ist insbesondere in den Bereichen Mobilität, Stahlherstellung sowie der Öl- und Gastindustrie interessant.

Wenn Unternehmen eine transparente Supply Chain aufgebaut haben und über die Kompetenz zum Datenaustausch in Echtzeit verfügen, kann diese nach und nach mit tatsächlichen Lieferantendaten gefüllt werden. Auf dieser Basis lassen sich dann ganzheitliche Reduktionsziele festlegen. Dabei können Emissionen reduziert werden, indem Entscheidungen zum Produktdesign überdacht und die Beschaffungsstrategien im Hinblick auf die Geografie und Lieferwege sowie Transportmittel kritisch überprüft und an moderne Beschaffungsstrategien angepasst werden.

Klimaschutz ist langfristig profitabel

Viele Organisationen haben Sorge, dass die Kosten steigen, wenn die Einhaltung der ESG-Kriterien immer berücksichtigt wird. Langfristig werden Unternehmen allerdings vom Klimaschutz profitieren, da sie nicht die finanziellen Schäden erleiden, die sie hätten, wenn man nichts gegen den Klimawandel tun würde. Es gilt, die Gesamtkosten im Sinne der total cost of ownership zu betrachten und auch mögliche monetäre Folgen bei Verstößen gegen ESG-Anforderungen einzupreisen.

Kurzum: Transparente und nachhaltige Lieferketten zahlen sich aus – auf allen Ebenen. Unternehmen tun deshalb gut daran, den erhöhten Druck zur Erfüllung von ESG-Kriterien nicht als Herausforderung zu betrachten, sondern als Chance.


Inhalt teilen

Impressum
Verantwortlich für den Inhalt dieses gesponserten Artikels:
KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Klingelhöferstraße 18
10785 Berlin
kpmg.de
+49 30 2068-0
Medienkontakt: Petra Lichtenau
plichtenau@kpmg.com

Content Partner werden?

Sind Sie interessiert an einer Partnerschaft mit neudenken, nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf.
Wir erarbeiten für Sie eine maßgeschneiderte Lösung.


Kontakt aufnehmen

„neudenken – Das Magazin für Innovation und Zukunftsfähigkeit“ widmet sich den Themen, die Deutschland auch in Zukunft eine weltweite Spitzenposition sichern – allen voran der Ressourceneffizienz, dem Klimaschutz, der Nachhaltigkeit und der sozialen Verantwortung. Das Magazin ist eine Content-Lösung von REPUBLIC und 3st kommunikation.


Impressum

Quelle: Neudenken

Veröffentlicht: 24.09.2021 14:46 Uhr