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Verlagsspezial
Klappt es an den Schnittstellen, profitiert das gesamte Bild. So ist es in der Krebsmedizin wie im Gesundheitssystem insgesamt.

: Wie Bürokratie die Gesundheitsforschung hemmt

Administrative Hürden und defizitäre Governance gefährden den Kampf gegen Krebs. Die Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens hinkt anderen Ländern massiv hinterher. Es wird höchste Zeit, dass alle Akteure an einem Strang ziehen.
Wie gelingt es, die Möglichkeiten der Prävention besser zu nutzen? Von den Erkenntnissen profitiert der Einzelne wie die Gesellschaft insgesamt.

: Krebs durch Forschung verhindern

Mit Primärprävention und Früherkennung lässt sich die Zahl der krebsbedingten Todesfälle deutlich senken, und Wissenschaftler untersuchen weitere innovative Konzepte. Das sich zurzeit im Aufbau befindliche Nationale Krebspräventionszentrum soll eine zentrale Adresse für vielfältige Forschungsansätze werden.

: Die onkologische Chirurgie als Innovationstreiber

Schnittstellen in der Medizin entscheiden über die Qualität der Versorgung onkologischer Patienten. Sie sind maßgeblich von strukturierten Abläufen, Kommunikationsformen, technischen Voraussetzungen und Innovationen geprägt. Besonders in der onkologischen Chirurgie gibt es neue Entwicklungen.
Nachwuchs- und Fachkräftemangel treffen auch das Gesundheitswesen. Moderne Jobsharing-Modelle, Flexibilität und Karriereoptionen helfen, junge motivierte Ärztinnen zu gewinnen.

: Frauen in der Onkologie: ein versorgungspolitisches Muss

In Medizin und akademischer Forschung ist die Frauenquote nach wie vor gering. Dabei bedeutet der Verlust von hoch qualifizierten Frauen auf dem Karriereweg eine Einbuße an klinischem und wissenschaftlichem Know-how, das für die Patientenversorgung unerlässlich ist. Flexible Arbeitsmodelle, Jobsharing und mehr Kinderbetreuungsangebote müssen her.
Digitalisierung kann Quantensprünge liefern. Doch dies gelingt nur, wenn Akteure aus allen Bereichen involviert sind.

: Wie Daten und Künstliche Intelligenz die Krebstherapie verbessern

Im Zeitalter der Digitalisierung kommt der effektiven Datennutzung eine besondere Rolle zu – das gilt auch für die Versorgung von Krebspatienten. Mithilfe von Künstlicher Intelligenz können kritische Nebenwirkungen einer Tumortherapie frühzeitig vorhergesagt und Wissenslücken auf Basis bereits bestehender Datensätze geschlossen werden.

: „Es braucht eine Forschungsfürsorge“

Nicht alle Patienten haben bundesweit Zugang zu einer optimalen onkologischen Versorgung. Thomas Seufferlein und Gerd Nettekoven über neue Erkenntnisse zur Tumorprävention, die Auswirkungen der Pandemie auf die Betroffenen und Potentiale, die Krebsmedizin weiter zu verbessern.

: Grundstein für die Krebsprävention von morgen

Die Cancer Prevention Graduate School, ein Förderschwerpunktprogramm der Deutschen Krebshilfe, will junge Wissenschaftler für die Krebspräventions­forschung begeistern und ausbilden. Zukunftweisend ist die multidisziplinäre Ausrichtung des Programms.

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  • : Neue Wege für die Krebs-Selbsthilfe

    Die Selbsthilfe hat sich zur vierten Säule im deutschen Gesundheitswesen entwickelt. Eine wichtige zukünftige Aufgabe liegt in der Aus- und Weiterbildung von Patienten­vertretern, um Betroffene mehr in die Forschung zu involvieren.
  • : „Neue Ära der Vielfalt und Möglichkeiten“

    Spätestens seit der Pandemie sind mRNA-Impfungen in aller Munde. Ein Gespräch mit Niels Halama über die Potentiale der Technologie, zukünftige Einsatzgebiete und Herausforderungen bei der Entwicklung von Krebsvakzinen.
  • : Von der Forschung zum Patienten

    Es ist ein langer und kostspieliger Weg, den Innovationen von der Grundlagenforschung bis zur Behandlung der Patienten nehmen müssen. Verschiedene Hürden und Schnittstellen sind zu überwinden. Aufgrund der enormen Bedeutung stellt der Krebskongress 2022 dieses Thema in den Mittelpunkt.