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Geldanlage : Kapitalmarkt statt Girokonto: So schützen Sie Ihr Geld vor Negativzinsen

  • Aktualisiert am

Bild: bruce mars/unsplash

Immer mehr Sparer müssen für das Guthaben auf ihrem Girokonto zahlen. Doch es gibt Wege, um die negativen Zinsen zu vermeiden und Renditechancen zu nutzen.

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          Rund 500 Banken in Deutschland verlangen bereits Negativzinsen. Betroffene Sparer müssen einen Prozentsatz ihres Guthabens für die Kontonutzung an ihre Bank bezahlen. In der Regel sind das – 0,5 Prozent für Spareinlagen ab 10.000 Euro. Die Kreditinstitute – darunter Sparkassen, Volksbanken und Direktbanken – möchten damit verhindern, dass ihre Kunden größere Geldbeträge auf ihrem Girokonto parken. Denn die Banken selbst bezahlen negative Zinsen für ihre Geldeinlagen bei der Europäischen Zentralbank (EZB).


          Große Unwissenheit unter deutschen Sparern

          Trotz des flächendeckenden Einsatzes weiß fast ein Drittel der Deutschen nicht, was Negativzinsen sind. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des digitalen Vermögensverwalters VisualVest. Die repräsentative Studie zeigt auch, dass der Großteil der Deutschen wegen Negativzinsen Angst um das ersparte Geld hat. Dennoch lässt die Mehrheit nicht von den gewohnten Sparformen ab: Fast 85 Prozent der Deutschen würden ihr Geld auf einem Girokonto lassen – auch wenn sie dafür zu einer Bank ohne Negativzinsen wechseln müssten. Wie lange diese Strategie aufgeht, ist fraglich: Experten rechnen damit, dass bis Jahresende zahlreiche Banken die Minuszinsen nachziehen werden.


          Höhere Geldbeträge an der Börse anlegen

          Was können Sie also tun, um Ihr Erspartes vor Negativzinsen zu schützen? Eine Alternative zum Girokonto ist die Geldanlage am Kapitalmarkt – so können Sie von der Entwicklung der Wirtschaft profitieren. Das klingt für viele Sparer erstmal unsicher. Doch es gibt Möglichkeiten, sich auch an der Börse langfristig ein stabiles Investment aufzubauen.

          Bild: bruce mars/unsplash


          Breit und weltweit investieren

          Sie sollten sich nicht von der Kursentwicklung einzelner Unternehmen abhängig machen – also keine Einzelaktien kaufen. Stattdessen können Sie in mehrere Wertpapiere von Unternehmen und Staaten auf der ganzen Welt investieren und somit Ihr Investitionsrisiko reduzieren. Das geht am besten mit einem Portfolio aus mehreren Fonds oder ETFs, die in unterschiedliche Anlageklassen wie Aktien, Anleihen oder Rohstoffe investieren.


          Investition langfristig ausrichten

          Je länger Sie Ihr Geld anlegen, desto besser. An der Börse kann es immer mal wieder zu Kursschwankungen kommen – und die können über einen längeren Anlagezeitraum eher wieder ausgeglichen werden. Bei der Investition in Fonds empfehlen Experten einen Anlagezeitraum von mindestens drei Jahren.

          Bild: Visual Stories || Micheile/unsplash


          Hohe Summe in kleine Beträge aufteilen

          Je höher der anzulegende Betrag, desto größer die Sorgen: Wie sicher ist das angelegte Geld, und wie hoch sind die Renditechancen und die Verlustrisiken? Wenn Ihnen diese Fragen Bauchschmerzen bereiten, teilen Sie den Geldbetrag vom Girokonto in mehrere kleinere Beträge auf. Die können Sie dann in regelmäßigen Abständen investieren. Auf diese Weise profitieren Sie sogar von zwischenzeitlichen Kursrückgängen, indem Sie für Ihr Geld mehr Wertpapieranteile zu einem günstigeren Preis erhalten.

          Ein breit gestreutes Fonds-Portfolio können Sie sich selbst zusammenstellen. Allerdings ist der Markt groß, und es ist zeitaufwendig, die zu Ihnen passenden Anlageprodukte zu finden. Digitale Vermögensverwalter stellen Ihnen eine passende Geldanlage mit Fonds und ETFs zusammen und nehmen bei Bedarf Anpassungen vor – alles komplett online. Sie können dabei jederzeit Geld entnehmen oder einzahlen. VisualVest ist ein solcher Vermögensverwalter und wurde 2020 mehrfach für seine Anlageprodukte ausgezeichnet. Die Tochter der Fondsgesellschaft Union Investment bietet Sparpläne bereits ab 25 Euro Sparsumme pro Monat, einmalige Einzahlungen schon ab 500 Euro an.

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          Die Geldanlage in Fonds ist mit Risiken verbunden, die zu einem Verlust Ihres eingesetzten Kapitals führen können. Historische Werte oder Prognosen geben keine Garantie für die zukünftige Wertentwicklung. Bitte machen Sie sich deshalb mit den Risikohinweisen vertraut.

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