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Jurist und Jazzer

W ürde man nach dem Erfolgsgeheimnis von Gunnar Sachs suchen, man würde immer wieder auf zwei Fertigkeiten stoßen: auf Präzision und Improvisation. Erst beides zusammen hat es ihm ermöglicht, seine Karriere als erfolgreicher Anwalt und seine Leidenschaft als international gefragter Musiker einer Jazzband zusammenzubringen.

Doch bevor Sachs, der heute als Partner für die Wirtschaftskanzlei Clifford Chance arbeitet, beide Fähigkeiten verbinden konnte, musste er sie erlernen. Als Schüler eines Gymnasiums mit musikalischem Schwerpunkt hatte Sachs die Trompete in einem klassischen Sinfonieorchester gespielt. „Damit hat alles angefangen,“, sagt er. „Hochpräzise arbeiten, also exakt die Noten spielen, die auf dem Blatt stehen, und dabei jederzeit dem Dirigenten folgen: Das Orchester war wirklich die ideale Ausbildung, um zu lernen, was Präzision bedeutet.“

„Das Leben in einer Großkanzlei ist natürlich anders als im Fernsehen, aber mindestens genauso spannend und bunt. Deshalb ist meine Begeisterung auch bis heute geblieben."

Das war vor ungefähr 25 Jahren. Doch aus ebendiesem Orchester heraus gründete Sachs mit Freunden auch die eigene Band, in der es um mehr gehen sollte als das exakte Spiel. Nämlich um Improvisation. Jazz musste es sein, da waren sich die Jugendlichen einig, und weil alle Bandmitglieder gleichermaßen begeistert von dieser durch und durch Freiheit verkörpernden Musik waren, wurden die „Bourbon Street Stompers“ auch schon nach kurzer Zeit zu einem Erfolg. Nur ein Jahr nach der Gründung wurden sie vom Westdeutschen Rundfunk mit dem ersten Preis für Schülernachwuchsbands ausgezeichnet. „Wir waren noch Jungs, aber von da an gingen wir durch die Decke“, sagt Sachs und lacht. Auf die ersten Aufnahmen folgte eine CD-Produktion, und mit einem Mal wollten die Anfragen für Live-Auftritte gar nicht mehr enden. Inzwischen hat die Band sieben CDs und eine DVD veröffentlicht.

Parallel zu den Anfängen der Band entstand auch der Traum von der Arbeit als Anwalt. Sachs hatte ein Faible für TV-Serien, in denen es um Juristen und ihre Arbeit ging. Gerne sah er dem Schauspieler Manfred Krug dabei zu, wie der als Jurist im Neunzigerjahre-Klassiker „Liebling Kreuzberg“ auf seinem Motorrad durch Berlin brauste und seine Mandanten bei spannenden Fällen beriet. „Das war für mich tatsächlich der Auslöser, um Jura zu studieren“, sagt Sachs. „An dem Drehbuch hatten Juristen mitgewirkt, weshalb die Serie den anwaltlichen Arbeitsalltag sehr realistisch wiedergab. Das Leben in einer Großkanzlei ist natürlich ganz anders, aber mindestens genauso spannend und bunt. Deshalb ist meine Begeisterung auch bis heute geblieben.“

Bei Clifford Chance ist Sachs in der globalen Tech-Gruppe tätig und unter anderem spezialisiert auf die Beratung von Arzneimittel-, Medizintechnologie- und Konsumgüterunternehmen. „Für diesen Job ist maximale Präzision gefragt“, sagt Sachs. Doch so vielfältig seine Herausforderungen als Anwalt sind, so klar ist auch sein Ziel: komplexe Fälle durchschaubar machen, Mandanten Transparenz bieten, wo sie selbst an ihre Grenzen stoßen – und dafür auch kreative Lösungsansätze finden. „Ich kann mir kaum einen Beruf vorstellen, in dem absolute Genauigkeit und kreatives Denken so gut zusammenkommen wie in meinem“, sagt Sachs.

"Ich kann mir kaum einen Beruf vorstellen, in dem absolute Genauigkeit und kreatives Denken so gut zusammenkommen wie in meinem."

Seine Arbeit erfordert hohen Einsatz, doch seit Beginn seiner Karriere ist Sachs seinem Grundsatz treu geblieben, neben dem Job auch dem Privatleben Raum zu geben. „Ich bin ein Familienmensch, aber daneben bin ich nicht nur Anwalt. Ich bin auch gerne Musiker“, sagt er. In den vergangenen Jahrzehnten hat er darum nicht nur seine Karriere als Jurist vorangebracht, sondern mit den „Bourbon Street Stompers“ immer wieder auch einem ständig wachsenden Publikum eingeheizt.

Die Besetzung der siebenköpfigen Jazzband ist heute noch dieselbe wie zu Schulzeiten, und nach wie vor sind die Musiker eng miteinander befreundet. Zusammen waren sie in aller Herren Ländern unterwegs, sind auf Festivals aufgetreten und haben Konzerthallen gefüllt. Und nicht zuletzt einen Youtube-Hit mit mehr als 1,5 Millionen Klicks verzeichnet. „Wir haben wirklich schon viel miteinander erlebt“, sagt Sachs und lacht, während er ein paar der unzähligen Anekdoten teilt, die die Band in den gemeinsamen Jahrzehnten geprägt hat: wie sie einmal gebucht wurden, um auf den Champs-Élysées zu spielen, und der Zulauf dann so riesig war, dass die Polizei die Prachtstraße räumen musste; oder wie stolz sie waren, auf Einladung des Bürgermeisters von New Orleans die Eröffnungsparade des French Quarter Festival über die Bourbon Street anführen zu dürfen.

The Bourbon Street Stompers – "On the sunny side of the steet"

Obwohl vom Pianisten bis zum Kontrabassisten alle Bandkollegen in herausfordernden Berufen arbeiten und es nicht immer ganz leicht ist, die Terminkalender zu synchronisieren, halten die Freunde sich die Treue. Für Sachs ist die Band ein unverzichtbarer Teil seines Lebens. Und nicht zuletzt, weil er immer wieder Raum für die Musik findet, fällt ihm seine Arbeit als Partner in einer internationalen Großkanzlei leicht. „Dass ich zu den Anforderungen des Berufs einen Ausgleich in meinem Privatleben finde, ist für mich ein sehr gutes Zeichen. Und auch ein Grund, warum ich schon so lange als Anwalt arbeite“, so Sachs.

„Dass die Anforderungen des Berufs meinem Privatleben nicht in die Quere kommen, ist für mich ein sehr gutes Zeichen. Und auch ein Grund, warum ich schon so lange als Anwalt arbeite“

Gunnar Sachs’ beruflicher und sein musikalischer Lebensweg sind also trotz aller Unterschiedlichkeit parallel verlaufen. Beide gehen Hand in Hand: Als Musiker begann er als Mitglied eines Orchesters, das der Präzision des Dirigenten folgte – und entwickelte sich zum improvisierenden Jazztrompeter. Als Anwalt begann er als Associate, der einem Partner folgte und lernte, Projekte erfolgreich umzusetzen. „Und jetzt bin ich selbst Partner, der wiederum viel Improvisationstalent braucht, um sich ständig neuen Herausforderungen zu stellen und auch jungen Kollegen jeden Tag etwas für ihre Lernkurve mitzugeben“, so der Jurist.

Was treibt ihn bei der Arbeit am meisten an? „Die Ergebnisse, die daraus entstehen, dass wir so ein diverses, buntes Team aus völlig unterschiedlichen Menschen sind. Das ist ein Erfolgsrezept, da bin ich sicher.“ Hat er einen Rat für junge Anwälte? „Ich würde empfehlen, ein ausgewogenes Maß aus Ehrgeiz und Spaß mitzubringen. Denn nur Ehrgeiz allein reicht nicht, um erfolgreich zu sein, und nur Spaß macht auf Dauer auch nicht zufrieden.“ Ehrgeiz und Spaß, Präzision und Improvisation: So – das hat er selbst immer wieder erfahren – bleibt man schließlich dauerhaft im Takt.

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Jurist und Jazzer

W ürde man nach dem Erfolgsgeheimnis von Gunnar Sachs suchen, man würde immer wieder auf zwei Fertigkeiten stoßen: auf Präzision und Improvisation. Erst beides zusammen hat es ihm ermöglicht, seine Karriere als erfolgreicher Anwalt und seine Leidenschaft als international gefragter Musiker einer Jazzband zusammenzubringen.

Doch bevor Sachs, der heute als Partner für die Wirtschaftskanzlei Clifford Chance arbeitet, beide Fähigkeiten verbinden konnte, musste er sie erlernen. Als Schüler eines Gymnasiums mit musikalischem Schwerpunkt hatte Sachs die Trompete in einem klassischen Sinfonieorchester gespielt. „Damit hat alles angefangen,“, sagt er. „Hochpräzise arbeiten, also exakt die Noten spielen, die auf dem Blatt stehen, und dabei jederzeit dem Dirigenten folgen: Das Orchester war wirklich die ideale Ausbildung, um zu lernen, was Präzision bedeutet.“

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Das war vor ungefähr 25 Jahren. Doch aus ebendiesem Orchester heraus gründete Sachs mit Freunden auch die eigene Band, in der es um mehr gehen sollte als das exakte Spiel. Nämlich um Improvisation. Jazz musste es sein, da waren sich die Jugendlichen einig, und weil alle Bandmitglieder gleichermaßen begeistert von dieser durch und durch Freiheit verkörpernden Musik waren, wurden die „Bourbon Street Stompers“ auch schon nach kurzer Zeit zu einem Erfolg. Nur ein Jahr nach der Gründung wurden sie vom Westdeutschen Rundfunk mit dem ersten Preis für Schülernachwuchsbands ausgezeichnet. „Wir waren noch Jungs, aber von da an gingen wir durch die Decke“, sagt Sachs und lacht. Auf die ersten Aufnahmen folgte eine CD-Produktion, und mit einem Mal wollten die Anfragen für Live-Auftritte gar nicht mehr enden. Inzwischen hat die Band sieben CDs und eine DVD veröffentlicht.

Parallel zu den Anfängen der Band entstand auch der Traum von der Arbeit als Anwalt. Sachs hatte ein Faible für TV-Serien, in denen es um Juristen und ihre Arbeit ging. Gerne sah er dem Schauspieler Manfred Krug dabei zu, wie der als Jurist im Neunzigerjahre-Klassiker „Liebling Kreuzberg“ auf seinem Motorrad durch Berlin brauste und seine Mandanten bei spannenden Fällen beriet. „Das war für mich tatsächlich der Auslöser, um Jura zu studieren“, sagt Sachs. „An dem Drehbuch hatten Juristen mitgewirkt, weshalb die Serie den anwaltlichen Arbeitsalltag sehr realistisch wiedergab. Das Leben in einer Großkanzlei ist natürlich ganz anders, aber mindestens genauso spannend und bunt. Deshalb ist meine Begeisterung auch bis heute geblieben.“

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"Ich kann mir kaum einen Beruf vorstellen, in dem absolute Genauigkeit und kreatives Denken so gut zusammenkommen wie in meinem."

Seine Arbeit erfordert hohen Einsatz, doch seit Beginn seiner Karriere ist Sachs seinem Grundsatz treu geblieben, neben dem Job auch dem Privatleben Raum zu geben. „Ich bin ein Familienmensch, aber daneben bin ich nicht nur Anwalt. Ich bin auch gerne Musiker“, sagt er. In den vergangenen Jahrzehnten hat er darum nicht nur seine Karriere als Jurist vorangebracht, sondern mit den „Bourbon Street Stompers“ immer wieder auch einem ständig wachsenden Publikum eingeheizt.

Die Besetzung der siebenköpfigen Jazzband ist heute noch dieselbe wie zu Schulzeiten, und nach wie vor sind die Musiker eng miteinander befreundet. Zusammen waren sie in aller Herren Ländern unterwegs, sind auf Festivals aufgetreten und haben Konzerthallen gefüllt. Und nicht zuletzt einen Youtube-Hit mit mehr als 1,5 Millionen Klicks verzeichnet. „Wir haben wirklich schon viel miteinander erlebt“, sagt Sachs und lacht, während er ein paar der unzähligen Anekdoten teilt, die die Band in den gemeinsamen Jahrzehnten geprägt hat: wie sie einmal gebucht wurden, um auf den Champs-Élysées zu spielen, und der Zulauf dann so riesig war, dass die Polizei die Prachtstraße räumen musste; oder wie stolz sie waren, auf Einladung des Bürgermeisters von New Orleans die Eröffnungsparade des French Quarter Festival über die Bourbon Street anführen zu dürfen.

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„Dass die Anforderungen des Berufs meinem Privatleben nicht in die Quere kommen, ist für mich ein sehr gutes Zeichen. Und auch ein Grund, warum ich schon so lange als Anwalt arbeite“

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Was treibt ihn bei der Arbeit am meisten an? „Die Ergebnisse, die daraus entstehen, dass wir so ein diverses, buntes Team aus völlig unterschiedlichen Menschen sind. Das ist ein Erfolgsrezept, da bin ich sicher.“ Hat er einen Rat für junge Anwälte? „Ich würde empfehlen, ein ausgewogenes Maß aus Ehrgeiz und Spaß mitzubringen. Denn nur Ehrgeiz allein reicht nicht, um erfolgreich zu sein, und nur Spaß macht auf Dauer auch nicht zufrieden.“ Ehrgeiz und Spaß, Präzision und Improvisation: So – das hat er selbst immer wieder erfahren – bleibt man schließlich dauerhaft im Takt.

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Für Clifford Chance.

Quelle: Clifford Chance

Veröffentlicht: 27.08.2019 20:12 Uhr