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Verlagsspezial
Nervenzellen bilden hochkomplexe Strukturen und sind untereinander tausendfach verbunden.

: Die ungeahnten Möglichkeiten der Regeneration

Das menschliche Gehirn kann bis ins hohe Alter wandlungs- und anpassungsfähig bleiben. Diese Fähigkeiten nutzen Mediziner bereits im Rahmen multimodaler Therapieansätze, um Hirnfunktionen nach Schlaganfall und anderen Akutschädigungen wiederherzustellen. Die Herausforderung liegt in der breiten Anwendung.
Eine individuelle, auf den einzelnen Patienten zugeschnittene Behandlungsstrategie ist für den Therapieerfolg entscheidend.

: Verbesserte Aussichten für Betroffene mit Multipler Sklerose

Die öffentliche Wahrnehmung assoziiert die Krankheit Multiple Sklerose mit starken Beeinträchtigungen und dem Bild des Rollstuhls. Dank vielfältiger Therapieoptionen hat sich die Prognose für viele Patienten in den letzten Jahren deutlich verbessert. Doch die Behandlung gehört in die Hände von Spezialisten.

Interview : „Den chronischen Untergang von Nervenzellen stoppen“

Neurodegenerative Krankheiten sind vielfältig in ihren Krankheitsbildern, sie eint der chronische Untergang von Nervenzellen durch Entzündungsprozesse. Anna Seidinger spricht mit Heinz Wiendl, Direktor der Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums Münster, über Fortschritte in der Therapie und die zukünftigen Herausforderungen.

: Die Angst vor dem Vergessen

Demenzerkrankungen nehmen auf unabsehbare Zeit unaufhaltsam zu, weil es aktuell keine langfristig wirksamen Therapien gibt. Das ängstigt den Einzelnen und stellt die Gesellschaft vor gewaltige Herausforderungen.
Ein Schlaganfall trifft Menschen aus heiterem Himmel. Nur ein schnelles ärztliches Eingreifen kann Spätfolgen reduzieren.

: Schlaganfall – besser behandeln und vorbeugen

Schlaganfälle sind weltweit die dritthäufigste Todesursache und die häufigste Ursache für eine bleibende Behinderung. Seit neuestem können viele, aber längst nicht alle Patienten in der Akutphase erfolgreich behandelt werden. Daher ist eine wichtige Frage: Wie können wir Schlaganfälle zukünftig besser verhindern?
Nervenzellen bilden hochkomplexe Strukturen und sind untereinander tausendfach verbunden.

: Epilepsie: noch viele Patienten hoffen auf bessere Behandlung

Viele Epileptiker leiden neben den typischen Anfällen auch unter den gesellschaftlichen Folgen ihrer Krankheit. Noch immer kann ein Drittel der Patienten nicht ausreichend behandelt werden. Daher bedarf es weiterer Anstrengungen in der Forschung, um wirksamere Therapien zu entwickeln.
Dr. Andreas Ziegler mit seiner Patientin Sina Wolf, die sich von ihrer Erkrankung nicht unterkriegen lässt.

: Patienten im Fokus: Diego und die Bandenchefin

Die spinale Muskelatrophie ist eine schwere genetische Form des Muskelschwundes, unbehandelt führt sie häufig zu einem frühen Versterben. Seit gut einem Jahr gibt es Hoffnung in Form einer wirksamen Therapie. Der Erfolg ist vom Zeitpunkt der ersten Behandlung abhängig.

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  • Eines der Hauptmerkmale der Alzheimer-Krankheit sind Eiweißablagerungen an den Nervenzellen im Gehirn, die sogenannten amyloiden Plaques.

    Interview : Alzheimer: Eine frühe Diagnose bringt Vorteile

    Experten prognostizieren für die Volkskrankheit Alzheimer dramatisch steigende Fallzahlen. Frank Jessen, Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie an der Uniklinik Köln und Forscher am Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen, spricht über die Möglichkeiten von Diagnose, Therapie und Prävention.
  • Migräneattacken beeinträchtigen die Lebensqualität der Betroffenen stark. Sie können auf neue Möglichkeiten der Vorbeugung hoffen.

    : Mit Immuntherapie Migräneattacken vorbeugen

    Die Krankheiten Kopfschmerz und Migräne beeinträchtigen nicht nur das Leben der Betroffenen, sondern verursachen auch volkwirtschaftliche Schäden. Neuentwickelte Antikörper greifen speziell in den molekularen Entstehungsprozess der Migräne ein und können damit präventiv die Wahrscheinlichkeit für Migräneattacken reduzieren.
  • Fortschritte gibt es auch bei der Behandlung von Kindern mit MS.

    Interview : Kinder mit Multipler Sklerose besser behandeln

    Die Behandlung von Erwachsenen mit Multipler Sklerose (MS) hat in den vergangenen Jahren große Fortschritte gemacht. Anna Seidinger spricht mit Tjalf Ziemssen, Direktor des Zentrums für klinische Neurowissenschaften am Dresdner Universitätsklinikum, über die Entwicklungen bei Kindern.
  • Parkinson kennzeichnet eine zunehmende Bewegungsverarmung, die auch ohne Zittern verlaufen kann.

    : Parkinson: Fortschritte in der individualisierten Therapie

    Die neurodegenerative Erkrankung Parkinson wird heute als Multisystem-Erkrankung des Gehirns verstanden. Neue Erkenntnisse über die molekularen Entstehungsprozesse helfen, ­kausale Behandlungsoptionen zu entwickeln. Das bedeutet auch eine verbesserte Lebensqualität für die Betroffenen.