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D G I T A L

M I N D S

TEIL 2 HENDRIK BLEEKER

DER WETTKÄMPFER

Als Azubi bei der BWI kümmert sich Hendrik Bleeker um mobile Endgeräte, in seiner Freizeit entspannt er am liebsten mit Computerspielen. Beide Bereiche haben mehr miteinander gemein, als es auf den ersten Blick scheint. Über Ehrgeiz, Teamplay und warum es manchmal klare Ansagen braucht.

Hendrik Bleeker und sein Kumpel sind ganz versunken in ihr Spiel. In schwarz-roten Gamingsesseln sitzen sie nebeneinander in einer E-Sports-Bar und spielen „League of Legends“. Kurze Tastenbefehle, schnelle Bewegungen mit der Maus bestimmen den Spielverlauf. Bleeker liebt E-Games, ob allein, zu zweit oder im Netzwerk mit weiteren Mit- oder Gegenspielern. Die Gegner können auch andere Azubis bei der BWI sein – nach der Berufsschule in Paderborn treffen sich die Azubis, die in einem Haus zusammenwohnen, zum gemeinsamen Gaming gerne im Wohnzimmer. „Ich bekomme dabei den Kopf frei“, sagt der 22-Jährige. Und natürlich ist der Wettstreit auch immer Ansporn, es wieder und wieder zu versuchen, um doch noch das Ziel zu erreichen. Die Freude, anschließend mit gehörigem Understatement den Freunden von der Überwindung eines gegnerischen Teams oder eines Endgegners, eines „Bosses“, zu berichten, ist dann noch einmal so groß wie das direkte Erfolgserlebnis. „Wie hast du das denn geschafft?“ ist die als Frage formulierte Anerkennung aus dem Freundeskreis anderer Online-Gamer.

Als Azubi sucht Hendrik Bleeker den Austausch mit den erfahrenen Kollegen, um zu lernen.

"Jeder hier hat seinen Bereich, den er besonders gut beherrscht", hat er schnell festgestellt.

Schnell hat er auch gelernt, dass "keiner eine Lösung im Alleingang entwickeln kann".

Seinen Ehrgeiz zeigt Bleeker, der sich bei der BWI zum Fachberater Integrierte Systeme ausbilden lässt, auch im Beruf: "Ich will beweisen, dass ich meinen Ausbildungsplatz verdient habe."

Lieber Ausbildung statt Studium

Seinen Ehrgeiz zeigt Bleeker auch im Beruf. Nach einem Semester entschied er, dass das naturwissenschaftliche Studium nicht das Richtige für ihn ist, ihn aber Technik umso mehr fasziniert. Er wollte mehr Praxisnähe – und Technikbezug. Bei der BWI lässt er sich nun zum Fachberater Integrierte Systeme ausbilden. Das bedeutet für ihn in den ersten Monaten viel Organisatorisches innerhalb der Abteilung, um die BWI und seinen Bereich im Service Management Mobility besser kennenzulernen. Im Verlauf der dreijährigen Ausbildung wird er immer enger mit den Service Managern zusammenarbeiten, auch eigene Gespräche mit Kunden führen und schauen, in welcher Form diese Unterstützung benötigen. Aber auch eigene Projekte, wie beispielsweise der Einkauf von Apps bei externen Kunden, realisieren können. Nicht zuletzt wird auch der Kundensupport Teil seiner Arbeit werden. „Natürlich möchte ich im Vergleich mit den anderen Azubis besonders gut dastehen. Ich will beweisen, dass ich meinen Ausbildungsplatz auch verdient habe.“ Schließlich sei die BWI als „das IT-Systemhaus der Bundeswehr und Dienstleistungszentrum des Bundes“ nicht einfach irgendein Unternehmen; die sensible und komplexe Aufgabe für den Kunden Bundeswehr verlange besondere Leistung von jedem.

 

Wettbewerb hat für Bleeker dabei immer etwas Sportliches, ein faires Miteinander. Denn auch das weiß der Auszubildende nicht zuletzt aus dem Online-Gaming: Meist kommt man nur gemeinsam zum Ziel. Darum legt er Wert auf den Austausch mit den Kollegen, lernt von den erfahreneren vieles über Kunden und Technologie. „Jeder hier hat seinen Bereich, den er besonders gut beherrscht“, hat er schnell festgestellt. Als Auszubildender hat er bei der BWI reichlich Gelegenheit, technisches Wissen aufzusaugen und im Anschluss umzusetzen.

Vor allem von den gemeinsamen Meetings profitiere er, sagt Bleeker: „Was sind die Probleme beim Kunden, wie sind die unterschiedlichen Aufgaben und Themen miteinander verbunden, was muss beachtet werden – da merke ich schnell, dass keiner eine Lösung im Alleingang entwickeln kann.“ Sein Arbeitsbereich sind mobile Endgeräte, meist Smartphones und Tablets. Bleeker wird im Rahmen seiner Ausbildung noch stärker in das Testen der Geräte einsteigen. Das ist deutlich vielschichtiger, als es klingt. „Besonders wichtig ist, dass das Gerät und vor allem die Software den Sicherheitsbedürfnissen des Kunden genügen. Um das beurteilen zu können, muss man die Rahmenbedingungen beim Kunden gut kennen.“ Technische Kenntnisse sind entscheidend, aber ebenso wichtig ist es, stets die Anforderungen der Nutzer zu kennen, ist Bleeker überzeugt.

Manchmal braucht es eine Ansage

Bleeker schätzt die Diskussion in den internen Meetings – und dass auch er als Auszubildender seine Meinung einbringen kann. „Manches kann ich noch nicht wissen und auch nicht richtig einschätzen, aber dann wird mir erklärt, welche Informationen mir noch fehlen und es nicht wie von mir vorgeschlagen umgesetzt werden kann.” Doch er weiß auch von den E-Games, wie wichtig klare Ansagen sein können, wenn Entscheidungen schnell getroffen werden müssen. „Wenn wir in einer hitzigen Situation im Spiel sind, dann ist keine Zeit für lange Diskussionen. Da muss eine deutliche Ansage her, der jeder folgen kann. Manchmal kommt man nur so zum Ziel.“ Bei der Arbeit sei das manchmal nicht anders. Gerade, wenn es darum geht, ein Problem möglichst schnell zu lösen.

Eine weitere Parallele zwischen den Spielen in der Freizeit und dem Arbeitsumfeld sieht er: „Fehler sollten nicht passieren. Aber wenn sie doch passieren, dann muss man schnell reagieren. Schnell reingehen und den Fehler beheben.“ Dazu sei das Feedback vom Vorgesetzten entscheidend. Neulich habe es zum Beispiel ein Problem mit einer Vorlage für das Management gegeben. „Da hilft es nicht, sich verrückt zu machen. Sondern hinsetzen und schauen, was man verbessern kann. Was ist das Ziel, was wird gerade gebraucht – und wie kann ich meine Arbeit so verbessern, dass das Ziel möglichst erreicht wird.“ Fehler machen Bleeker nicht kirre, er setzt sich dann eben noch einmal an das Thema, wie beispielsweise die Entscheidungsvorlage, und überarbeitet sie. Und notfalls noch einmal und noch einmal, bis es eben stimmt. Bei den Online-Games brauche es schließlich auch mehrere Versuche, bis das Problem gelöst sei. Dann zählen Ausdauer und die Motivation, das Problem immer wieder und auf unterschiedlichen Wegen anzupacken. „Zugegeben: Beim E-Gaming hat man viele Leben. Das ist im richtigen Leben anders und auch bei den Lösungen, die beim Kunden laufen. Denn da darf es keine Fehler mehr geben. Dafür ist es viel zu wichtig – darum testen wir im Vorfeld intensiv und können so Fehler so früh wie möglich minimieren. Schließlich kann das Schicksal eines Soldaten davon abhängen, wenn ein wichtiges mobiles Gerät nicht richtig funktioniert.“ Denn die BWI, und das schätzt Bleeker ganz besonders, ist eben nicht einfach nur ein Unternehmen für irgendwelche Kunden. Sondern für Kunden, bei denen es auf gute, saubere Arbeit ganz besonders ankommt. Deshalb sieht Bleeker auch seine Perspektive über die Ausbildung hinaus – weiterhin im Bereich Service Management – und vielleicht auch in einer Führungsfunktion. Das Ziel muss sich schließlich lohnen, für das Hendrik Bleeker Ehrgeiz entwickelt und sich anstrengt. Beim E-Game wie bei der Arbeit.

Eine Content Marketing-Lösung der F.A.Z. Media Solutions Manufaktur.

Quelle: BWI

Veröffentlicht: 05.12.2019 13:02 Uhr