https://www.faz.net/-ik8-927qp
Anzeigensonderveröffentlichung
Anzeigensonderveröffentlichung
 

Eine neue Ära der

Globalisierung beginnt

全球化的新时代开始了

One Belt, One Road — das Megaprojekt bietet die Chance, dass Asien und Europa enger zusammenwachsen. Die Initiative knüpft an das legendäre Netz von Handelswegen an, auf denen anderthalbtausend Jahre lang Waren mit Karawanen aus China bis ans Mittelmeer transportiert wurden. Peking bündelt damit seine Ziele zum Aufbau eines interkontinentalen Infrastruktur-Netzes zwischen Asien, Europa und Afrika. Auf dem See- und auf dem Landweg soll die Neue Seidenstraße das Reich der Mitte mit den Industrienationen im Westen verbinden und den Volkswirtschaften entlang der Route enorme Impulse verleihen.

Chinas Belt-and-Road-Initiative hat das Potential, die Karten auf wirtschafts- und handelspolitischer Ebene weltweit neu zu mischen:


900 Projekte
in 65 Ländern

850 Mrd. Dollar
Investitionsvolumen

4,4 Mrd. Menschen
leben in den beteiligten Staaten

Der Plan ist gigantisch: 900 Projekte in 65 Ländern mit einem Investitionsvolumen von 850 Milliarden Dollar stehen in Aussicht. In den beteiligten Staaten leben rund 4,4 Milliarden Menschen, also rund zwei Drittel der Weltbevölkerung. Hinter der chinesischen Initiative, an der bereits seit 2013 gearbeitet wird, steht allerdings wesentlich mehr als der Bau von Autobahnen, Eisenbahnlinien und Häfen. Ökonomen sprechen vom größten Wirtschaftsplan des 21. Jahrhunderts: Ziel ist es, den freien Handel und damit das Wirtschaftswachstum in den Teilnehmerländern voranzutreiben. „Die Seidenstraße-Initiative wirkt sich auf die gesamte Weltwirtschaft aus“, sagt Peter Wong, Deputy Chairman and Chief Executive der HSBC. „Dabei ist Belt and Road ein Marathon und kein Sprint. Es wird viele Jahre dauern, die Ziele zu verwirklichen. Wir befinden uns gerade am Anfang einer langen Reise“, unterstreicht er.


Peter Wong

Wong ist davon überzeugt, dass mit Belt and Road die Eckpfeiler für ein weltweit widerstandsfähiges Finanzsystem geschaffen werden. Die neugegründete Asiatische Infrastruktur-Investitionsbank AIIB stellt für die Umsetzung der Seidenstraße-Initiative rund 40 Milliarden Euro bereit. Bemerkenswert: Deutschland ist als Gründungsmitglied der Bank der größte Partner in Europa. Darüber hinaus unterstützen der Seidenstraßen-Fonds und die New Development Bank das Vorhaben. Die Institute verfügen insgesamt über eine Finanzkraft von 240 Milliarden Dollar.

„Die Seidenstraße-Initiative belebt die Finanzmarktaktivitäten in Dutzenden von Ländern“, erläutert der HSBC-Experte. „Das Ganze ist mächtiger als Tausende Kilometer neue Eisenbahnlinien und Asphaltstraßen.“

Belt and Road hat das Potential, die Karten auf weltpolitischer Ebene neu zu mischen. So haben sich die Beziehungen zwischen der größten Wirtschaftsmacht USA und dem Rest der Welt zuletzt geändert. Die geplanten Handelsbeschränkungen der Vereinigten Staaten und ihr Austritt aus dem Pariser Klimaabkommen demonstrieren die Stimmung in Washington.

„Während Amerika seine Position als treibende Kraft der Globalisierung Stück für Stück aufgibt, bemüht sich China immer mehr, diesen Part zu übernehmen“, sagt Stuart Gulliver, Group Chief Executive der HSBC.


Stuart Gulliver

Die Volksrepublik treibe seit einiger Zeit nicht nur die wirtschaftliche Globalisierung, sondern auch die ökologischen Prozesse weltweit an.

Zur Kritik, China wolle nur seine eigene Wirtschaft stärken, sagt er: „Chinas Strategie ist es insbesondere, mit den entwickelten Staaten zusammenzuarbeiten – und nicht gegen sie. Nicht nur für seine eigenen Interessen, sondern im Interesse der Globalisierung handelt China so.“ Den Chinesen gehe es darum, Barrieren einzureißen und die Zusammenarbeit unter den Nationen zu fördern. Indem China in Eisenbahn, Häfen und Kraftwerke investiere, stimuliere das Reich der Mitte den grenzüberschreitenden Handel.

„Dabei geht es nicht nur um den Handel mit den Nachbarländern, sondern auch um weit entfernte Regionen wie Europa, Afrika und den Nahen Osten“, betont Natalie Blyth, Global Head of Trade & Receivables Finance der HSBC. Nicht nur im Industriesektor, auch im Dienstleistungsbereich, der Informationstechnik und im Einzelhandel. Peking erwartet, sein Handelsvolumen mit den Ländern der Neuen Seidenstraße innerhalb von zehn Jahren zu verdoppeln – auf 2,5 Billionen Dollar. „Und das sind nur die ersten Schritte“, so die Expertin.


Nathalie Blyth

Ein ökonomischer Katalysator sind dabei insbesondere die aufstrebenden Schwellen- und Entwicklungsländer Asiens, deren Wirtschaft durch die geplanten Infrastrukturprojekte angekurbelt werden dürfte. Dies betrifft zum Beispiel Thailand, Vietnam, Malaysia, Indonesien und Bangladesch.

„Wir gehen davon aus, dass bis zum Jahr 2030 um die drei Milliarden Menschen in den heutigen Schwellenländern zur Mittelklasse gehören werden. Dies beinhaltet einen sozialen Wandel, der Asien zu einem globalen Zentrum des Konsums und zu einem Katalysator für internationale Kooperationen von morgen macht“, sagt Natalie Blyth.

 

Über HSBC

关于HSBC

HSBC ist eines der weltweit größten Finanzinstitute. In unseren vier globalen Geschäftsbereichen – Retail Banking and Wealth Management, Commercial Banking, Global Banking and Markets und Global Private Banking – sind wir für rund 38 Millionen Kunden tätig. Unser Netzwerk erstreckt sich über 67 Länder und Territorien in Europa, im asiatisch-pazifischen Raum, im Nahen Osten, in Nordafrika sowie in Nord- und Südamerika.

Zur HSBC Website

Kurzum: Mit der Umsetzung der chinesischen Belt-and-Road-Initiative wird die Entwicklung einer neuen wirtschaftlichen Weltordnung einhergehen.

Damit die Verwirklichung dieses Megaprojekts gelingt, ist jedoch nicht nur die Unterstützung internationaler Investoren unerlässlich. Für die geplante Entwicklung einer länderübergreifenden Infrastruktur, hochwertiger Industrien und Innovationen sind Erfahrung und moderne Technik vonnöten. Für europäische und insbesondere für deutsche Unternehmen mit einschlägigem Know-how ergeben sich damit enorme Chancen – die es zu nutzen gilt.

 

Eine Content Marketing-Lösung der F.A.Z. Media Solutions Manufaktur.
Für HSBC.

Quelle: HSBC

Veröffentlicht: 26.09.2017 21:10 Uhr