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Green Belt, green Road

亚洲和欧洲正在加入联盟

Die Neue Seidenstraße ist ein Jahrhundertprojekt, denn von den geplanten Infrastrukturvorhaben werden noch Generationen profitieren. Deshalb müssen die Beteiligten schon heute auf Nachhaltigkeit, Umweltverträglichkeit und Widerstandsfähigkeit gegen den Klimawandel setzen.

Der Aufbau einer nachhaltigen Infrastruktur bildet den Grundstein für die Zukunft. Denn egal ob Autobahnen, Telekom-Leitungen oder Hafenterminals – Infrastruktur wird dazu geschaffen, um zu überdauern. Das gilt auch für die zahllosen Projekte zur Entwicklung der Neuen Seidenstraße. Um die Erderwärmung auf weniger als zwei Grad zu begrenzen, müssen nach Schätzungen der OECD bis 2030 weltweit allein 100 Billionen US-Dollar für Investitionen in die Infrastruktur mobilisiert werden.

Chinas Regierung hat die ökologische Wende bereits eingeleitet. Im September 2016 ist das Land dem Pariser Abkommen zum Schutz des Weltklimas beigetreten. Die Regierung hat sich verpflichtet, den Ausstoß von Kohlendioxid bis 2030 um mindestens 60 Prozent zu reduzieren. Daher ist es nur konsequent, dass auch die Initiative „Belt and Road“, die der chinesische Staatspräsident Xi Jinping als „das Projekt des Jahrhunderts“ bezeichnet hat, in puncto Nachhaltigkeit globale Maßstäbe setzen soll.

Zwar ist China aktuell der weltweit größte Emittent von Treibhausgasen. Wie hoch die Emissionen von Treibhausgasen in Zukunft sein werden, entscheidet sich anhand der Technologien, die heute beim Aufbau der Infrastruktur eingesetzt werden.

Dabei verfügt China insbesondere im Energiebereich über Knowhow und Technologien, um den dringend notwendigen Infrastrukturausbau zwischen Asien, Afrika und Europa nachhaltig zu gestalten. Beispielsweise ist das Land mit großem Abstand der weltweit größte Produzent von Solarmodulen. Neben der Photovoltaik gehört die chinesische Industrie auch bei Windkraftanlagen zur Weltspitze. So kann der Einsatz umweltfreundlicher Technik auch der Wirtschaft in den anderen „Belt and Road“-Ländern nachhaltige Impulse verleihen.

Zugleich müssen Bauherren, Architekten und Behörden bei ihren Planungen für Seidenstraßen-Projekte einkalkulieren, dass die Auswirkungen des Klimawandels in Zukunft noch stärker zu spüren sein werden. Bei jedem einzelnen Projekt haben sich die Verantwortlichen zu fragen: Werden die Anlagen den denkbar stärksten Stürmen standhalten? Sind die Gebäude sicher vor Überschwemmungen?

 

Über HSBC

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HSBC ist eines der weltweit größten Finanzinstitute. In unseren vier globalen Geschäftsbereichen – Retail Banking and Wealth Management, Commercial Banking, Global Banking and Markets und Global Private Banking – sind wir für rund 38 Millionen Kunden tätig. Unser Netzwerk erstreckt sich über 67 Länder und Territorien in Europa, im asiatisch-pazifischen Raum, im Nahen Osten, in Nordafrika sowie in Nord- und Südamerika.

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Infrastruktur wird immer auch für die nächsten Generationen errichtet. Entsprechend langfristig muss im Rahmen von „Belt and Road“ geplant werden. Investoren, Finanzinstitute und Versicherer treiben die Entwicklung, nachhaltig zu agieren, voran. Für sie stehen Themen wie Umweltschutz und die Herausforderungen des Klimawandels mittlerweile ganz oben auf der Agenda. Auch professionelle Anleger verfolgen diese Strategie, um finanzielle Risiken und potentielle Wertverluste zu reduzieren.

In der Folge erleben ökologische Finanzinstrumente einen Boom. Stark nachgefragt werden vor allem sogenannte Green Bonds. Diese Klimaschutz-Anleihen funktionieren im Prinzip genauso wie andere Bonds. Der Unterschied besteht vor allem darin, dass mit den Erlösen von grünen Anleihen ausschließlich klimaschonende Projekte finanziert werden – und dies auch von externen Gutachtern überprüft wird.

China nutzt die grünen Finanzinstrumente, um Seidenstraßen-Projekte zu unterstützen. Allein 2017 hat die Volksrepublik Green Bonds über 30 Milliarden US-Dollar emittiert – gegenüber einem Volumen von lediglich einer Milliarde US-Dollar zwei Jahre zuvor. Auch chinesische Banken beginnen damit, entsprechende Anleihen aufzulegen. 2017 unterstützte HSBC die Industrial and Commercial Bank of China (ICBC) dabei, den ersten Green Bond zu emittieren, der exklusiv auf Projekte der „Belt and Road“-Initiative abzielt. Der „One Belt One Road Green Climate Bond“ erreichte ein Volumen von 2,15 Milliarden US-Dollar. Mit den Geldern will die ICBC in erster Linie Maßnahmen rund um erneuerbare Energien und steigende Energieeffizienz finanzieren.

1 Mrd. Dollar Green Bonds
in 2015

30 Mrd. Dollar Green Bonds
in 2017

Als erstes chinesisches Unternehmen hat die Beijing Capital Group (BCG) einen Offshore Green Bond in zwei Währungen emittiert: Neben dem chinesischen Renminbi (RMB) wurde der Bond auch in US-Dollar ausgegeben. Das Unternehmen hat sich auf das Sammeln, Trennen, Recyceln und Beseitigen unterschiedlicher Abfallarten spezialisiert. Die Investitionen der staatlichen BCG sind Teil der Seidenstraße-Initiative.

Damit hat „Belt and Road“ das Potential, gleich in mehreren Kategorien „das Projekt des Jahrhunderts“ zu werden: nicht nur als das bedeutendste Infrastrukturvorhaben, sondern auch nachhaltig, widerstandsfähig gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels – und zudem noch grün finanziert.

 

 

Eine Content Marketing-Lösung der F.A.Z. Media Solutions Manufaktur.
Für HSBC.

Quelle: HSBC

Veröffentlicht: 26.09.2017 21:49 Uhr