Der Aufbruch in ein neues mobiles Zeitalter hat längst begonnen. Im Interview diskutieren Oliver Wolff, Hauptgeschäftsführer des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), Ulrich Klaus Becker, Vizepräsident für Verkehr des ADAC, und Dieter Babiel, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, wie sich die Mobilität in Deutschland bis 2030 entwickeln wird.
Unsere Städte ersticken im Stau. Wie mehr Mobilität mit weniger Umweltbelastung gelingen kann und welche Finanzierung dafür notwendig ist, diesen Fragen stellten sich Experten aus Politik, Wirtschaft und Verbänden während des Round Table der Frankfurter Allgemeinen.
Die deutschen Städte stehen auf dem Weg zur Mobilität der Zukunft vor großen Herausforderungen. Oliver Wolff, Hauptgeschäftsführer des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), spricht im Interview über finanzielle Rahmenbedingungen und neue Angebote.
Vor dem Hintergrund zunehmender Lieferverkehre wird seit langem gefordert, mehr Güter über die Schiene zu transportieren. Den nötigen Instrumentenkasten dafür liefert der Masterplan Schienengüterverkehr des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur.
Immer mehr Verkehrsunternehmen erproben On-Demand-Angebote, bei denen sich Fahrgäste mit ähnlichem Ziel einen Kleinbus teilen. Die innovativen Konzepte ergänzen den klassischen Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und machen die Mobilität individueller und flexibler.
Für nachfragebasierte Mobilitätsangebote braucht es zwei Komponenten: eine Plattform zur Verzahnung der Verkehre und die passenden Fahrzeuge. Wie sich beides zusammenbringen lässt und inwieweit sich dabei autonom fahrende Fahrzeuge einsetzen lassen, erproben derzeit die Stadtwerke Osnabrück (SWO) im Projekt „Hub Chain“.
Deutschland steht vor großen verkehrs- und klimapolitischen Herausforderungen. Ingo Wortmann, Präsident des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), spricht im Interview über die Studie der Initiative „Deutschland mobil 2030“ und Konzepte für die Mobilität der Zukunft.
Wie lässt sich mehr Mobilität mit weniger Umweltbelastung realisieren? Im Rahmen der ersten Konferenz „Mobilität in Deutschland“ im Berliner Atrium der F.A.Z. diskutierten Experten aus Politik, Wirtschaft und Verbänden über neues Denken und Handeln – und darüber, wie der Verkehr von morgen aussehen wird.
Großes Interesse: Zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verbänden waren der Einladung ins Atrium der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in Berlin Mitte gefolgt, um über die Mobilität der Zukunft zu diskutieren.
Die Verlagerung von mehr Gütern auf die Schiene ist bislang nicht im gewünschten Umfang gelungen. Im Interview erklärt Joachim Berends, Vizepräsident im VDV und Vorstand der Bentheimer Eisenbahn AG, woran das liegt und wie die Branche das ändern will.
Die Umstellung auf eine klimaschonende Mobilität in Deutschland kann nur gelingen, wenn auch im Güterverkehr umgedacht wird und verstärkt Transporte auf die Schiene verlagert werden. Das Ziel der im Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) organisierten Güterbahnen sind 22 Prozent mehr -Güterverkehr auf der Schiene bis 2030. Damit das gelingt, sind unter anderem mehr Gleisanschlüsse erforderlich.
Der Schienengüterverkehr rückt bei Unternehmen der verladenden Wirtschaft wieder stärker in den Fokus. Auch das Interesse am eigenen Gleisanschluss steigt. Zwei Beispiele von Unternehmen, die den Schritt gewagt haben und von der Gleisanschlussförderung des Bundes profitieren.
Straßen-, Stadt- und U-Bahnen bilden in vielen deutschen Städten das Rückgrat für eine effiziente, attraktive und umweltfreundliche Mobilität. Damit diese Erfolgsgeschichte fortgeschrieben wird, muss in Erhalt und Ausbau der Systeme investiert werden.
Die aktuelle Weltklimakonferenz belegt nachdrücklich den Handlungsdruck, der nötig ist, um die internationalen Klimaziele zu erreichen. Auch in Deutschland geht es nicht voran. Insbesondere der Verkehrssektor hinkt bei der Emissionsminderung deutlich hinterher. Damit unsere Städte lebenswert und die Menschen mobil bleiben, brauchen wir neue Konzepte und Lösungen.
Im Interview erklärt Helmut Dedy, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, warum Ausbau und Erneuerung der städtischen Schienensysteme von zentraler Bedeutung sind.
Für ein sauberes und attraktives Angebot setzen die kommunalen Verkehrsunternehmen auch verstärkt auf Elektromobilität und neue digitale Services. Wie das konkret aussieht und welche Herausforderungen damit verbunden sind, zeigt der Blick in vier deutsche Städte.
Etwa die Hälfte der Bundesbürger lebt im ländlichen Raum. Die Grundversorgung an öffentlichem Verkehr stellt die Verantwortlichen dort vor Herausforderungen. Konzepte wie der PlusBus in Brandenburg zeigen, wie die Anbindung der Fläche gelingen kann.
Die Digitalisierung verändert die Welt, in der wir leben und uns bewegen. Auch die Mobilität wird zunehmend vernetzter. Innovative Angebote und Lösungen sorgen dafür, dass wir einfacher und nachhaltiger ans Ziel gelangen.
Mit 159 Milliarden Euro ist der kommunale Investitionsrückstand im Vergleich zu 2017 merklich angestiegen. Besonders hoch ist der Bedarf bei der Verkehrsinfrastruktur.
Tickets für einen Euro am Tag, Taktverdichtungen bei Bus und Bahn und zusätzliche Haltestellen – die Modellstädte Essen und Reutlingen starten eine Nahverkehrsoffensive für ein besseres Klima.
Große Verkehrsprojekte müssen keineswegs aus dem Ruder laufen, sondern können im gesetzten Kosten- und Terminrahmen realisiert werden. Die Bauindustrie kennt Wege zum effizienteren Bauen und setzt auf moderne Partnerschaftsmodelle.
Die Diskussionen um den Diesel haben die Aufmerksamkeit auf die Situation in den Ballungszentren gelenkt. Aber welchen Beitrag können alternative Antriebe leisten, um die Situation in den Städten zu verbessern?