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Vorsicht Internetkriminalität! : Surfen bis der Hacker kommt

  • -Aktualisiert am

Auch im Internet lauern Gefahren, weshalb für Nutzer Vorsicht geboten ist. Bild: zinkevych | Fotolia.com

23 Millionen Deutsche wurden im vergangenen Jahr Opfer von Internetkriminalität – mit einem Gesamtschaden von rund 2,2 Milliarden Euro.

          Dies geht aus einer aktuellen Studie der Sicherheitsexperten von Norton by Symantec hervor. Auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) weist mit Nachdruck auf die zunehmenden Risiken im Internet hin, die sowohl quantitativ als auch qualitativ einen vorläufigen Höhepunkt erreicht haben. Wo lauern die größten Gefahren beim Surfen im Netz? Auf was ist zu achten und wie kann man sich schützen?

          Das erste iPhone wurde 2007 von Apple auf den Markt gebracht – heute, nur gut zehn Jahre später, ist das Smartphone aus dem Privat- und Berufsleben vieler Menschen kaum noch wegzudenken. Ebenso verhält es sich mit dem Internet: Der virtuelle Raum ist mittlerweile selbstverständlich geworden, denn online treffen wir Freunde, informieren uns oder kaufen ein. Und dies gilt längst nicht mehr nur für die jüngeren Generationen; auch viele Menschen „50 plus“ surfen regelmäßig im Netz. Bereits jetzt ist knapp ein Viertel der deutschen Online-Käufer 50 Jahre oder älter. Mehr als die Hälfte der 50- bis 59-Jährigen verwaltet seine Finanzen via Online Banking und 41 Prozent nutzen WhatsApp.

          Jeder kann betroffen sein

          Damit sind auch die sogenannten „Silver Surfer“ potentielle Ziele von Cyberkriminellen. Grundsätzlich kann jeder, der sich im Internet bewegt bzw. internetfähige Endgeräte nutzt, zum Opfer werden; und dies auch ohne Ausflüge auf dubiose Webseiten. Manche Experten gehen jedoch von einem leicht erhöhten Risiko für Silver Surfer aus, da sie nicht mit dem Internet aufgewachsen sind und ihnen deshalb die Routine im Umgang mit einigen Anwendungen fehlt. Ein Problem, vor das sich alle Internetnutzer gestellt sehen: Wie erkennt man die Maschen der Cyberkriminellen – vor allem vor dem Hintergrund einer zunehmenden Professionalisierung?

          Zunächst gilt es, um die Gefahren zu wissen. Laut BSI sucht nicht einmal ein Drittel der Deutschen aktiv nach Informationen zum Thema Cybersicherheit. Und wer nicht weiß, welche Gefahren online lauern, kann sich kaum davor schützen. Besondere Vorsicht ist aktuell geboten bei Fake Shops, Phishing und Ransomware.

          Fake Shops: Keine Ware, kein Geld

          Der Einkauf im Online Shop ist verlockend: häufig deutlich günstiger als im Einzelhandel, simpler Bestellprozess, Lieferung direkt nach Hause. Zu den abertausenden real existierenden Online Shops gesellen sich jedoch immer öfter „falsche“, sogenannte „Fake Shops“. Diese sehen meist täuschend echt aus, werden jedoch von Betrügern betrieben. Sie locken mit Schnäppchen, Geld-zurück-Garantien oder kostenlosem Versand. Wer darauf hereinfällt und das Geld überweist, bevor die Ware angekommen ist, hat Pech gehabt – entweder wird gar nichts geliefert oder nur Schrott. Vorsicht ist in diesem Zusammenhang auch bei Amazon geboten. Wer hier von einem Dritthändler über den Marketplace kauft, kann ebenfalls einem Betrüger aufsitzen. 

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