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Seniorenhandys : Digital dabei

  • -Aktualisiert am

Seniorenhandys erleichtern der älteren Generation den Umgang mit der modernen Technik © gpointstudio Bild: Fotolia

Handys werden im Alltag immer unentbehrlicher, doch viele ältere Menschen stehen digital im Abseits. Mit einem Seniorenhandy bleiben sie am Ball.

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          Einen Schnappschuss aus dem Urlaub an Familie und Freunde senden? WhatsApp macht es spielend einfach möglich. Kein Kleingeld dabei für das S-Bahn-Ticket? Auch das ist bei vielen Verkehrsbetrieben mittlerweile kein Problem mehr, die den bargeldlosen Fahrkartenkauf über eine App anbieten. Und wer eine Bahnfahrt gebucht hat und über Verspätungen oder Zugausfälle auf dem Laufenden gehalten werden will, wird über Push-Nachrichten automatisch per App der Deutschen Bahn informiert, wenn er die Benachrichtigungsfunktion aktiviert. Auch für die Verwaltung von Terminen ist ein Handy enorm praktisch: Sie können so eingestellt werden, dass rechtzeitig eine Erinnerung angezeigt wird. So wird kein Geburtstag und kein Arzttermin mehr vergessen.

          Angesichts der vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten sind Smartphones kaum noch aus dem Alltag wegzudenken. Daher ist es wenig überraschend, dass laut D21-Digital-Index 2017/2018 – einer seit 2013 jährlich unter rund 20.000 Deutschen durchgeführten Umfrage des Bundeswirtschaftsministeriums – mittlerweile 64 Prozent der Deutschen mobil online gehen. In der Altersgruppe 65+ liegt die Quote allerdings bei mageren 24 Prozent. Eveline Pupeter sieht darin ein elementares soziales Thema: „Wer kein Smartphone besitzt, läuft zunehmend Gefahr, ins digitale Abseits zu geraten, denn Technologien wie etwa bargeldloses Bezahlen übers Handy werden sich immer weiter durchsetzen“, so die CEO und Eigentümerin von Emporia Telecom, einem führenden Hersteller von Seniorenhandys. Das Problem bei herkömmlichen Geräten: „Sie werden vorwiegend für jüngere Nutzer entwickelt, den so genannten Digital Natives. Sie gehen weitaus selbstverständlicher mit den Geräten um als Ältere“, ergänzt Pupeter.

          Seniorenhandys sind auf die Bedürfnisse der Nutzer zugeschnitten

          Doch worin unterscheiden sich Seniorenhandys konkret von Geräten für den Massenmarkt, wie sie etwa Apple und Samsung anbieten? Ältere Nutzer sind mit diesen Geräten häufig überfordert, weil die Menüführung oft sehr komplex ist. Für Einsteiger bei Smartphones bietet sich daher die von Emporia entwickelte Android-App „Mach Dein Handy einfach“ an. Sie lässt sich im Google Playstore herunterladen und vereinfacht die Menüführung. Noch besser auf die Bedürfnisse von Senioren ausgerichtet sind spezielle Seniorenhandys. Der Grund: Im Alter lässt die Sehkraft oft nach, Arthrose beeinträchtigt die Fingerfertigkeit und vielfach steht es auch ums Hörvermögen nicht mehr zum Besten. Anders als die Massenhersteller berücksichtigen die Spezialanbieter diese Faktoren. Typische Merkmale von Senioren-Smartphones sind daher folgende:

          • Leichte und intuitive Bedienbarkeit: Senioren-Smartphones sind so konzipiert, dass sie auch von Menschen ohne digitale Vorerfahrung problemlos bedient werden können. Komplexe Dinge, die einige Hersteller sehr gut vereinfacht haben, sind
            • einfach strukturierte Einstellungen,
            • übersichtliche Benachrichtigungen und
            • Zugriff auf Apps auch ohne Playstore.
          • Beschränkung auf wichtige Funktionen: Technische Spielereien und zahlreiche Extras sind bei Seniorenhandys wenig zielführend, da sie die Nutzung eher erschweren als erleichtern. Üblicherweise können Senioren fest installierte Apps direkt nach dem Kauf nutzen und müssen diese nicht erst umständlich herunterladen. Darüber hinaus haben gut umgesetzte Geräte einen freien Zugang zum Google Playstore.
          • Großes Display: Seniorenhandys verfügen über ein großes Display. Der Vorteil: Bessere Lesbarkeit bei großer Schrift. Dies bietet mehr Nutzungskomfort für ältere Menschen, die häufig nicht mehr so gut sehen können. Die Apps sind dabei so angeordnet, dass alle Funktionen auf einen Blick gut erkennbar sind. Vielfach kann die Schriftgröße zusätzlich individuell eingestellt werden.
          • Eingabestift (Stylus): Zum Lieferumfang von Seniorenhandys gehört in der Regel ein Eingabestift. Er erleichtert die Benutzung, wenn die Bedienung mit den Fingern nicht mehr präzise möglich ist – etwa aufgrund einer Arthrose.
          • Notrufknopf: Charakteristisch für Seniorenhandys: Ein Notfallknopf, mit dem automatisch ein Notruf abgesetzt wird. Häufig ist es auch möglich, stattdessen die Rufnummer eines Wunsch-Ansprechpartners zu hinterlegen. So können beispielsweise Angehörige oder der Pflegedienst automatisch verständigt werden. Der Angerufene erfährt über die GPS-Funktion auch, wo sich die Person gerade befindet. Diese Funktion ist generell hilfreich, insbesondere wenn Senioren etwa beim Spaziergang gestürzt sind. Sofern sie die Ortung durch Angehörige erlaubt haben, können diese schnell helfen und sie nach Hause bringen. 
          • Robustes Gehäuse/stabile Hülle: Im Alter sind Stürze leider keine Seltenheit. Dabei nimmt oft auch das Handy Schaden. Daher sind Seniorenhandys so konstruiert, dass sie auch in diesem Fall problemlos funktionieren. Dies ist vor allem deshalb wichtig, weil gerade in einer solchen Situation wichtig sein kann, dass das Gerät einwandfrei funktioniert – etwa, um den Notfallknopf zu betätigen. 
          Seniorenhandys sind leicht und intuitiv bedienbar.

          Weitere Funktionen bieten zusätzlichen Komfort

          Neben den genannten typischen Eigenschaften warten viele Seniorenhandys mit weiteren nützliche Besonderheiten wie etwa Schrittzählern auf, die die täglich zurückgelegten Schritte aufzeichnen. Einige Geräte bieten auch telemedizinische Erweiterungen. Sie eignen sich besonders für Senioren, die Ihre Gesundheitswerte im Blick behalten wollen. Hörgeräteträger können auf Handys zurückgreifen, die sich mit modernen Hörhilfen über Bluetooth verbinden lassen. Dies erleichtert das Telefonieren enorm – insbesondere in einer lauten Umgebung.

          Mit Seniorenhandys ist es spielend einfach, mit seinen Liebsten in Kontakt zu bleiben © goodluz

          Für interessierte Ältere und ihre Angehörigen hat Emporia-Chefin Pupeter einen Tipp parat: „Gehen Sie gemeinsam in ein Fachgeschäft und lassen Sie sich beraten. Das reduziert die Berührungsängste bei den Senioren.“ So können sie entspannt und mit fachkundiger Beratung das zu ihnen passende Gerät in Ruhe aussuchen – und schon bald mit ihren Enkelkindern auf WhatsApp chatten.

          Weitere Informationen finden Sie unter: www.emporia.de

          Hier gelangen Sie zur Startseite des Ressorts "Best Ager" - Für Senioren und Angehörige.

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