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Für Silver und Golden Ager : bestform. Sport kennt kein Alter

  • -Aktualisiert am
Repräsentanten von KWA und der Beisheim Stiftung mit Prof. Martin Halle (2. v. r.).
Repräsentanten von KWA und der Beisheim Stiftung mit Prof. Martin Halle (2. v. r.). : Bild: KWA

Im Bereich Sport will die Beisheim Stiftung neue und innovative Formate entwickeln, um junge und ältere Menschen für Sport und Bewegung zu begeistern. Gerade ältere Menschen sollen dabei unterstützt werden, ihre Vitalität und Selbstständigkeit auch im Alter zu bewahren. „Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels ist es uns als Beisheim Stiftung wichtig, Bewegung in das Thema Alter zu bringen“, sagt Dr. Toni Calabretti, Vorstand der Beisheim Stiftung. „Mit dem Projekt ‚bestform. Sport kennt kein Alter’ ermöglichen wir Menschen in Senioreneinrichtungen, aktiv zu werden und damit ihre körperliche und geistige Fitness zu stärken. Durch das Programm schaffen wir auch die gerade im Alter so wichtigen Gemeinschaftserlebnisse“, so Calabretti.

Das Besondere: Selbstständiges Training auch im Rollstuhl möglich

Jeder Studienteilnehmer wurde im Vorfeld gründlich untersucht, sodass alle eine große Sicherheit haben und die abschließende Untersuchung eine Veränderung von Gesundheitsparametern abbilden kann. In der Studienphase sind Mitarbeiter der TU München zweimal pro Woche vor Ort, weisen ein, leiten an, korrigieren bei Bedarf Sitzposition und Körperhaltung. Die in Abstimmung mit den Sportwissenschaftlern beschafften Trainingsgeräte können auch von Rollstuhlfahrern selbstständig genutzt werden, sind personenbezogen programmiert. Dabei sind auch individuelle Einschränkungen berücksichtigt. Sowie ein Studienteilnehmer den Startknopf drückt und sein Chip-Armband an das Gerät hält, startet das speziell auf ihn zugeschnittene Programm. Einfacher kann Technik nicht funktionieren.

Anleitung durch eine Mitarbeiterin des bestform-Teams.
Anleitung durch eine Mitarbeiterin des bestform-Teams. : Bild: KWA

Doris Engel hat eine arthrotische Wirbelsäule. Vor drei Jahren hatte sie außerdem einen Oberschenkelhalsbruch. Seitdem sitzt sie im Rollstuhl. Sie möchte aber gerne wieder laufen. Dazu macht sie bereits seit einiger Zeit Sitzgymnastik und Lauftraining. Sie hofft, dass das bestform-Training weitere Fortschritte bringt.

Gertrud Hoffmann hat nach mehreren Rückenoperationen eine versteifte Wirbelsäule. Aufgrund von Lähmungserscheinungen in einem Bein nutzt sie einen Rollator. Sie sagt: „Mein Ziel ist, nicht in den Rollstuhl zu kommen.“ Osteopathie, Krankengymnastik und Lymphdrainage will sie fortführen, mit dem bestform-Training möchte sie außerdem möglichst viel Kraft aufbauen.

Klaus Ehrhart hat vor vier Jahren seine sportlichen Aktivitäten komplett eingestellt – seiner Frau zuliebe. Sie war nicht mehr mobil, eine Demenz kam dazu. Er schenkte ihr seine ganze Aufmerksamkeit und Zuwendung. Im Frühsommer ist sie verstorben. So traurig er darüber ist: Jetzt will er wieder auf sich selbst schauen. Er sagt: „Ich möchte meine allgemeine Fitness wieder auf den Stand bringen, den ich vor vier Jahren hatte. Ich brauche Kraft, Ausdauer und eine Schulung der Koordination, zur Vorbeugung gegen Stürze.“

Blick in den Trainingsraum im KWA Stift Rupertihof in Rottach-Egern.
Blick in den Trainingsraum im KWA Stift Rupertihof in Rottach-Egern. : Bild: KWA

Die Motivation: Erhalt der Gesundheit, Gemeinschafts- und Glücksgefühl

75 Prozent der Menschen, die Sport treiben, tun dies, um gesund zu bleiben – so das Ergebnis einer Umfrage, durchgeführt von statista, im August 2016 in Deutschland. Das Motiv „Gesundheit“ spielt auch bei den drei vorgestellten Personen eine große Rolle. Doch es gibt noch weitere Beweggründe. So sagt beispielsweise Doris Engel: „Schön ist, dass man beim Training auch mit Menschen zusammenkommt, die man sonst nicht sieht.“ Die gemeinsame Aktivität verbindet, kann Gespräche eröffnen, weiß auch Gertrud Hoffmann. Klaus Ehrhart möchte durch das Training auch sein Gewicht kontrollieren. Was für ihn aber noch bedeutsamer ist: „Wenn ich Sport treibe, empfinde ich ein großes Glücksgefühl.“

Weitere Informationen zum wissenschaftlich-begleiteten Training im KWA Stift Rupertihof für Senioren aus dem Tegernseer Tal finden sie hier.

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