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Zeitreise : Vom Gehbock zum elektrisch betriebenen Rollator

  • -Aktualisiert am

Revolution E-Rollator: beactive+e. Bild: Bemotec GmbH

Elektromotoren sind in der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken. Über Elektroautos, E-Bikes und Rollstühle mit elektrischem Antrieb – die Entwicklung bleibt nie stehen. Von der Erfindung des Rollators bis hin zur Revolution.

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          Schon in der frühen Entwicklung der Menschheit gestalten sich Gehbehinderte Hilfsmittel für einen stabilen Stand und für die Möglichkeit der Fortbewegung. Dazu dienen beispielsweise stabile Stöcke von Bäumen. Mit der Erfindung von Schneidewerkzeug entwickeln sich auch die Gehhilfen weiter. Aststücke mit einer Gabelung am Ende können mithilfe der Werkzeuge so bearbeitet werden, dass die Astgabel als Stütze unter den Achseln genutzt werden kann.

          Bereits im 15. Jahrhundert existieren Lauflernhilfen für Kinder, die aus Gestellen bestehen. Daraus entwickelt sich scheinbar der unmittelbare Vorläufer des heutigen Rollators: der Gehbock. Das vierbeinige Gehgestell meldet der Brite William Cribbes Robb 1949 zum Patent an. Im Hinblick auf die Anwendung des Gehbocks ist schnell erkennbar, dass hier noch Entwicklungspotential vorhanden ist, da bei jedem Schritt der Gehbock angehoben werden muss. Auf Dauer ist diese Fortbewegungsart zu anstrengend und daher auch nicht alltagstauglich. Dank der schwedischen Erfinderin Aina Wifalk wird der Gehbock revolutioniert.

          Modell eines Gehbocks.

          Geburtsstunde des modernen Rollators

          Aina Wifalk, am 21. März 1928 in der schwedischen Provinzstadt Lund geboren, erkrankt im Alter von 21 Jahren an Kinderlähmung und ist gezwungen, ihre Ausbildung als Krankenschwester abzubrechen. Die Erkrankung hindert Sie aber nicht daran, sich weiterhin für Menschen einzusetzen. Unter anderem gründet Sie Vereine für Körperbehinderte sowie für Patienten mit Multipler Sklerose.

          Aufgrund Ihres hohen Engagements wird Sie in einer orthopädischen Klinik Beraterin für die Interessen behinderter Menschen. Im Jahr 1976 wird Aina infolge ihrer Krankheit gehbehindert und ist nicht mehr in der Lage, ihrem Beruf nachzukommen. Schon 1978 hat sie eine Idee für ein neues Hilfsmittel. Ein Gehbock mit Rädern, dem sie eine Handbremse und eine Sitzfläche zum Ausruhen hinzufügt. Und das ist sie – die Geburtsstunde des modernen Rollators.

          Älteres Rollator-Modell.

          Ein schwedisches Unternehmen, welches Aina über den staatlichen Entwicklungsfond kennen lernt, fertigte einen Prototypen an. Aina lässt ihre Erfindung nicht patentieren, da sie möglichst vielen Menschen helfen will. Folglich beginnt schon kurze Zeit später die Serienproduktion des Rollators. In den 1990er Jahren kommt der Rollator dann auch nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz.

          Die Weiterentwicklung zum elektrischen Rollator

          37 Jahre nach Erfindung des modernen Rollators kommt der erste serienreife Rollator mit elektrischem Antrieb auf den Markt. Weltweit eine absolute Revolution. Auf die zündende Idee kommt Siegfried Herrmann, Geschäftsführer der Bemotec GmbH in Reutlingen, beim Golf spielen.

          Inspiriert wird Herrmann von einem elektrischen Golfcaddy und einer Seniorin mit Rollator, welche er nach dem Spiel vom Auto aus sieht. In der Erleichterung, die ein Golfcaddy für den Transport des Golfbags während des Spiels erbringt, sieht Herrmann Potential. Ein elektrisch angetriebener Rollator! So etwas gibt es noch nicht, wie eine Recherche mit dem Patentanwalt zeigt.

          Gemeinsam mit dem Designer Frank Schuster aus Kirchentellinsfurt von der Tricon AG entwickelt Bemotec ein High-Tech-Modell. Von individueller Farbauswahl bis hin zur Belederung, es bleiben keine Wünsche offen. Eine Box bietet Platz für Einkäufe, als auch eine Sitzfläche zur Erholung. Die personalisierte Einstellung von drei Geschwindigkeitsstufen sorgt für höchste Sicherheit.

          beactive+e

          Bis zu zehn Stunden hält der Akku, somit können ca. 20 Kilometer zurückgelegt werden. Die ergonomischen Griffe enthalten Sensoren, welche erkennen, ob beide Hände die Griffe halten – andernfalls bleibt der Rollator stehen. Für eine sichere Fortbewegung bergab ist ebenfalls gesorgt, indem der Motor bremst und so die Geschwindigkeit gehalten wird. Eine leichte Bedienung, auch für Parkinson-Patienten, ist durch den magnetischen Batteriestecker ebenfalls beim Laden gegeben.

          Für besondere Sicherheit und Komfort sorgen LED-Beleuchtung, Rückengurt und Stockhalter. Der beactive+e ist perfekt für Unternehmungen, Spaziergänge und Einkäufe vor Ort.

          Sie möchten mehr Informationen über den elektrischen Rollator beactive+e von Bemotec erhalten? Kontaktieren Sie uns, wir beraten Sie gerne!

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