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Männer sorgen vor! : Topthema Männergesundheit: Die häufigsten Risiken

  • -Aktualisiert am

Kein Tabu für Männer: Regelmäßige Arztbesuche und Check-Ups zur Gesundheitsvorsorge. Bild: Alexander Raths | Fotolia.com

Ob bei Beschwerden oder zur Vorsorge: Männer gehen seltener zum Arzt als Frauen. Ihr Risiko im Alter zu erkranken ist dadurch höher.

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          Aktuelle Statistiken zeigen: Männer gehen beruflich wie privat größere Risiken ein. Das gilt auch für ihren Lebensstil und ihre Gesundheit. Treten Beschwerden oder Krankheitssymptome auf, konsultieren Männer oft erst später einen Arzt als Frauen und nutzen Präventionsangebote wie Krebsvorsorgeuntersuchungen zudem seltener als diese. Auch Sport und Bewegung kommen im stressigen Alltag gerne zu kurz. So überrascht es nicht, dass bestimmte Krankheitsbilder häufiger bei Männern auftreten. „Ein deutlicher Geschlechterunterschied besteht bei den Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Hier sind mehr Männer als Frauen betroffen. Faktoren eines ungesunden Lebensstils, wie zum Beispiel Rauchen, Übergewicht und Bewegungsmangel, begünstigen die Entstehung“, weiß Dr. Herbert Sterzik, Facharzt für Innere Medizin bei der ias PREVENT GmbH. Bereits seit 35 Jahren bietet das Unternehmen bundesweit Gesundheitsprävention und Krankheitsvorsorge für jeden Lebensabschnitt.

          Männerheilkunde auf dem Vormarsch

          Im Gegensatz zu Frauen, die im Rahmen von Verhütung und Familienplanung routinemäßig zu einem Gynäkologen gehen, sehen Männer oft keinen Anlass, ohne Symptome regelmäßig den Arzt aufzusuchen. Dabei hat sich auch die Männerheilkunde (Andrologie) in den letzten Jahren als eigenständiges Aufgabengebiet weiterentwickelt. Als medizinischer Fachbereich beschäftigt sie sich unter anderem mit Störungen der Fortpflanzungsfähigkeit, Geschlechtsentwicklung, aber auch mit den Alterungsprozessen des Mannes.

          Die durchschnittliche Lebenserwartung von Männern liegt bei 77,5 Jahren – das sind rund fünf Jahre weniger als bei Frauen. Dr. Sterzik weiß aus langjähriger Erfahrung, dass Vorsorge hilft, erste Anzeichen für Krankheiten frühzeitig zu erkennen. Er empfiehlt Männern, sich zu informieren: Welche Krankheiten treten bei Männern am häufigsten auf? Wie kann ich aktiv vorsorgen? Welche Gesundheits- und Krebsfrüherkennungsuntersuchungen übernimmt meine gesetzliche Krankenversicherung? 

          Mit Bewegung lassen sich Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Altersdiabetes aktiv vorbeugen.
          Mit Bewegung lassen sich Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Altersdiabetes aktiv vorbeugen. : Bild: Jacob Lund | Fotolia.com

          Hier die fünf häufigsten geschlechtsspezifischen Krankheitsrisiken:

          1. Herzinfarkt – das Risiko aktiv senken

          Das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden, liegt bei Frauen im Alter von 40 bis 79 Jahren bei 2,5 Prozent, bei Männern mit 7 Prozent deutlich höher. Ein gesunder Lebensstil gilt als beste Herzinfarktprophylaxe. Dazu gehören ausreichende körperliche Bewegung und Entspannung, eine ausgewogene Ernährung sowie eine Rauchentwöhnung.

          2. Bluthochdruck – eine Frage des Lebensstils

          Ein gesundheitsbewusstes Verhalten beugt auch dem Bluthochdruck (Hypertonie) vor. Davon sprechen die Ärzte, wenn der Druck in den Arterien dauerhaft über 140/90 mm HG liegt. Anfangs bereitet der erhöhte Blutdruck kaum Beschwerden. Doch unerkannt und unbehandelt kann er das Herz und andere lebenswichtige Organe überlasten.

          3. Prostata – von der Kastanie zum Pfirsich

          Die Prostata ist eine etwa kastaniengroße Drüse unter der Blase, die nur Männer besitzen. Im Alter kann sich die sogenannte Vorsteherdrüse vergrößern und dann auf die Größe eines Pfirsichs heranwachsen. Bei den über 50-Jährigen ist bereits jeder zweite Mann davon betroffen. Oft führt diese Vergrößerung zu Beschwerden beim Wasserlassen. Bei vielen Männern handelt es sich um eine gutartige Veränderung des Organs. „Dennoch sollte die Vorsorgeuntersuchung zur Früherkennung von Prostatakrebs für Männer ab 45 Jahren jährlich zur Routine werden“, empfiehlt Dr. Herbert Sterzik. „Jedes Jahr erkranken etwa 65.000 Deutsche an Prostatakrebs, bei mehr als 12.000 führt die Krankheit zum Tod.“

          4. Diabetes trifft häufiger Männer

          Bei der Stoffwechselerkrankung Typ-2-Diabetes mellitus, auch Zuckerkrankheit genannt, ist der Blutzuckerspiegel erhöht und die Empfindlichkeit der Körperzellen für Insulin vermindert. Neben der erblichen Veranlagung liegen die Ursachen für die sogenannte „Altersdiabetes“ vor allem im Übergewicht und im Bewegungsmangel. Laut Robert Koch-Institut sind in der Altersgruppe der über 64-Jährigen 19 Prozent der Männer und nur 7 bis 16 Prozent der Frauen betroffen. Auch hier gilt: Sportliche Betätigungen und gesunde Ernährung beugen vor.

          5. Burn-out – dürfen Männer schlapp machen?

          Erschöpfungszustände wie das Burn-out-Syndrom sind für viele Männer ein sensibles Thema. Anders als Frauen sprechen sie weniger über psychische Symptome. Eine Frage des Rollenverständnisses? Müssen Männer um jeden Preis stark, unabhängig und risikobereit sein? Bei Anzeichen dauerhafter psychischer Erschöpfung, die mit Schlaflosigkeit, Lustlosigkeit, Konzentrationsproblemen oder diffusen Schmerzen einhergeht, sollte jeder Betroffene ärztlichen Rat suchen. Einen tatsächlichen Burn-out kann „Mann“ auch als Wendepunkt und Chance sehen, das Leben zu entstressen und wieder selbst in die Hand zu nehmen.

          Hier finden Sie weitere Informationen zu den Check-up-Untersuchungen von ias PREVENT.

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